Google Pixel Frauen-Bundesliga
Remis reicht SGS Essen nicht - HSV bleibt drin

Die SGS Essen muss die Google Pixel Frauen-Bundesliga nach 22 Jahren verlassen. Nach dem 1:1 (0:0) am 26. und letzten Spieltag gegen den SC Freiburg steht das Team von Trainerin Heleen Jaques als zweiter Absteiger neben Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena fest.
Vor der Essener Rekordkulisse von 5738 Zuschauer*innen im Stadion an der Hafenstraße brachte Außenverteidigerin Beke Sterner (71.) die Gastgeberinnen im Anschluss an einen Eckball von Pauline Platner in Führung. Die eingewechselte Schweizerin Svenja Fölmli (86.) traf jedoch zum Ausgleich und besiegelte damit den Abstieg der SGS. Am Ende trennten die Lila-Weißen zwei Punkte und zehn Tore von einem Nichtabstiegsplatz.
"Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft, wie sie sich auch in dieser Situation gegen alle Widerstände gestemmt und alles in die Waagschale geworfen hat", meinte Heleen Jaques. "Wir haben noch einmal alles versucht, die tolle Kulisse hat uns richtig gepusht. Am Ende hat es aber leider nicht zu einem Sieg gereicht."
Die Gäste aus dem Breisgau schlossen die Saison mit 34 Zählern auf Platz acht ab. "Auch wenn ich mir vielleicht noch mehr Punkte gewünscht hätte, haben wir für Furore gesorgt und viele gute Spiele gezeigt", lobte Freiburgs Trainer Edmond Kapllani. "Der Mannschaft gebührt ein Kompliment für ihre Einstellung und für das Engagement, das sie Woche für Woche gezeigt hat. Insgesamt bin ich deshalb mit der Saison auf jeden Fall zufrieden."
FC Bayern bleibt ungeschlagen
Der Hamburger SV verlor sein abschließendes Ligaspiel gegen den frischgebackenen Doublesieger FC Bayern München zwar 0:1 (0:0), durfte aber nach dem Abpfiff den Klassenverbleib feiern. 18 Zähler aus 26 Begegnungen reichen der Mannschaft von Trainer Rodolfo Cardoso, um für eine weitere Saison in der Frauen-Bundesliga planen zu können.
Vor 17637 Fans im Volksparkstadion lieferte der HSV dem souveränen Ligaprimus, der drei Tage nach dem DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg (4:0) mit einer auf neun Positionen veränderten Startformation aufgelaufen war, über 90 Minuten einen großen Kampf und hielt die Partie jederzeit offen.
Erst in der Schlussphase kamen die Gäste zum entscheidenden Treffer, nachdem die eingewechselte Momoko Tanikawa im Hamburger Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht worden war. Die ebenfalls erst später ins Spiel gekommene Georgia Stanway verwandelte den Strafstoß zum späten 1:0 (89.). In der Nachspielzeit hatte Hamburgs "Jokerin" Christin Meyer noch die große Chance zum Ausgleich, als sie alleine auf Bayern-Torhüterin Ena Mahmutovic zulief, die Kugel aber knapp am Kasten vorbeischoss.
Der FC Bayern beendete die Saison 2025/2006 damit ohne Niederlage (20 Siege, zwei Remis). Dabei gewann das Team von Trainer José Barcala sämtliche 13 Auswärtspartien.
1. FC Köln gewinnt 3:0 in Jena
Der Tabellenletzte FC Carl Zeiss Jena verabschiedete sich mit einer 0:3 (0:3)-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln für mindestens eine Saison aus der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse. Der Abstieg der Thüringerinnen stand schon einige Wochen vor dem Saisonfinale fest. Sie müssen ebenso wie die SGS Essen einen Neuanfang in der 2. Frauen-Bundesliga starten.
Bereits während der ersten Halbzeit stellten Adriana Achcinska (13.), Lydia Andrade (22.) und Pauline Bremer (39.) mit ihren Treffern die Weichen für den FC auf Sieg. Nach dem insgesamt elften Dreier in der laufenden Spielzeit schloss das Team von Kölns Trainerin Britta Carlson die Saison mit 37 Punkten auf Platz sieben und damit in der oberen Tabellenhälfte ab.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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