Internationale Beziehungen
Partnerschaftsabkommen mit Norwegens Fußballverband

Auf seiner Sitzung am Sonntag hat das DFB-Präsidium dem Abschluss eines Memorandum of Understanding (MoU) mit dem norwegischen Fußballverband (NFF) zugestimmt. Im Fokus der Kooperation stehen insbesondere der Frauenfußball, die Förderung von Frauen im Fußball sowie der Breiten- und Amateurfußball.
Ziel ist es, voneinander zu lernen, gemeinsame Impulse zu setzen und die internationale Vernetzung beider Verbände zu stärken. Im Bereich Frauenfußball planen DFB und NFF einen strategischen Austausch zur Weiterentwicklung auf allen Ebenen. Darüber hinaus soll die Sichtbarkeit von Frauen im Fußball gestärkt und ihre Förderung in Führungs- und Entscheidungspositionen vorangetrieben werden. Auch im Breitenfußball ist eine engere Zusammenarbeit vorgesehen – insbesondere in den Bereichen Vereinsentwicklung sowie Werte- und Kulturarbeit.
MoU gilt für vier Jahre
Das MoU baut auf den bestehenden, vertrauensvollen Beziehungen zwischen DFB und NFF auf und überführt diese in einen strukturierten Kooperationsrahmen. Das MoU ist als nicht rechtlich bindende Absichtserklärung angelegt und soll über einen Zeitraum von vier Jahren gelten. Konkrete Projekte und Maßnahmen werden künftig von den jeweils zuständigen Fachbereichen beider Verbände entwickelt und umgesetzt.
Unterzeichnet wird das Abkommen im Rahmen der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 im "German House of Soccer" in New York.
Kategorien: Internationale Beziehungen, Frauen im Fußball, DER DFB, DFB-Präsidium
Autor: dfb

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