DFB-Pokal der Frauen

Mainz feiert Kantersieg, Stuttgart gewinnt nach Verlängerung

26.09.2026
In Torlaune: Mainz 05 jubelt in Ingolstadt sechsmal Foto: imago

Im DFB-Pokal der Frauen haben sich am Samstagnachmittag alle sechs Bundesligisten, die im Einsatz waren, für das Achtelfinale qualifiziert. Während es der 1. FSV Mainz 05 beim FC Ingolstadt mit 6:1 (1:1) und deutlich machte, mühten sich der SC Freiburg (2:1 bei der SG Andernach 99), der Hamburger SV (2:1 beim SV Meppen) und der 1. FC Köln (2:1 bei Hertha BSC) sowie der SV Werder Bremen (1:0 beim VfL Bochum) zu knappen Auswärtssiegen. Aufsteiger VfB Stuttgart musste beim 3:2 (2:2, 0:1) beim 1. FFC Turbine Potsdam gar über die Verlängerung gehen. Zudem steht auch Zweitligist FC Carl Zeiss Jena nach einem deutlichen 6:0 (3:0) bei Verbandsligist SV Eutingen in Runde zwei.

In der vergangenen Saison noch ein Duell der 2. Bundesliga, traf Mainz nun erneut auf Ingolstadt. Nach der frühen Führung der Schanzerinnen durch Stefanie Reischmann (6.), mussten sich die Gäste kurz schütteln. Noch vor der Pause (30.) glich Lara Martin aus. Mit dem Wiederanpfiff übernahmen die Favoritinnen nun klar das Heft des Handelns und gingen folgerichtig durch Vital Kats (52.) in Front. In der Folge bauten Sabina Jackson (60.), Leonie Stöhr per Doppelpack (71. und 89.) sowie erneut Kats (73.) die Führung weiter aus.

Knappe Siege für Bundesligatrio

Köln musste bei der Berliner Hertha deutlich mehr zittern. Im Amateurstadion am Wurfplatz verlangte der Zweitliganeuling den Domstädterinnen alles ab, musste sich nach 90 Minuten nur knapp mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Für den Gast trafen dabei Dora Zeller (14.) und Pauline Bremer (51.), während Elfie Wellhausen (37.) den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Außenseiterinnen markierte.

Auch Bundesligist Freiburg konnte mit einem knappen 2:1 (2:0)-Auswärtssieg bei Zweitligist SG 99 Andernach in die zweite Hauptrunde einziehen. Lisa Karl (9.) und Julia Stierli (26.) sorgten für eine komfortable Halbzeitführung, aber in der zweiten Hälfte wurde es nochmal spannend, als Carolin Schraa sorgte in der 51. Minute für den Anschlusstreffer sorgte. 

Ähnlich knapp wie Freiburg und Köln machte es der HSV bei seinem Gastspiel beim SV Meppen aus der 2. Bundesliga. Den Führungstreffer des Underdogs durch Bente Bode (47.) konnten die Hanseatinnen dank Paulina Bartz (49.) zwar umgehend egalisieren, mussten dann allerdings bis in die Nachspielzeit warten, ehe Verteidigerin Celainy Obispo zum umjubelten 2:1 (0:0) aus Sicht des Favoriten traf.

Stuttgart vermeidet Aus in der Nachspielzeit

In Potsdam sah es lange Zeit nach der ersten Überraschung aus, nachdem der Zweitligist durch Madelyn Katherine Smith (45.) und Leonie Preußler (71.) spät 2:0 vorne lagen. Dann aber kam der VfB nach Roter Karte gegen die Potsdamerin Thalia Dias de Souza (81.) noch zurück, verkürzte zunächst durch Verena Wieder (85.), ehe Mira Arouna spät in der Nachspielzeit (90.+5) die Partie in die Verlängerung brachte. Dort sorgte Chantal Hagel in der 106. Minute für die Entscheidung zugunsten der Schwäbinnen.

In Bochum leistete der heimische Zweitligist gegen die Bremerinnen hartnäckig Widerstand, Michelle Ulbrich machte aber kurz vor der Pause (44.) den entscheidenden Treffer für die Grün-Weißen.

Jena sorgte beim Württemberger Fünftligisten schnell für klare Verhältnisse, führte durch Anna Olmala (14.) schnell und baute den Vorsprung zur Pause durch Napsugar Sinka (31.) und Olmala (33.) weiter aus. Nach der Halbzeit erhöhten Elira Terakaj (78.) und Sarah Wiesner per Doppelschlag (81., 82.) in der Schlussphase auf den Endstand.

Kategorien: DFB-Pokal der Frauen

Autor: dfb