DER DFB
Neuendorf: "Wir stehen für Vielfalt und Respekt"

Bei den Spielen der ersten DFB-Pokalrunde zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem FC Schalke 04 sowie RSV Eintracht 1949 Stahnsdorf und 1. FC Kaiserslautern gab es Rassismus-Vorfälle. In beiden Situationen wurde durch die Schiedsrichter jeweils die erste Stufe des Drei-Stufen-Plans angewandt, der Spieler vor Diskriminierungen, insbesondere rassistischen, schützen soll.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärt: "Rassismus und Diskriminierung, Hass und Ausgrenzung haben im Fußball keinen Platz. Wir stehen für Vielfalt und Respekt. Und an der Seite der Betroffenen sowie derjenigen, die sich für unsere Werte einsetzen. Entsprechend wurden im Nachgang der beiden DFB-Pokalspiele am Sonntag durch den DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen eingeleitet."
Vielfältiges DFB-Engagement gegen Rassismus
Der DFB engagiert sich seit Jahren mit zahlreichen, vielfältigen Initiativen gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball sowie in der Gesellschaft. Unter anderem mit dem "Projekt zur wirksamen und nachhaltigen Antirassismusarbeit im deutschen Amateurfußball" und der Kampagne "Fußballzeit ist die beste Zeit gegen Rassismus".
Mit dem Julius Hirsch Preis würdigt der DFB seit zwei Jahrzehnten das Engagement im Fußball für Demokratie und Menschenwürde sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Diskriminierung. Der Preis erinnert an den in Auschwitz ermordeten deutsch-jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch. In jedem DFB-Landesverband gibt es zudem eine Anlaufstelle, an die sich Personen, die einen Gewalt- und/oder Diskriminierungsvorfall erleben, wenden können, um Unterstützung zu erhalten.
Hier gibt es weitere Informationen: https://www.dfb.de/gegenrassismus
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Autor: dfb

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