Männer-Nationalmannschaft
Wirtz: "Wenn er so reingeht, nehme ich den Treffer gerne mit"

In einem wahren Torspektakel behielt die deutsche Nationalmannschaft in Basel gegen die Schweiz mit 4:3 die Oberhand. Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Spieler fassten ihre Eindrücke vom Spiel zusammen und DFB.de hat mitgeschrieben.
Julian Nagelsmann: Wir haben gegen ein Team, dass in der Quali nur zwei Tore kassiert hat und 2025 kein Spiel verloren hat, viele, viele Chancen herausgespielt. Neben den vier Toren waren noch fünf, sechs Chancen da. Kai (Havertz; Anm.d.Red) hatte einige in der ersten Halbzeit. Nach dem 3:2 müssen wir das 4:2 machen mit zwei Riesenchancen, die wir leider liegen lassen. Dann finde ich, haben wir trotzdem eine ganz gute Nehmerqualität. Die Schweiz hat aus relativ wenig Aktionen, wenig hochkarätigen Chancen viele Tore gemacht. Trotzdem, in einem Testspiel wieder so zurückzukommen, ist gut. Man führt und kriegt dann wieder den Ausgleich. Flo (Wirtz; Anm.d.Red) hat zwei außergewöhnliche Tore gemacht. Verteidigt haben wir nicht ganz so gut in einigen Situationen. Im hohen Pressing schon, aber tief war es manchmal zu passiv. Aber insgesamt haben wir schon verdient gewonnen.
Florian Wirtz: Ich würde lügen, wenn ich meinen ersten Treffer genau da hinschießen wollte, aber wenn er so reingeht, nehme ich den Treffer gerne mit. Doch es war schon ein bisschen gewollt. Die Gegentore bereiten mir keine Sorgen, weil wir eine sehr gute Mannschaft haben und auch eine sehr gute Verteidigung, auch gute Sechser vor der Abwehr. Man merkt, dass wir jetzt eine Zeit lang nicht miteinander gespielt haben. Da müssen wir auf jeden Fall dran arbeiten, weil wahrscheinlich alle drei Tore heute vermeidbar gewesen sind. Aber am Ende geht es darum, dass wir die Spiele gewinnen und wenn wir immer ein Tor mehr schießen als der Gegner, ist das auch in Ordnung.
Leon Goretzka: Man muss positiv herausheben, dass wir immer wieder zurückgekommen sind. Wir haben vier Tore gegen eine stabile Mannschaft geschossen, aber gefühlt war jeder Schweizer Schuss drin, das war nicht so gut. Das darf uns so nicht passieren. Wir hatten gar nicht das Gefühl, dass wir so viel zugelassen haben.
Jonathan Tah: Man muss vor allem die Stärken und die Art und Weise, wie wir Fußball spielen herausheben. Das habe wir das ganze Spiel gezeigt und nach Rückschlagen versucht, uns nicht unterkriegen zu lassen. Das ist das, worum es geht um Spiele zu gewinnen. So viele Gegentore wollen wir nicht bekommen, aber wir sollten uns auf die positiven Dinge fokussieren.
Kategorien: Männer-Nationalmannschaft
Autor: dfb

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