2. Frauen-Bundesliga

VfB Stuttgart hat erneuten Aufstieg vor Augen

03.05.2026
Behauptet Spitzenposition mit Sieg in Bochum: der VfB Stuttgart Foto: imago

Der VfB Stuttgart ist nur noch einen Sieg vom erstmaligen Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga entfernt. Der Tabellenführer der 2. Frauen-Bundesliga behauptete die gute Ausgangsposition am 24. Spieltag durch das 2:0 (0:0) beim VfL Bochum. Der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz beträgt zwei Runden vor dem Saisonende weiterhin fünf Zähler. Damit ist der direkte Durchmarsch in greifbare Nähe gerückt.

Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte Jana Beuschlein (60.) den VfB vor 2003 Zuschauer*innen im Bochumer Lohrheidestadion auf Kurs. Nicole Billa (74.), in der Saison 2020/2021 Torschützenkönigin in der Google Pixel Frauen-Bundesliga sowie Deutschlands Fußballerin des Jahres, legte schon kurz darauf zum Endstand nach. Die Bochumerinnen kassierten ihre dritte Niederlage aus den vergangenen vier Partien ohne Sieg.

Mainz kommt SC Sand näher

Einen erheblichen Dämpfer im Aufstiegsrennen versetzte dagegen die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt dem SC Sand. Dem Nachwuchsteam der Hessinnen gelang mit dem 3:1 (2:0) gegen den ersten Stuttgarter Verfolger ein wichtiger Dreier im Kampf um den Klassenverbleib. Maßgeblichen Anteil am Frankfurter Erfolg hatte Doppeltorschützin Carlotta Schwoerer (11./24.). Julia Matuschewski (62.) brachte den Sportclub zwar zwischenzeitlich heran. Mina Matijevic (80.) stellte für die Gastgeberinnen, die nun drei Punkte vor der Gefahrenzone rangieren, aber den alten Abstand wieder her.

Der 1. FSV Mainz 05 nutzte die Niederlage des SC Sand aus. Das drittplatzierte Team von Trainer Takashi Yamashita verkürzte durch das 3:1 (1:1) bei der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg den Rückstand auf den zweiten Aufstiegsplatz auf nur noch zwei Punkte. Den ersten Mainzer Treffer durch Chiara Bouziane (16.) konnte Linnea Saelen (45.+1) für die Wolfsburgerinnen zunächst noch ausgleichen. Anna Donner (62.) und Nadine Anstatt (66.) sicherten Mainz aber die volle Ausbeute. Die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg steht nach der dritten Niederlage am Stück als zweiter Absteiger nach Schlusslicht VfR Schwarz-Weiß Warbeyern fest.

Meppen wahrt Minichance

Der Tabellenvierte SV Meppen fand unmittelbar nach der Niederlage im Topspiel beim VfB Stuttgart (0:2) wieder in die Spur. Die Emsländerinnen behielten 3:2 (1:0) gegen den FC Ingolstadt 04 die Oberhand. Marleen Kropp (23.), Laura Bröring (49.) und Chantal Schouwstra (58.) schossen das Team des Trainer*innen-Duos mit Katharina Börger und Thomas Pfannkuch vermeintlich komfortabel in Führung. Die jeweils eingewechselten Magdalena Schwarz (74.) und Leonie Hein (77.) ließen die Ingolstädterinnen wieder auf etwas Zählbares hoffen. Der Ausgleich gelang dem FCI aber nicht mehr. Durch den Sieg wahrte der SV Meppen bei nun fünf Punkten Rückstand auf den zweitplatzierten SC Sand seine kleine Aufstiegschance.

Die SG 99 Andernach ging erstmals seit sechs Begegnungen (zwei Unentschieden) wieder mit der vollen Ausbeute vom Feld und beseitigten damit die letzten Zweifel am Klassenverbleib. Die Mannschaft von Trainerin Isabel Hawel setzte sich 5:1 (2:0) beim bereits als Absteiger feststehenden Tabellenletzten VfR Schwarz-Weiß Warbeyen durch. Die Treffer vor der Pause gingen auf das Konto von Malou Müller (34.) und Carolin Schraa (39.). In der zweiten Halbzeit waren Hayley Howard (60.), Muriel Bey (64.) und erneut Malou Müller (90.+1) erfolgreich. Für den Treffer des Schlusslichts war Aqsa Mushtaq (77.) verantwortlich.

Potsdam mit Aufholjagd

Dank eines fulminanten Schlussspurts hat der 1. FFC Turbine Potsdam den Klassenverbleib so gut wie sicher. Dank des 4:3 (0:2) im direkten Duell hat das Team von Trainer Stehen Gravgaard nun sechs Zähler Vorsprung auf die zweite Mannschaft des FC Bayern München, die den ersten Abstiegsplatz belegt. Dabei ließen Marie Gmeineder (16.) und Samira Di Lauro (34.) zunächst die Münchnerinnen auf einen wichtigen Dreier hoffen. Auch nach dem Anschlusstor von Amani Mahmoud (48.) stellte Elira Terakaj (53.) für die Gäste den alten Abstand wieder her. Thalia Dias de Souza (86.) und Rana Okuma (90./90.+4) ließen Potsdam aber durch drei Tore in acht Minuten doch noch jubeln.

Auch Borussia Mönchengladbach ist dem Klassenverbleib einen großen Schritt nähergekommen. Das Team von Trainer Jonas Spengler vergrößerte den Abstand auf die Gefahrenzone durch das 1:1 (0:1) gegen den FC Viktoria Berlin auf vier Punkte. Dabei brachte Viktoria-Kapitänin Nina Ehegötz (45.) zunächst die Berlinerinnen in Führung. Lili Jones-Baidou (55., Foulelfmeter) stellte aber kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs den Endstand her.

Kategorien: 2. Frauen-Bundesliga

Autor: mspw