2. Frauen-Bundesliga
2:1 gegen Potsdam: Stuttgart bleibt oben dran

Der VfB Stuttgart hat am 8. Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga ein Zeichen im Kampf um den Aufstieg gesetzt. Der Tabellenzweite gewann 2:1 (0:1) gegen Turbine Potsdam und vergrößerte den Vorsprung auf Bochum. Tabellenführer bleibt SC Sand.
Der Tabellenführer SC Sand gewann 4:0 (2:0) beim Mitkonkurrent Borussia Mönchengladbach und vergrößerte den Vorsprung auf die Gastgeberinnen auf nun sieben Zähler. Pija Reininger (42./44.) legte für das Team von SCS-Trainer Alexander Fischinger kurz vor der Pause mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten den Grundstein für den vierten Sieg aus den zurückliegenden fünf Partien ohne Niederlage. Leni Fischer (57.) und Rio Takizawa (76.) ließen das Ergebnis noch deutlicher ausfallen. Borussia Mönchengladbach blieb zum dritten Mal nacheinander ohne Sieg.
Aufsteiger VfB Stuttgart besiegt Potsdam
Der VfB Stuttgart präsentiert sich weiterhin in guter Form. Das 2:1 (0:1) gegen den 1. FFC Turbine Potsdam 2:1 (0:1) war für den zweitplatzierten Aufsteiger schon der vierte Sieg in Serie. Dabei hatte Lineth Cedeno Valderrama (4.) zunächst den früheren Bundesligisten aus Potsdam in Führung gebracht. Jana Beuschlein (50.) und die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Julia Glaser (56.) sorgten mit ihren Treffern dafür, dass der VfB mit nur einem Zähler Rückstand weiterhin der ärgste Verfolger des SC Sand ist.
Einen Rückschlag im Rennen um die vorderen Plätze musste dagegen der VfL Bochum verkraften. Die von Kyra Malinowski trainierten Bochumerinnen unterlagen 0:3 (0:0) gegen den FC Viktoria Berlin. Nach dem torlosen ersten Durchgang schossen die eingewechselte Sarah Abu Sabbah (69.) sowie Sarah-Vanessa Stöckmann (81.) und die ebenfalls ins Spiel gekommene Senanur Yavuz (90.+1) die Berlinerinnen aus der Gefahrenzone der Tabelle. Für die Berlinerinnen war es gleichzeitig der erste Saisonsieg.
Der FC Ingolstadt 04 verpasste seinen dritten Sieg im vierten Heimspiel nur knapp. Die Schanzerinnen mussten sich mit einem 1:1 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt II zufriedengeben. Nach dem Treffer von Anna-Lena Fritz (51.) sah es lange Zeit nach der vollen Punktausbeute für die Gastgeberinnen aus. Frankfurts Kapitänin Tessa Zimmermann (87.) verhinderte aber noch die fünfte Niederlage der Eintracht in Serie.
SG 99 Andernach bestätigt gute Form
Im Duell zweier bisheriger Tabellennachbarn behielt die SG 99 Andernach beim SV Meppen 2:1 (1:0) die Oberhand und verbesserte sich auf Rang vier. Vanessa Zilligen (34., Handelfmeter) und Carolin Schraa (71.) steuerten die Treffer zum dritten Sieg der Gäste aus den vergangenen vier Begegnungen bei. Für die Emsländerinnen reichte es nur noch zum Anschlusstor durch Lena Maria Göppel (86.).
Nach drei vergeblichen Anläufen fuhr Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 wieder die volle Punktausbeute ein. Die Mainzerinnen setzten sich 4:1 (3:1) beim FC Bayern München II durch. Nachdem Elira Terakaj (5.) zunächst die Münchnerinnen in Führung gebracht hatte, sah es zunächst nicht nach dem dritten Saisonsieg der Gäste aus. Nadine Anstatt (20./38.) mit ihren Saisontreffen vier und fünf sowie Vital Zina Kats (35.) drehten aber noch vor der Pause das Spiel. Ein Eigentor von Münchens Jana Kappes (72.) sorgte für den Schlusspunkt.
Nach dem 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach lieferte der VfL Wolfsburg II das nächste torreiche Heimspiel ab. Dem Nachwuchs des Frauen-Bundesligisten gelang mit dem 6:0 (5:0) gegen Schlusslicht und Mitaufsteiger VfR Schwarz-Weiß Warbeyen der bislang höchste Saisonsieg. Für die Gäste begann die Partie denkbar schlecht: Torhüterin Lea Egbers kassierte wegen einer Notbremse schon früh die Rote Karte (3.). Linnea Saelen (6.) nutzte die Überzahl für die Wolfsburgerinnen schnell aus. Maria Agathe Jonietz (15./45., Handelfmeter), Anny Kerim-Lindland (23.) und Maja Zielinska (33.) sorgten noch vor der Pause für klare Verhältnisse. Linnea Saelen (47.) markierte mit ihrem zweiten Treffer den Endstand. Die Gelb-Rote Karte für die Wolfsburgerin Lilly Mailin Meister wegen wiederholten Foulspiels (68.) hatte auf das Ergebnis keine Auswirkungen mehr.
Kategorien: 2. Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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