Frauen-Nationalmannschaft
Wück: "Wir hatten Phasen im Spiel, die phänomenal waren"

Mit einem 4:0 (3:0) gegen Norwegen hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft den zweiten Sieg im zweiten Spiel in der WM-Qualifikation eingefahren. DFB.de hat die Stimmen nach dem Spiel in Stavanger mitgeschrieben.
Christian Wück: Wir hatten Phasen im Spiel, die phänomenal waren. Die Mädels haben es hier auf dem Kunstrasen super gemacht. Wir hatten aber auch Phasen in der ersten und zweiten Halbzeit, die nicht so gut waren. Da müssen wir uns bei Ann-Katrin Berger bedanken, dass wir zu null gespielt haben. Nach dem Doppelschlag sind wir ganz beruhigt in die Halbzeit gegangen. Wir haben klar und deutlich analysiert, was wir in der zweiten Halbzeit verändern und wie wir weitermachen wollen. Ich kann den Mädels für so eine Leistung nur ein Kompliment machen. Wir konnten unser Passspiel heute gut aufziehen und hatten auch ein gutes Einlaufverhalten. Wenn ich an das 4:0 denke, dann war das ein sehr gut gespielter Pass von Vivien Endemann, auf den Jule Brand perfekt eingelaufen ist. Genau so etwas trainieren wir im Moment. So etwas ist das Timing, das wir reinbringen wollen, und es freut mich einfach, wenn sich die Spielerinnen belohnen. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir den Kreis unserer Mannschaft mit Spielerinnen erweitern wollen, denen wir zutrauen, international das auf den Platz zu bringen, was wir als deutsche Nationalmannschaft brauchen. Jella Veit hat super trainiert, genauso wie Larissa Mühlhaus, die am Dienstag ihr Debüt gegeben hat. Jella hat es in den Minuten, in denen sie heute auf dem Platz war, auch sehr gut gemacht.
Carlotta Wamser: Wir haben von Anfang an alles gegeben, in den richtigen Zeitpunkten unsere Tore gemacht und nicht viele Chancen gebraucht, um zu treffen. Es ist immer schön, wenn viele verschiedene Spielerinnen treffen. Das Trainerteam hat uns vor dem Spiel gut vorbereitet und wir haben es geschafft, die Schlüsselspielerinnen Norwegens gut zu verteidigen. Insgesamt war das Spiel sehr ordentlich.
Ann-Katrin Berger: Ich habe ein paar Mal etwas abbekommen, aber das gehört zu meinem Spielstil dazu. Die Null steht und sieht sehr gut aus. Ich glaube, man sieht im Spiel, dass wir auch gegen größere Mannschaften richtig gut Fußball spielen können. Wir müssen einfach nur die Konstanz finden, das 90 Minuten lang durchzuziehen. Man sieht auch, dass es egal ist, wer von der Bank kommt, denn wir haben dort extreme Qualität. Egal, wer reinkam, wir konnten trotzdem noch richtig gut Fußball spielen. Wir haben jetzt 13 Tage zusammen trainiert, konnten uns aufeinander einstimmen und vieles ausprobieren.
Kategorien: Frauen-Nationalmannschaft, Weltmeisterschaft
Autor: dfb

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