Google Pixel Frauen-Bundesliga
Fakten-Flash #25: Union knackt als erster Klub die "100.000"

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück - und das so groß wie nie. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 25. Spieltages.
Die Google Pixel Frauen-Bundesliga sorgt für immer neue Rekorde. Am 25. und damit vorletzten Spieltag knackte der 1. FC Union Berlin als erster Verein überhaupt in der Geschichte der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse die Marke von 100.000 Zuschauer*innen innerhalb einer Saison.
Mit den 13.978 Fans, die bei der 0:2-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim in das Stadion An der Alten Försterei geströmt waren und damit für einen neuen Saisonrekord für die "Eisernen" gesorgt hatten, kamen in der ersten Erstligaspielzeit des 1. FC Union insgesamt 106.708 Besucher*innen zu den 13 Heimspielen des Aufsteigers. Das entspricht einem Schnitt von 8208 Zuschauer*innen pro Partie. Auch das ist eine neue Bestmarke.
Alle Vereine mit vierstelligem Zuschauerschnitt
Ebenfalls über dem bisherigen Rekord liegen zwei weitere Klubs. Der alte und neue Deutsche Meister FC Bayern München, der gleich zum Saisonstart gegen Bayer 04 Leverkusen (2:0) mit 57.762 Fans in der Allianz Arena einen Rekord für ein einzelnes Bundesligaspiel aufgestellt hatte, belegt mit 87.294 Zuschauer*innen (Schnitt 6715) den zweiten Platz, gefolgt vom Berliner Mitaufsteiger Hamburger SV (72.501/6042).
Beim Saisonfinale am Sonntag (ab 14 Uhr, live bei MagentaSport, DAZN und SPORT1) gegen den FC Bayern könnte der HSV seine Topwerte noch weiter nach oben schrauben. Ebenfalls bemerkenswert: Auch alle anderen elf Vereine weisen vor dem abschließenden Spieltag einen vierstelligen Zuschauerschnitt auf.
Kapitänin Karl jetzt Zweite
Kapitänin Lisa Karl bestritt bei der 2:4-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg ihr 185. Bundesligaspiel für den SC Freiburg und rückte damit in der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste auf den zweiten Platz vor, den sie sich aktuell mit Juliane Maier teilt.
Rekordspielerin des Klubs ist Ex-Nationalspielerin Hasret Kayikci mit 195 Einsätzen. Lisa Karl könnte daher nach dem kommenden Wochenende alleine auf Platz zwei stehen und in der nächsten Saison neue Rekordspielerin der Breisgauerinnen werden.
Mühlhaus baut Rekord aus
Der SV Werder Bremen landete beim 7:0 gegen den FC Carl Zeiss Jena nicht nur seinen höchsten Sieg in der laufenden Spielzeit, sondern stellte auch den Vereinsrekord in der Frauen-Bundesliga vom 10. Dezember 2017 (7:0 gegen den 1. FC Köln) ein. In der 2. Frauen-Bundesliga hatten die Grün-Weißen am 27. Oktober 2019 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam II einst 8:1 gewonnen.
Nationalspielerin Larissa Mühlhaus war gegen Jena an fünf Toren direkt beteiligt (drei Treffer und zwei Vorlagen). Mit nun 26 Toren ist die 23 Jahre alte Offensivspielerin, die nach dem Saisonende zu Eintracht Frankfurt wechseln wird, längst Rekordtorschützin des SV Werder. Auf Platz zwei liegt Innenverteidigerin Michelle Ulbrich mit 14 Toren. Im Rennen um die Torjägerkanone schloss Larissa Mühlhaus mit jetzt 16 Saisontreffern an der Spitze zu Selina Cerci (TSG Hoffenheim) und Pernille Harder (FC Bayern München) auf. Knapp dahinter folgt Vanessa Fudalla (Bayer 04 Leverkusen) mit 14 Toren. Nationalspielerin Selina Cerci führt mit 25 Punkten (16 Tore und neun Assists) auch die Scorerwertung vor den Münchnerinnen Pernille Harder (22) und Klara Bühl (21) an.
Historische "Clubfrauen"
Mit dem 3:0-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten SGS Essen brachte Aufsteiger 1. FC Nürnberg den Klassenverbleib endgültig unter Dach und Fach und schrieb damit Vereinsgeschichte. Erstmals werden die "Clubfrauen" zwei Spielzeiten in Folge in der Bundesliga absolvieren. Trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses lieferten sich die beiden Teams ein sehr intensives Duell mit insgesamt 277 Zweikämpfen (Höchstwert des Spieltages), von denen die Esserinnen sogar 145 gewannen.
