Frauen-Nationalmannschaft
Minge: "Von Anfang an da sein und in den Flow spielen"

Die Vorbereitung auf den Jahresauftakt und den Start in die WM-Qualifikation läuft bei der Frauen-Nationalmannschaft auf Hochtouren. Am Dienstag (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) wartet in Dresden Slowenien, am Samstag, 7. März (ab 18 Uhr, im ZDF-Livestream), gastieren die DFB-Frauen in Norwegen. Vizekapitänin Janina Minge und Lisanne Gräwe sprechen über die Stimmung, Gegner und Zielsetzung.
Janina Minge über ...
... die Stimmung im Team: Man hat gemerkt, dass wir uns lange nicht gesehen haben. Wir haben extrem viel zu erzählen, freuen uns immer sehr auf die gemeinsame Zeit. Von daher ist die Vorfreude groß, dass es jetzt auch direkt wieder um was geht, um die WM-Qualifikation.
... Schwerpunkte in der Vorbereitung: Bislang haben wir tatsächlich keine spezifischen Gegneranpassungen gemacht, sondern einfach unser Spiel weiter gefestigt beziehungsweise noch mal ins Gedächtnis gerufen. Von daher haben wir jetzt erst mal die Grundbausteine in der Basis gelegt, und in den kommenden Tagen wird es ein bisschen gegnerspezifischer.
... die Zielsetzung: Auf jeden Fall die Spiele zu gewinnen. Ich glaube, gerade Slowenien ist ein extrem ekliger Gegner. Uns wird nichts geschenkt, auch wenn wir als Favoriten ins Spiel gehen. Aber wir wissen alle, dass solche Spiele meistens die schwierigsten sind. Von daher heißt es für uns, von Anfang an da zu sein, uns wieder ein bisschen in den Flow zu spielen und dann hoffentlich die ersten zwei Spiele zu gewinnen.
... den Jahresauftakt in Dresden: Heimspiele sind immer die schönsten. Wir haben eigentlich immer volle Stadien. Von daher hoffe ich natürlich, dass auch die restlichen Tickets noch verkauft werden und uns viele unterstützen. Man merkt es als Spielerin auf dem Platz, wenn die Stadien voll sind - das trägt einen schon noch mal.
Lisanne Gräwe über ...
... Neuling Jella Veit: Ich habe mit Jella vorher schon ein bisschen gesprochen und erzählt, was auf sie zukommt. Sie macht das super, ist sehr entspannt und vom Typ eher sehr locker. Dass sie noch ein bisschen zurückhaltend ist, das ist ganz normal.
... das Spiel gegen Slowenien: Wir freuen uns einfach riesig, dass es jetzt losgeht, dass wir nach so langer Zeit wieder zusammenkommen. Das klare Ziel ist, dass wir uns für die WM qualifizieren. Mit Slowenien erwarten wir einen unangenehmen Gegner, sehr körperbetont und zweikampfstark. Wenn wir aber unser Spiel auf den Platz bringen, dann werden wir es auch gewinnen.
... das Heimspiel zum Qualifikationsauftakt: Es ist schön, dass wir ein Heimspiel haben. Ich habe gehört, es sind schon 17.000 Karten verkauft - wir freuen uns auf die Kulisse vor Ort. Es wird wahrscheinlich eine richtig schöne Stimmung.
Kategorien: Frauen-Nationalmannschaft
Autor: dfb

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