DFB-Pokal der Frauen

Wettbewerbsinformationen

DFB-Pokal der Frauen 2026/2027

Die DFB-Pokalsaison startet für die Frauen zum zweiten Mal mit den Playoffs in zwei regionalen Gruppen (Nord und Süd) vom 15. bis 17. August 2026, gefolgt von der ersten Hauptrunde vom 26. bis 28. September 2026. Der letzte Spieltag in diesem Jahr wird das Achtelfinale vom 31. Oktober bis 2. November 2026 sein. Auf das Viertelfinale am 10./11. März 2027 folgt das Halbfinale am 3./4. April 2027. Das prestigeträchtige Endspiel im Kölner RheinEnergieSTADION wartet am 17. Mai 2027.

Alle Infos zum Pokal-Wettbewerb

  1. Das Teilnehmerfeld des DFB-Pokals der Frauen ist auf 48 Teams festgelegt. Vor der 1. Hauptrunde werden Playoffs ausgetragen. 

    Die Teilnehmer 2026/2027

    Qualifiziert über die Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/2026

    • FC Bayern München
    • VfL Wolfsburg
    • Eintracht Frankfurt
    • TSG 1899 Hoffenheim
    • Bayer 04 Leverkusen
    • SV Werder Bremen
    • 1. FC Köln
    • SC Freiburg
    • 1. FC Union Berlin
    • RB Leipzig
    • 1. FC Nürnberg
    • Hamburger SV
    • SGS Essen
    • FC Carl Zeiss Jena

    Qualifiziert über die 2. Frauen-Bundesliga 2025/2026

    • VfB Stuttgart
    • 1. FSV Mainz 05

    Teilnahme an den Playoffs

    • SC Sand (2. Frauen-Bundesliga)
    • SV Meppen (2. Frauen Bundesliga)
    • FC Viktoria Berlin (2. Frauen-Bundesliga)
    • SG 99 Andernach (2. Frauen-Bundesliga)
    • FC Ingolstadt 04 (2. Frauen-Bundesliga)
    • VfL Bochum (2. Frauen-Bundesliga)
    • Borussia Mönchengladbach (2. Frauen-Bundesliga)
    • 1. FFC Turbine Potsdam (2. Frauen-Bundesliga)
    • VfR Warbeyen (da die TSG Hoffenheim II als Aufsteiger aus der Regionalliga Süd nicht teilnahmeberechtigt ist, rückt der beste noch nicht qualifizierte Zweitligist der abgelaufenen Spielzeit nach)
    • Hertha BSC (Aufsteiger aus der Regionalliga Nord)
    • MSV Duisburg (Landespokalsieger Niederrhein)
    • Chemnitzer FC (Landespokalfinalist Sachsen, da Pokalsieger RB Leipzig II nicht teilnahmeberechtigt ist)
    • FC Schalke 04 (Landespokalsieger Westfalen)
    • SV Blau Weiss Berolina Mitte (Landespokalsieger Berlin)
    • FC St. Pauli (Landespokalsieger Hamburg)
    • Karlsruher SC (Landespokalsieger Baden)
    • 1. FC Saarbrücken (Landespokalsieger Saarland)
    • SC Fortuna Köln (Landespokalsieger Mittelrhein)
    • ATS Buntentor (Landespokalsieger Bremen)
    • SV Eutingen (Landespokalfinalist Württemberg, da Pokalsieger VfB Stuttgart II nicht teilnahmeberechtigt ist)
    • Holstein Kiel (Landespokalsieger Schleswig-Holstein)
    • 1. FC Magdeburg (Landespokalsieger Sachsen-Anhalt)
    • F.C. Hansa Rostock (Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommern)
    • TuS Issel (Landespokalsieger Rheinland)
    • FSV Babelsberg 74 (Landespokalsieger Brandenburg)
    • VfR Wormatia Worms (Landespokalsieger Südwest)
    • Sportfreunde Blau-Gelb Marburg (Landespokalsieger Hessen)
    • SpVgg Greuther Fürth (Landespokalsieger Bayern)
    • Hannover 96 (Landespokalsieger Niedersachsen)
    • 1. FFV Erfurt (Landespokalfinalist Thüringen, da Pokalsieger FC Carl Zeiss Jena II nicht teilnahmeberechtigt ist)
    • TSV Alemannia Freiburg-Zähringen (Landespokalsieger Südbaden)
    • FC Jesteburg-Bendestorf (Niedersächsischer Fußballverband. Der 1. FC Köln II ist als Aufsteiger aus der Regionalliga West nicht teilnahmeberechtigt, somit geht der Startplatz an den Landesverband mit den meisten Frauen-Mannschaften gemäß Mitgliederstatistik des Vorjahres.)
  2. Insgesamt nehmen 32 Teams an den Playoffs teil. Für die Saison 2026/2027 setzen sich diese zusammen aus:

    • 21 Landespokalsiegern

    • zwei Aufsteigern in die 2. Frauen-Bundesliga

    • acht teilnahmeberechtigten Teams aus der 2. Frauen-Bundesliga

    • einem Startplatz für den Landesverband mit den meisten Frauen-Mannschaften

    Ausgelost werden die Playoffs in regionalen Gruppen, die nach geographischen Gesichtspunkten (Nord/Süd) zusammengesetzt werden. Amateurmannschaften (Teilnehmer unterhalb der 2. Frauen-Bundesliga) haben dabei immer Heimrecht.

