Schiedsrichter
Schiedsrichter-Durchsagen auch im DFB-Pokal

In der BayArena in Leverkusen kam es am Sonntag zur ersten Schiedsrichter-Durchsage im deutschen Fußball. An derselben Stelle könnte am Mittwochabend (ab 20.45 Uhr, live in der ARD und bei Sky) beim Viertelfinalduell Bayer Leverkusen gegen 1. FC Köln das zweite "Public Announcement" folgen, denn die Erklärungen der Entscheidungen sollen den Fans nun auch im DFB-Pokal mehr Transparenz bringen.
"Der Strafstoß wurde überprüft. Nach Ansicht der Bilder lag eine Abseitsstellung vor. Deswegen lautet die Entscheidung: Kein Strafstoß, Abseits." Mit diesen Worten schrieb DFB-Schiedsrichter Dr. Robin Braun Geschichte. "Erleichtert, dass alles geklappt hat" war der Unparteiische daher nach Abpfiff des Bundesligaspiels zwischen Bayer 04 Leverkusen und der TSG 1899 Hoffenheim.
"Echter Mehrwert"
Die Verantwortlichen der DFB Schiri GmbH sind mit der Premiere zufrieden, sowohl inhaltlich als auch technisch: "Die Durchsage war im Stadion gut zu verstehen und hat den Grund für die Rücknahme des Strafstoßes für die Zuschauer*innen transparent gemacht. Damit war ein echter Mehrwert gegeben."
Die Durchsagen werden bis zum Saisonende in insgesamt neun Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga getestet. In den ersten vier Partien des ersten Pilotprojekt-Spieltags (in Düsseldorf, München und auf St. Pauli sowie in Frankfurt) war es zuvor nicht zur Durchsage gekommen, weil die Schiedsrichter mit ihren Entscheidungen auf dem Feld richtig lagen und keine Korrektur auf Hinweis des VAR nötig war.
Inzwischen hat der DFB beschlossen, das "Public Announcement" auch im DFB-Pokal durchzuführen. Und zwar an den Standorten, an denen es auch in der Liga getestet wird, also in Leverkusen und Leipzig in der anstehenden Viertelfinalrunde.
125 Jahre DFB - 125 Jahre Fußballliebe
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Kategorien: Schiedsrichter, DFB-Pokal
Autor: mv

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