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Britta Carlson

Britta Carlson wird am 3. März 1978 in Kiel geboren. Ihr erster Verein ist der TSV Altenholz, dem sie 1983 beitritt. Über den SV Friedrichsort wechselt Carlson zum Schmalfelder SV, bei dem sie erste Bundesligaerfahrungen als Spielerin sammelt. Nach sechs Jahren als Spielerin beim Hamburger SV wechselt Carlson 2004 zu Turbine Potsdam. Mit den Brandenburgerinnen wird sie Deutsche Meisterin (2005/2006), Pokalsiegerin (2004/2005 und 2005/2006) und UEFA-Cup Siegerin (2004/2005).

Im März 2004 debütiert Carlson in der Frauen-Nationalmannschaft beim Spiel gegen die Volksrepublik China. Es folgen 30 weitere Länderspiele, in denen Carlson vier Mal trifft. Unter Bundestrainerin Tina Theune und Co-Trainerin Silvia Neid wird die Abwehr- und defensive Mittelfeldspielerin 2005 Europameisterin.

2008 beendet Carlson ihre Spielerinnenkarriere beim VfL Wolfsburg. Im Anschluss wechselt sie in den Trainerstab der Niedersachsen und wird mit den Wolfsburgerinnen drei Mal Deutscher Meister, vier Mal Pokalsieger und einmal Champions League Sieger. Zudem bewirbt die 31-fache Nationalspielerin von 2008 bis 2011 als Botschafterin die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland. 2012 gewinnt Carlson als Co-Trainerin der deutschen U 17-Juniorinnen die Europameisterschaft in der Schweiz sowie den 4. Platz bei der U 17-Weltmeisterschaft in Aserbaidschan. Seit Juni 2018 ergänzt Carlson das Trainerteam der Frauen-Nationalmannschaft als Assistenztrainerin.