  3. An der 1. Hauptrunde nehmen 32 Teams teil:

    • die 16 Playoff-Sieger

    • die 14 Mannschaften der Google Pixel Frauen-Bundesliga (2025/2026)

    • die zwei bestplatzierten Teams der 2. Frauen-Bundesliga (2025/2026)

    Die Playoff-Sieger befinden sich bei der Auslosung zur 1. Hauptrunde in Topf 1. Die Teams aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga und die vier bestplatzierten Teams der 2. Frauen-Bundesliga befinden sich in Topf 2.

    Ab dem Achtelfinale wird aus einem Lostopf gezogen. Amateurmannschaften (Teilnehmer unterhalb der 2. Frauen-Bundesliga) haben Heimrecht.

  4. Für die Spielzeiten 2022/2023 bis 2025/26 hat der DFB-Verwertungsverträge der nationalen audiovisuellen Medienrechte am DFB-Pokal abgeschlossen. Pay-TV-Sender Sky wird bis zum Achtelfinale ein Spiel pro Runde live übertragen, ab dem Viertelfinale werden alle Spiele live von Sky übertragen. Zudem haben ARD/ZDF ebenso die Möglichkeit, pro Runde ein Spiel live im Free-TV zu zeigen. Fest steht, dass ARD/ZDF ein Halbfinalspiel und das Finale live im Free-TV übertragen werden.

  5. Verteilung der Erlöse

    • Play-offs: 6000 Euro
    • 1. Hauptrunde: 8000 Euro
    • Achtelfinale: 10.000 Euro
    • Viertelfinale: 70.000 Euro
    • Halbfinale: 80.000 Euro
    • Verlierer des Finals: 100.000 Euro
    • Gewinner des DFB-Pokals: 150.000 Euro
  6. Playoffs: 15. – 17. August 2026

    1. Hauptrunde: 26. – 28. September 2026

    Achtelfinale: 31. Oktober – 2. November 2026

    Viertelfinale: 10./11. März 2027

    Halbfinale: 3./4. April 2027

    Finale: 17. Mai 2027

  7. Für den DFB-Pokal bedeutet die Aufstockung der Google Pixel Frauen-Bundesliga auf 14 Teams zur abgelaufenen Saison 2025/2026, dass sich ab dieser Saison 2026/2027 die 21 Pokalsieger der Landesverbände sowie acht Zweitligisten und drei Aufsteiger aus der Regionalliga für die Playoffs qualifizieren. Die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals wird von den 16 Playoff-Gewinnern, den 14 Erstligisten und den zwei besten Zweitligisten gespielt. 

  8. Der Saisonreport des DFB-Pokals der Frauen für die Saison 2024/2025 ist da und steht hier als Download bereit.

Die Trophäe

Produktion

Produziert wurde der aus Messing gefertigte und versilberte Pokal von G.D.E. Bertoni in Mailand, wo unter anderem schon die Pokale für die WM, die Champions League und den UEFA-Cup der Männer produziert wurden. Außerdem fertigten die Italiener die Siegertrophäe für die Champions League der Frauen an. Der materielle Wert des neuen DFB-Pokals der Frauen liegt bei 30.000 Euro.

Die starke Taillierung und die nach oben strebenden Linien, die sich über den Ball fortsetzen, unterstützen den sportlichen, femininen und dynamischen Eindruck.
GettyImages
Ehemalige Trophäen

Den "Ur"-DFB-Pokal der Frauen durfte 1981 - ebenso wie im Folgejahr - die SSG Bergisch Gladbach in Empfang nehmen. Die damalige Trophäe war eine aus 925er Silber gefertigte Dokumentenrolle mit einem Loorbeerzweig, auf deren Rückseite die Namen der Siegermannschaften eingraviert sind. 1994 wurde vom Rodenbacher Goldschmied und Designer Adolf Kunesch, der auch schon die Dokumentenrolle geschaffen hatte, ein neuer Entwurf gefertigt. Die "zweite" Trophäe ist etwa 45 Zentimeter hoch und hat ein Fassungsvermögen von circa vier Litern. Das Gewicht liegt bei rund drei Kilogramm. Bis zum Jahr 2009 wurde der Pokalsieger der Frauen mit der Trophäe ausgezeichnet.

Die Trophäe besteht aus zwei ineinandergreifenden Halbschalen, auf der linken Seite zieht sich die Aufschrift "Vereinspokal Damen" von oben nach unten. Darunter ist das Emblem des Deutschen Fußball-Bundes zu sehen. Auf der rechten Seite verläuft in Kontrast zum Silber ein farbiges Band von neun Schmucksteinplatten, grünblau gemustert, aus Chrysocoll. Innen ist der Pokal feinvergoldet. Die Namen der Gewinner werden jeweils auf der Rückseite eingraviert.

Der materielle Wert beträgt rund 10.000 Euro, der ideelle Wert lag jedoch schon immer viel höher - gehört der Sieg im DFB-Pokal doch nach der Meisterschaft zum begehrtesten Titel im deutschen Frauenfußball. Dies hat sich nun auch mit der seit 2010 aktuellen Trophäe nicht geändert.

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