DFB-Pokal der Frauen
8:0 gegen Hoffenheim: Wolfsburg mit Kantersieg ins Viertelfinale

Der VfL Wolfsburg hat furios das letzte Ticket für das Viertelfinale im DFB-Pokal der Frauen gelöst. In der letzten Achtelfinalpartie besiegte das Team von Trainer Stephan Lerch die TSG Hoffenheim mit 8:0 (5:0). Lieske Carleer (2.), Cora Zicai (11., 41.), Janina Minge (22.) und Lara Prasnikar (25.) sorgten in der ersten Halbzeit früh für klare Verhältnisse. Lena Lattwein legte in der zweiten Halbzeit doppelt nach (63., 75.), ehe Cecilie Flöe Nielsen den Schlusspunkt setzte (85.).
Die Zuschauer*innen im AOK Stadion sahen einen Auftakt nach Maß der Gastgeberinnen: Nach knapp 110 Sekunden verwertete Lieske Carleer einen von Svenja Huth hereingebrachten Eckball zum frühen 1:0, als ihr Kopfball vom linken Pfosten ins Hoffenheimer Tor sprang (2.). Der VfL übernahm umgehend die Spielkontrolle und agierte drückend nach vorne. Bereits in der 11. Minute legten die Wölfinnen nach: Lara Prasnikars Flanke von rechts fand in der Mitte die einlaufende Cora Zicai, die zum 2:0 einköpfte.
Drei Huth-Ecken führen zu Toren
Wenige Minuten später hatte Huth das 3:0 auf dem Fuß, doch verzog den Abschluss nach Hereingabe Zicais links neben das Tor (14.). Eine weitere Wolfsburger Ecke durch Huth von rechts sorgte in der 22. Minute für das nächste Tor, als sich Kapitänin Minge im Strafraum durchsetzte und zum 3:0 einnickte. Kurz darauf spielte sich der VfL erneut vor das Hoffenheimer Tor, TSG-Keeperin Lichtfus parierte zunächst, doch Prasnikar versenkte den Nachschuss zum 4:0 (25.). Wenige Minuten vor der Halbzeit zog Zicai von links in die Mitte und erhöhte mit rechts aus gut 17 Metern auf 5:0 (41.).
Wolfsburg sorgte auch nach dem Seitenwechel weiterhin für Gefahr. So ließ Thea Bjelde nach einer verunglückten TSG-Klärungsaktion aus gut 17 Metern den Querbalken zittern (52.). Minge setzte die Chance auf den sechsten Treffer in der 60. Minute links neben das Hoffenheimer Tor. Schließlich steuerte Huth ihren dritten Assist per Eckball bei, als sie in der Mitte die hochsteigende Lena Lattwein fand, welche per Kopf das halbe Dutzend vollmachte (63.). In der 75. Minute schnürte nach Zicai auch Lattwein ihren Doppelpack. Flöe Nielsen markierte mit ihrem Treffer in der 85. Minute den 8:0-Endstand. Bis auf vereinzelte Angriffsversuche und einem Lattentreffer (86.) schaffte es die TSG nicht, etwas entgegenzusetzen.
Die Runde der letzten Acht wird am 10. und 11. März 2027 ausgetragen. Wann die Auslosung der Viertelfinalpartien stattfindet, wird noch bekanntgegeben.
Kategorien: DFB-Pokal der Frauen
Autor: dfb

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