DFB-Pokal der Junioren

Meister TSG Hoffenheim zieht ins Achtelfinale ein

30.08.2026
DFB

Die U 19 der TSG Hoffenheim hat ihre Titelchance im DFB-Pokal der Junioren gewahrt. Der aktuelle Deutsche A-Junioren-Meister behielt in der zweiten Runde beim SV Werder Bremen erst nach Verlängerung 2:0 (0:0, 0:0) die Oberhand.

Dabei bewies TSG-Trainer Paul Ehmann ein gutes Händchen. Der eingewechselte Josef Haßfeld (100.) brachte die Kraichgauer nach torlosen 90 Minuten während der ersten Hälfte der Extra-Time in Führung. Kurz vor Schluss sorgte der ebenfalls erst später ins Spiel gekommene Mattia Manduzio (120.+2) für den Endstand.

Auch 1. FC Köln knapp weiter

Spannend machte es auch Vizemeister 1. FC Köln. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck gewann ebenfalls nach Verlängerung 2:1 (1:1, 0:1) beim FC St. Pauli. Dabei sah es nach dem Treffer von Jesper Becker (13.) lange Zeit danach aus, als würden die Hausherren in die nächste Runde einziehen. Der eingewechselte Emil Nahmmacher (90.+4) wendete das Pokalaus für die Kölner erst in der Nachspielzeit noch ab. In der Verlängerung schoss Milian Eggers (110.) den 1. FC Köln ins Achtelfinale.

Der MSV Duisburg legte innerhalb weniger Minuten den Grundstein für das Weiterkommen. Die "Zebras" setzten sich 3:0 (0:0) gegen den FC Energie Cottbus durch. Nur wenige Augenblicke nach dem Führungstor von Hannes Krasenbrink (60.) legte Ben Smolka (62.) nach. Mit seinem zweiten Tor der Partie sorgte erneut Krasenbrink (69.) für den Endstand.

Borussia Mönchengladbach hat den Einzug in die Runde der verbleibenden 16 Teams vor allem einem Doppeltorschützen zu verdanken. Die "Fohlen" behaupteten sich 2:0 (0:0) beim Chemnitzer FC. Für beide Treffer der Begegnung war Abdul Al Khalaf (71./90.) verantwortlich.

Karbuzoglu gelingt Hattrick

Hertha BSC ist der sechsten Finalteilnahme der Vereinsgeschichte einen Schritt nähergekommen. Die Berliner gewannen 4:1 (1:1) beim SC Paderborn 07. Den ersten Treffer der Gäste aus der Hauptstadt durch Marko Bajars (37.) konnte Noah Ringbeck (41.) für die Paderborner noch ausgleichen. Im zweiten Durchgang zog Hertha BSC dank eines Hattricks von Mikail Karbuzoglu (56./71./75.) davon.

Der deutlichste Erfolg der zweiten Runde gelang dem 1. FSV Mainz 05. Die Rheinhessen siegten 8:0 (5:0) beim SV Babelsberg 03. David Osei (9.) brachte die Mainzer schon früh auf Kurs. Nachdem bei den Gastgebern Darius Iwai wegen der Verhinderung einer klaren Torchance (12.) die Rote Karte gesehen hatte, bauten Philipp Schreiber (17.), Simon Tedla (22./32.) und Fynn Hillbrunner (25.) die Führung bis zur Pause in Überzahl weiter aus. Die Treffer im zweiten Durchgang gingen auf die Konten von Yannis Klein (73.), Jeremiah Debrah (88.) und Kapitän Domenic Köppel (90.+1, Foulelfmeter).

Berliner SC verpasst Coup

Hannover 96 tat sich beim 3:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung beim Berliner SC lange schwer. Telmuun Manaljav (41.) und Hamza Korbosli (54.) ließen den Nachwuchs des Sechstligisten mit ihren Toren auf eine große Überraschung hoffen. Mika Hoffmann (82.) und ein Eigentor von Frederik Schmidt (90.+4) ermöglichten Hannover aber noch die Verlängerung. Dort gelang Bilal Bengharda (112., Foulelfmeter) der entscheidende Treffer zum Weiterkommen.

Das engste Duell lieferten sich Fortuna Düsseldorf und der VfL Wolfsburg. Am Ende behielten die Wolfsburger erst im Elfmeterschießen 5:4 (1:1, 1:1, 0:0) die Oberhand. Die Führung der Gäste durch Kapitän Carl-Anton Sticherling (54.) konnte Adnane Tchatakpara (84.) kurz vor Schluss der regulären Spielzeit noch ausgleichen. Nachdem in der Verlängerung keine weiteren Treffer gefallen waren, musste die Entscheidung im Elfmeterschießen her. Bei der Fortuna zeigten sich Luis Sinkiewicz, Elias Oberschewen, Florim Selmani und Agon Bajrami ebenso treffsicher wie die Wolfsburger David Vajagic, Bruno Katz, Leeron Danioko, Michael John und Saido Balde. Den entscheidenden Versuch von Leonidas Vassiliadis konnte VfL-Torhüter Dusan Pernis abwehren.

Ein äußerst torreiches Duell lieferten sich zum Abschluss der 1. FC Heidenheim und der TSV 1860 München. Die Gastgeber behaupteten sich auch erst nach Verlängerung 6:4 (4:4, 2:2). In einer äußerst abwechslungsreichen Partie ließen Maximilian Kos (15./65.), Julian Eble (38.) und Tim Radöhl (83.) per Strafstoß die Hausherren während der regulären Spielzeit jubeln. Für die "Löwen" waren Valentin Bannert (21./71.) zweimal vom Punkt sowie Efe Karakoc (43.) und Kapitän Patrik Lacic (52.) erfolgreich. In der Verlängerung sorgten erneut Julian Eble (100.) und Torben Leis (120.+1) für die Entscheidung zu Gunsten der Heidenheimer.

Kategorien: DFB-Pokal der Junioren

Autor: mspw