DFB-Pokal der Junioren
Titelverteidiger Stuttgart bezwingt Rekordsieger Freiburg

Die U19 des VfB Stuttgart kann weiterhin auf die Titelverteidigung im DFB-Pokal der Junioren hoffen. Das Team von Trainer und Ex-Profi Tobias Rathgeb behielt im Topspiel der zweiten Runde nach Verlängerung 3:2 (2:2, 1:0) gegen Rekordpokalsieger SC Freiburg die Oberhand. Sollten die Schwaben erneut den Wettbewerb gewinnen, würde der VfB mit seinem dann insgesamt sechsten Erfolg mit den Breisgauern gleichziehen.
Die Stuttgarter Führungen durch Kapitän Massimo Di Benedetto (36.) und Enis Redzepi (75.) konnten Luis Forestier (50.) und Djamal Faram (83.) für die Freiburger jeweils ausgleichen. In der Verlängerung machte Kirill Serdiuk (105.) für den VfB den Einzug in das Achtelfinale perfekt. Pech hatte der SC Freiburg, als kurz vor Schluss ein Freistoß des eingewechselten Stefanos Abubakari an die Latte prallte.
Lautern dreht Rückstand
Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands steht auch der 1. FC Kaiserslautern in der nächsten Runde. Die von Eimen Baffoun trainierten "Roten Teufel" behaupteten sich 3:1 nach Verlängerung (1:1, 1:1) gegen Holstein Kiel. Die "Störche" erwischten mit dem Treffer von Jan-Luca Pawils (7.) den besseren Start. Kerim Beck (15.) glich wenig später aus.
Kiels Emin Torunogullari verpasste die erneute Gästeführung, als er mit einem Foulelfmeter an FCK-Torhüter Moritz Jung scheiterte (28.). Bis zum Ende der regulären Spielzeit fielen keine Treffer mehr. In der Verlängerung schossen Nichita Cucuruz (100.) und Chris Rosenberger (120.) den FCK in die nächste Runde.
Durchsetzen konnte sich auch der Hamburger SV. Die Norddeutschen gewann 4:2 (3:0) beim SV Wehen Wiesbaden. Hüseyin Cakallioglu (23.) und Andrej Vasiljevic (27.) stellten innerhalb weniger Minuten die Weichen für das Weiterkommen. Linos Fourniadis (43.) unterlief ein Eigentor zum Pausenstand. Kurz nach Wiederbeginn ließen Yaya Camara (46.) und Hüseyin Deveci (48.) den SV Wehen Wiesbaden wieder hoffen. Stattdessen setzte jedoch Hamburgs Jahnoa Hensel (62.) den Schlusspunkt.
FC Bayern siegt in Unterzahl
In Unterzahl konnte der FC Bayern München doch noch den Grundstein für das Erreichen des Achtelfinales legen. Der Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters ist nach dem 4:2 (0:2) gegen den FC Ingolstadt 04 eine Runde weiter. Dabei ließen zunächst Yusif Kabbia (7.) und Elom Apemegno (23.) die Ingolstädter auf einen Pokalcoup hoffen, zumal sich Münchens Leopold Schmid nach seiner Einwechslung zur Pause im zweiten Durchgang wegen einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte einhandelte (67.).
Trotz eines Spielers weniger drehten die Gastgeber aber durch Simon Schaff (71.), "Joker" Frank Egwuatu (78.) und ein Eigentor des eingewechselten Ilias Annabi (81.) das Spiel. Nachdem auch Ingolstadts Ilias Abhir wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen hatte (84.), traf Erblin Osmani (90.+5) in der Nachspielzeit zum Endstand.
Der Karlsruher SC sicherte sich in der Schlussphase den Einzug in die nächste Runde. Das Team von Trainer und Ex-Profi Martin Stoll behielt 2:1 (0:1) beim Berliner AK die Oberhand. Nach dem Treffer von Enes Gündüz (23.) sah es lange Zeit danach aus, als würden die Berliner weiterkommen. Marlo Thürer (78.) und der eingewechselte Lenny Bruckert (85.) drehten für den KSC aber noch das Spiel.
Leverkusen gewinnt klar
Den deutlichsten Sieg des Tages fuhr Bayer 04 Leverkusen ein. Gegen den FC Carl Zeiss Jena stand am Ende ein 6:0 (4:0) zu Buche. Dustin-Jeremy Buck (12.), Doppeltorschütze Simone Cannizarro (30./41.) und Rayan Zidane (38.) sorgten bereits im ersten Durchgang für klare Verhältnisse. Nach der Pause konnten sich auch noch Noah Probst (60.) und Clinton Wilson (72., Foulelfmeter) in die Torschützenliste eintragen.
Den fünften von insgesamt sieben Heimerfolgen am Samstag landete der 1. FC Magdeburg. Die Mannschaft von Trainer Matthias Mincu gewann 3:0 (2:0) gegen den FC Schalke 04. Gustav Kirbach (22.) und Elishama Manyaka (40.) schossen bis zur Pause eine Zwei-Tore-Führung heraus. Der dritte Treffer der Partie zu Beginn der zweiten Halbzeit ging auf das Konto von Osayuki Ogieriakhi (48.).
Kategorien: DFB-Pokal der Junioren
Autor: mspw

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