Auch die meisten Luftzweikämpfe (57) gab es in dieser Partie, hier behielt der FCN 33-mal die Oberhand. Die SGS Essen nutzte ihre Chancen nicht und konnte aus 18 Torschüssen (dritthöchster Wert aller 14 Mannschaften an diesem Spieltag) keinen Treffer erzielen.
Küver pass- und treffsicher
Der VfL Wolfsburg gewann beim SC Freiburg 4:2. Nach einem frühen Rückstand drehten die Wölfinnen die Partie noch in der ersten Hälfte und sicherten sich mit ihren 17. Saisonsieg zum vierten Mal in Folge die Vizemeisterschaft in der Frauen-Bundesliga hinter dem FC Bayern München.
Wolfsburgs Nationalspielerin Camilla Küver spielte die meisten Pässe (120) sowie auch die meisten erfolgreichen Pässe (111) des Spieltages und steuerte außerdem ein Tor zum Erfolg bei.
Harder gleichauf mit Islacker
Am 2:0-Heimsieg des FC Bayern im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt hatte Pernille Harder mit einem Treffer und einem Assist entscheidenden Anteil. Für die Dänin war es ihr 39. Bundesligator für die Münchnerinnen. Damit zog sie mit Ex-Nationalspielerin Mandy Islacker auf Platz sechs der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste gleich.
Direkt vor ihr sind ihre aktuellen Teamkolleginnen Linda Dallmann und Jovana Damnjanovic mit jeweils 44 Toren für Bayern München platziert. Insgesamt war es sogar schon Harders 107. Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse. Damit liegt sie - gemeinsam mit Nina Aigner und Charline Hartmann - auf dem 22. Platz der Ewigen Torjägerinnenliste.
Herzog als "Dauerbrennerin"
Elf Torschüsse, davon fünf auf das Tor, reichten Bayer 04 Leverkusen am Montagabend zum 3:1-Auswärtserfolg bei RB Leipzig. Damit wahrten die Rheinländerinnen ihre Chance auf Platz drei und damit auf die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb. Die Leipzigerinnen schossen dagegen 21-mal auf das Leverkusener Gehäuse (gemeinsam mit dem 1. FC Köln Topwert der 25. Runde), trafen aber nur einmal.
Deshalb konnte RB-Kapitänin Sandra Starke ihr 50. Bundesligaspiel für die Sächsinnen nicht mit einem Erfolg krönen. Sie liegt damit in der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste auf dem fünften Platz. An der Spitze liegt Torhüterin Elvira Herzog, die bislang sämtliche 69 Erstligapartien des Klubs (seit der Saison 2023/2024) absolviert hat.
Senß fast immer von Beginn an
Ein besonderes Jubiläum feierte Eintracht Frankfurts Nationalspielerin Elisa Senß. Die 28 Jahre alte Mittelfeldspielerin, die zuvor schon für die SGS Essen und Bayer 04 Leverkusen in der Google Pixel Frauen-Bundesliga am Ball war, bestritt im Topspiel beim FC Bayern München (0:2) ihre 150. Partie in der höchsten Spielklasse.
Dabei gehörte Elisa Senß 142-mal zur jeweiligen Anfangsformation.
Huth nur knapp hinter Schult
Ex-Nationalspielerin Svenja Huth vom VfL Wolfsburg kommt nach dem 4:2 in Freiburg auf 343 Einsätze in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. In der Ewigen Rekordspielerinnenliste schob sie sich vor Rekordnationalspielerin Birgit Prinz (342) auf den alleinigen fünften Platz. Rang vier belegt Saskia Bartusiak (349 Spiele), die aktuell als Co-Trainerin von Bundestrainer Christian Wück bei der Frauen-Nationalmannschaft tätig ist.
Mit nun 136 Punktspielen für Wolfsburg ist Svenja Huth außerdem auf den zehnten Platz in der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste vorgerückt. Vor ihr liegt Ex-Torhüterin und TV-Expertin Almuth Schult mit 137 Partien, mit der sie bei einem Einsatz zum Saisonfinale am Sonntag (ab 14 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) gegen den 1. FC Nürnberg gleichziehen würde. Bundesliga-Rekordspielerin des VfL Wolfsburg ist Alexandra Popp mit 255 Spielen. Die langjährige DFB-Kapitän wird den Verein zum Saisonende verlassen und sich dem aktuellen West-Regionalligisten Borussia Dortmund anschließen.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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