DFB-Nachwuchsliga

VfB-Trainer Jungwirth: "Die gesamte Saison macht mich stolz"

16.05.2026
Daniel Jungwirth (r.): "Es zeichnet die Mannschaft aus, dass sie immer weitermacht" Foto: picture-alliance/DFB/Uli Deck

Mit dem insgesamt achten Gewinn der Deutschen B-Junioren-Meisterschaft zog die U 17 des VfB Stuttgart mit Rekordsieger Borussia Dortmund gleich. Das Team von Trainer Daniel Jungwirth (44), der als Spieler 1997 mit dem FC Bayern München selbst den Titel gewonnen hatte, setzte sich im Endspiel bei der TSG Hoffenheim 3:2 (1:0) durch. DFB.de mit den Stimmen zum Finale.

Daniel Jungwirth (Trainer VfB Stuttgart U 17): Nicht nur die Leistung im Finale, sondern während der gesamten Saison macht mich stolz. Die TSG Hoffenheim war der erwartet starke Gegner. Besonders wichtig war, dass uns nach dem Hoffenheimer Ausgleich zum 1:1 sofort wieder das Führungstor gelungen ist. Auch nach dem 2:2 kam die passende Reaktion. Es zeichnet die Mannschaft aus, dass sie immer weitermacht.

Tobias Schilk (Trainer TSG Hoffenheim U 17): Im ersten Moment ist die Enttäuschung riesengroß. Dennoch überwiegt ganz klar der Stolz auf die Jungs, die alles reingeworfen haben und nach zwei Rückständen zurückgekommen sind. In der zweiten Halbzeit hatten wir in einigen Phasen das Momentum auf unserer Seite, konnten die Partie aber nicht ganz auf unsere Seite ziehen. Daher Glückwunsch an den VfB zur Meisterschaft! Ich bin dennoch extrem dankbar, Trainer dieses Teams sein zu dürfen.

Hermann Winkler (DFB-Vizepräsident): Es war ein sehr ausgeglichenes und spannendes Finale vor einer tollen Kulisse. Der VfB Stuttgart war unter dem Strich das effektivere Team. Auch das Abschneiden in den U 19-Wettbewerben zeigt, dass beide Vereine im Nachwuchsbereich ausgezeichnete Arbeit leisten. Das junge Schiedsrichterteam hat eine sehr souveräne Leistung gezeigt.

Konstantinos Karangelis (Siegtorschütze VfB Stuttgart U 17): Es war ein extrem enges Duell, die TSG hat uns alles abverlangt. Beide Mannschaften haben bewiesen, dass sie zurecht im Endspiel standen. Bei meinem Treffer hatte ich ein wenig Glück, aber das gehört in einer solchen Partie auch dazu.

Stephan Hildebrandt (Direktor Nachwuchsleistungszentrum VfB Stuttgart): In der ersten Halbzeit waren wir noch nicht so entschlossen, haben uns dann aber gesteigert. Dass die Mannschaft seit 28 Spielen ungeschlagen ist, spricht für sich, auch wenn wir nicht so sehr auf solche Statistiken schauen. Schon das Halbfinale gegen den FC Augsburg war sehr eng, im Endspiel war es auch so. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir den einen oder anderen Nachwuchsspieler demnächst in unserem Profikader wiedersehen, auch wenn die Ansprüche durch die jüngsten Erfolge natürlich deutlich angestiegen sind.

Michael Feichtenbeiner (Sportlicher Leiter TSG-Akademie): Es war ein würdiges Finale, in dem der VfB seine Chancen unter dem Strich besser genutzt hat. Wir haben einige vielversprechende Talente in unseren Reihen, die Verzahnung und der Austausch mit der Lizenzabteilung sind super. Es ist das Ziel des Vereins, dass ein Drittel des Profikaders aus der eigenen Akademie kommen soll. Bei der Talentförderung hat neben der U 17 und der U 19 auch die U 23 in der 3. Liga eine wesentliche Bedeutung.

Kategorien: DFB-Nachwuchsliga

Autor: mspw