Google Pixel Frauen-Bundesliga
7:0 gegen Jena! Bremen stellt Vereinsrekord ein

Einen gelungenen Heimabschluss legte der SV Werder Bremen in der Google Pixel Frauen-Bundesliga hin. Das Team von Trainerin Friederike Kromp gewann am 25. Spieltag gegen den bereits feststehenden Absteiger FC Carl Zeiss Jena 7:0 (4:0), knackte die Marke von 40 Punkten und wird die Saison 2025/2026 im schlechtesten Fall auf Rang sechs beenden. Gleichzeitig war es der erste Erfolg nach vier Partien ohne dreifachen Punktgewinn.
Vor 1752 Zuschauer*innen auf Platz 11 des Bremer Weserstadions brachte Nationalspielerin Larissa Mühlhaus (2.), die zur neuen Saison zu Eintracht Frankfurt wechseln wird, den SV Werder schon früh auf Kurs. Kapitänin Lina Hausicke (8.), erneut Larissa Mühlhaus (22.) mit einem direkt verwandelten Eckball und Lara Schmidt (41.) erhöhten noch vor der Pause auf 4:0.
In der zweiten Halbzeit schraubten Maja Sternad (50.), die eingewechselte Sarah Ernst (74.) und noch einmal Larissa Mühlhaus (90.+7) mit ihrem 16. Saisontreffer das Ergebnis weiter in die Höhe. Sie sorgten dafür, dass der SV Werder nicht nur den höchsten Sieg in der laufenden Spielzeit einfuhr, sondern auch den Vereinsrekord in der Bundesliga aus dem Dezember 2017 (7:0 gegen den 1. FC Köln) einstellte.
"Ich bin überwältigt von der Leistung, die das Team im abschließenden Heimspiel auf den Platz gebracht hat", schwärmte "Fritzy" Kromp. "Es war in den zurückliegenden Tagen nicht leicht, den Fokus auf das Wesentliche zu richten. Die Mannschaft hat sich aber noch einmal viel vorgenommen und dann auch umgesetzt. Das spricht für den Charakter der Spielerinnen. Darüber bin ich sehr glücklich."
Etzold gegen Ex-Klub im Tor
Im Vergleich zur deutlichen Niederlage vor mehr als 30.000 Fans beim 1. FC Köln (0:3) stellte Bremens Trainerin "Fritzy" Kromp ihre Anfangsformation auf vier Positionen um. Lara Schmidt, Saskia Matheis, Ricarda Walkling und U 23-Nationalspielerin Mara Alber, die allesamt ebenfalls den Verein verlassen werden, durften zu Hause noch einmal von Beginn an spielen. Dafür blieben Michelle Ulbrich, Lena Petermann und Medina Desic zunächst auf der Bank, während Michelle Weiß aus Gründen der Belastungssteuerung im Kader fehlte.
Gleich sechs Umstellungen gegenüber der 1:5-Heimniederlage gegen den SC Freiburg gab es beim FC Carl Zeiss Jena. Torhüterin Hannah Etzold, die an ihre frühere Wirkungsstätte zurückkehrte, stand für Jasmin Janning zwischen den Pfosten. Außerdem rückten Suya Häring, Melina Reuter, Steffi Schmid, Fiona Gaißer, Isabella Jaron und Elene Mühlemann neu ins Team. Nike Andersson, Olivia Alcaide, Josephine Bonsu und Noemi Gentile hielten sich als Einwechselspielerinnen bereit, Felicia Sträßer und Rieke Tietz fehlten wegen ihrer Gelbsperren. Außerdem mussten Gwen Mummert, Hannah Mesch (beide krank) sowie Lisa Gora (Fuß) und Merza Julevic (angeschlagen) passen.
Schmidt mit Hackentrick
Die Partie lief von Beginn an in eine Richtung. Gleich die erste gelungene Offensivaktion sorgte nach nur 87 Sekunden für die schnelle Bremer Führung. Die slowenische Nationalspielerin Maja Sternad setzte sich auf dem rechten Flügel durch und flankte maßgerecht für Larissa Mühlhaus, die per Kopfballaufsetzer zum 1:0 (2.) traf.
Ein langer Ball von Werder-Torhüterin Mariella El Sherif, die erst vor Saisonbeginn aus Jena nach Bremen gewechselt war, leitete nur wenig später den zweiten Treffer ein. Über die Stationen Chiara D'Angelo und Ricarda Walkling landete die Kugel bei Lina Hausicke, die gegen ihren langjährigen Verein (2010 bis 2017) per Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 2:0 (8.) erfolgreich war.
Während die Gäste nur selten gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchten, setzten die Bremerinnen nach. Zunächst verwandelte Larissa Mühlhaus einen Eckball direkt zum 3:0 (22.), kurz nach der Pause beförderte die aufgerückte Lara Schmidt den Ball nach einer kurz ausgeführten Ecke und der Hereingabe von Larissa Mühlhaus per Hackentrick zum 4:0 (41.) über die Linie. Weitere gute Chancen vergaben Mara Alber, die ihren Abschluss ein wenig zu hoch ansetzte und Larissa Mühlhaus, deren abgefälschter Schuss auf dem Tornetz landete.
Mühlhaus mit Dreierpack
FCC-Trainer Florian Kästner reagierte zur Pause mit gleich drei Wechseln. Josephine Bonsu, Noemi Gentile und Olivia Alcaide lösten Suya Häring, Fiona Gaißer und Isabella Jaron ab. Schon nach wenigen Minuten liefen die Thüringerinnen jedoch erneut in einen Konter. Larissa Mühlhaus legte von der rechten Seite für Maja Sternad auf, die keine Mühe hatte, auf 5:0 (50.) zu erhöhen.
Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit kamen bei Werder Bremen auch Amira Arfaoui, die zum SC Freiburg wechseln wird, und Michaela Brandenburg, die ihre Karriere nach einer langen Verletzungspause beenden wird, zu ihren Abschiedsvorstellungen vor heimischem Publikum. Pech hatte jedoch die ebenfalls eingewechselte Angreiferin Verena Wieder, die das Spielfeld nach nur einer Viertelstunde mit dem Verdacht auf eine Knieverletzung schon wieder verlassen musste. Die für sie eingewechselte Sarah Ernst markierte nur drei Minuten später nach Vorarbeit von Maja Sternad ihr erstes Bundesligator zum 6:0 (74.).
In der Schlussphase hätten die Gastgeberinnen das Ergebnis schon früher noch weiter in die Höhe schrauben können. Allein Larissa Mühlhaus scheiterte einmal per Kopf an Hannah Etzold, setzte einen weiteren Kopfball zu hoch an und traf schließlich mit einem Flachschuss den Pfosten. Kurz vor dem Ende der Nachspielzeit schnürte die Nationalspielerin aber doch noch den Dreierpack. Nach Vorlage von Mara Alber traf Larissa Mühlhaus aus kurzer Distanz zum 7:0-Endstand (90.+7), war damit insgesamt an fünf Toren direkt beteiligt. Mit jetzt 16 Treffern mischt sie auch im Rennen um die Torjägerkanone ganz vorne mit.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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