Google Pixel Frauen-Bundesliga
Fakten-Flash #26: Alexandra Popp verlässt VfL Wolfsburg als Rekordspielerin

Die Saison 2025/2026 in der Google Pixel Frauen-Bundesliga ist beendet. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 26. und abschließenden Spieltages.
Bei ihrem - zumindest vorläufigen - Abschied aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga verbesserte die langjährige DFB-Kapitänin Alexandra Popp noch einige Bestmarken. Die 35 Jahre alte Angreiferin bestritt zum Saisonabschluss gegen den 1. FC Nürnberg (3:1) ihren 256. Einsatz für den VfL Wolfsburg in der höchsten deutschen Spielklasse. Sie ist damit mit weitem Abstand die Bundesliga-Rekordspielerin des Klubs, für den sie insgesamt 14 Jahre lang am Ball war.
Durch ihre beiden Treffer gegen den "Club" kommt Alexandra Popp außerdem auf 131 Tore für den VfL in der Bundesliga und festigte den zweiten Rang in der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste. Sie liegt nur zwei Treffer hinter Ex-Nationalspielerin Martina Müller (133 Tore für die Wölfinnen).
Mit insgesamt 336 Bundesligapartien (zuvor auch für den FCR 2001 Duisburg) rückte Alexandra Popp gleichzeitig auf den achten Platz in der Rekordspielerinnenliste der gesamten Liga vor. Diesen Rang teilt sie sich mit Conny Pohlers. Mit 395 Begegnungen ist Melanie Hoffmann die Rekordspielerin. In der Rekordtorjägerinnenliste der Frauen-Bundesliga belegt Alexandra Popp mit jetzt 162 Treffern den neunten Platz. Es führt ihre frühere Duisburger Mitspielerin Inka Grings mit sagenhaften 340 Toren.
Ab der nächsten Saison geht Alexandra Popp für Borussia Dortmund auf Torejagd. Beim aktuellen Tabellenzweiten der Frauen-Regionalliga West hat sie einen Dreijahresvertrag unterschrieben und könnte in dieser Zeit durchaus in die Google Pixel Frauen-Bundesliga zurückkehren.
Freigang knapp hinter Lingor
Eintracht Frankfurts Spielführerin Laura Freigang erzielte in ihrem 170. Spiel in der Google Pixel Frauen-Bundesliga ihr 99. und 100. Tor. Beim 4:2-Heimsieg gegen den 1. FC Union Berlin, mit dem die Hessinnen trotz eines zwischenzeitlichen 0:2-Rückstands noch die erneute Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb unter Dach und Fach brachten, schnürte die Spielführerin einen Doppelpack.
Nur 26 Spielerinnen haben in der Geschichte der Frauen-Bundesliga mehr Tore erzielt. In der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste liegt sie damit auf dem vierten Platz. Direkt vor ihr liegt die zweimalige Weltmeisterin Renate Lingor mit 101 Toren für Frankfurt auf dem dritten Rang.
Starkes Debüt für Fischer
Ein gelungenes Debüt im Trikot des SV Werder Bremen feierte Torhüterin Vanessa Fischer, die entscheidenden Anteil am 3:1-Auswärtserfolg bei Bayer 04 Leverkusen hatte.
Die 28-Jährige, die vor Saisonbeginn vom Absteiger 1. FFC Turbine Potsdam an die Weser gewechselt war und sich bisher hinter der österreichischen Nationaltorfrau Mariella El Sherif anstellen musste, wehrte acht gegnerische Torschüsse ab (88,9 Prozent) und war damit die am meisten beschäftigte Torhüterin an diesem Spieltag.
Karl jetzt alleinige Zweite
Kapitänin Lisa Karl bestritt beim 1:1 bei der SGS Essen ihr 186. Bundesligaspiel für den SC Freiburg und ist damit in der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste alleinige Zweite. Rekordspielerin des Klubs ist Ex-Nationalspielerin Hasret Kayikci mit 195 Einsätzen.
Lisa Karl, die in der abgelaufenen Spielzeit keine einzige Partie verpasst hat, könnte damit schon während der Hinrunde der kommenden Saison neue Rekordspielerin der Breisgauerinnen werden.
Mühlhaus baut Rekord aus
Beim Saisonfinale kam es auch zur Entscheidung im Rennen um die Torjägerinnenkanone. Nationalspielerin Larissa Mühlhaus, die beim 3:1 des SV Werder Bremen bei Bayer 04 Leverkusen einmal erfolgreich war und dabei bereits ihren zehnten Elfmeter in dieser Saison verwandelte (Ligarekord ausgebaut), wurde mit insgesamt 17 Treffern Torschützenkönigin.
Knapp dahinter landeten Pernille Harder (FC Bayern München) und Selina Cerci (TSG Hoffenheim) mit jeweils 16 Toren auf dem geteilten zweiten Platz. Die Topscorerin (Selina Cerci mit 25 Punkten) und die beste Vorlagengeberin (Klara Bühl vom FC Bayern München mit 14 Assists) der Liga waren ebenfalls zwei deutsche Nationalspielerinnen.
Tor aus der eigenen Hälfte
Trotz der 1:3-Niederlage beim Vizemeister VfL Wolfsburg sorgte Lourdes Romero, Torhüterin des 1. FC Nürnberg, für Schlagzeilen.
Mit einem direkten Freistoß aus der eigenen Hälfte, der als Aufsetzer im Kasten der Wölfinnen landete, erzielte die Nürnberger Torfrau ihren ersten Bundesligatreffer.
Kett mit guter Kondition
Ein Jubiläum feierte Nationalspielerin Franziska Kett beim 1:0-Auswärtserfolg des alten und neuen Doublesiegers FC Bayern München zum Saisonabschluss beim Hamburger SV. Die 21 Jahre alte Außenverteidigerin absolvierte bereits ihren 50. Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse.
Franzi Kett war übrigens neben Torhüterin Ena Mahmutovic die einzige Bayern-Spielerin, die drei Tage nach dem DFB-Pokalfinale (4:0 in Köln gegen den VfL Wolfsburg) erneut zur Startformation von Trainer José Barcala gehörte. Dazu spielte sie in Hamburg auch noch 90 Minuten durch.
Kögel überholt Klink nicht
Offensivspielerin Kristin Kögel absolvierte gegen den SV Werder Bremen (1:3) ihr 126. Spiel für Bayer 04 Leverkusen in der Frauen-Bundesliga und liegt damit nun - gemeinsam mit Merle Barth - auf dem zweiten Platz der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste. Zu Torhüterin Anna Klink (138 Spiele), die aktuell beim FC Bayern München zur Vertrag steht, fehlen ihr nur noch zwölf Partien.
Allerdings wird Kristin Kögel die Rheinländerinnen in diesem Sommer nach sechs Jahren verlassen, um eine neue Herausforderung im Ausland anzunehmen.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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