Google Pixel Frauen-Bundesliga
Köln landet 4:0-Auswärtssieg bei Aufsteiger Mainz 05

Der 1. FC Köln legte in der Google Pixel Frauen-Bundesliga einen gelungenen Saisonstart hin. Nach dem 4:0 (3:0)-Auswärtserfolg am 3. Spieltag beim Liganeuling 1. FSV Mainz 05 hat das Team von Trainerin Britta Carlson schon sechs Punkte auf dem Konto und mischt damit in der oberen Tabellenregion mit.
Vor 1500 Zuschauer*innen im Bruchwegstadion brachte Taylor Ziemer (16.) die Gäste schon früh auf die Siegerstraße. Kurz vor der Pause bauten Sophie Nachtigall (41., Foulelfmeter) und Vanessa Leimenstoll (45.) den Vorsprung mit einem Doppelschlag aus. Kurz vor dem Abpfiff setzte die eingewechselte Weronika Zawistowska (88.) den Schlusspunkt.
Hegering muss passen
Gegenüber der Niederlage beim Doublesieger FC Bayern München (0:2) brachte FSV-Trainer Takashi Yamashita zwei neue Offensivspielerinnen. Vital Kats, die in der 2. Frauen-Bundesliga Torschützenkönigin wurde, und Chiara Bouziane stürmten von Beginn an für Leonie Stöhr (Bank) und Yurina Imai (nicht im Aufgebot).
Auch in der Anfangsformation des 1. FC Köln sollte es im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim eigentlich zwei Veränderungen geben. Für Celina Degen, die verletzungsbedingt passen musste, und Pauline Bremer, die sich als Ersatzspielerin bereithielt, starteten Carolin Elsen und Sophie Nachtigall, die gegen Hoffenheim noch wegen einer Erkältung gefehlt hatte. Kurz vor dem Anpfiff musste dann aber auch noch FC-Kapitänin Marina Hegering passen, weil sie beim Aufwärmen über muskuläre Probleme geklagt hatte. Kurzfristig rückte dafür Anna Gerhardt ins Team.
Mit dem Ausfall der langjährigen Nationalspielerin verschärften sich die Personalsorgen der Kölnerinnen weiter. Neben Marina Hegering und Celina Degen konnte Trainerin Britta Carlson auch auf die ebenfalls verletzten Kathrin Hendrich, Saedis Run Heidarsdottir, Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi, Paula Hoppe, Elise Stenevik, Jil Schäfer und Merle Hokamp. Damit fehlten zwölf Spielerinnen.
Ziemer aus spitzem Winkel
Beim Gastspiel in Mainz machte sich das allerdings nicht bemerkbar. Der 1. FC Köln war von Beginn an spielbestimmend und ging auch früh in Führung. Nach einem Zuspiel von Sophie Nachtigall drehte sich Offensivspielerin Taylor Ziemer um ihre Gegenspielerin Sabina Jackson herum und überraschte die Mainzer Torhüterin Mamiko Matsumoto mit einem Linksschuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck zum 0:1 (16.).
Auch in der Folgezeit blieben die Gäste tonangebend. Bis auf eine Offensivaktion von Chiara Bouziane, deren Abschluss aber zu schwach geriet, um Kölns Torhüterin Lisa Schmitz in Verlegenheit zu bringen, hatte die nach Marina Hegerings Ausfall neuformierte Defensive des FC um Laura Vogt alles im Griff.
In der Schlussphase der ersten Halbzeit sorgten die Kölnerinnen bereits für klare Verhältnisse. Nach einem Foul an Sabina Jackson an Lydia Andrade im Strafraum verwandelte Sophie Nachtigall den fälligen Strafstoß souverän zum 0:2 (41.). Noch vor der Pause war dann Vanessa Leimenstoll nach einem Eckball von Anna Gerhardt per Kopf zum 0:3-Halbzeitstand (45.) erfolgreich.
Zawistowska jubelt spät
Zu Beginn der zweiten Halbzeit reagierte der FSV-Trainer Takashi Yamashita mit den ersten beiden Wechseln. Mattson Strickler und Leonie Stöhr lösten Vital Kats und Chiara Bouziane ab. Die Mainzerinnen konnten sich zwar danach etwas besser vom Kölner Druck befreien und die Partie ein wenig offener gestalten. Zu einer möglichen Wende reichte es aber nicht, weil in der Offensive die Durchschlagskraft fehlte.
Stattdessen war der 1. FC Köln einem weiteren Treffer näher. So verfehlte ein Direktschuss von Amelie Bohnen von der Strafraumgrenze den Mainzer Kasten nur knapp. Ein Volleyschuss von Sophie Nachtigall nach einer Flanke von Beke Sterner ging deutlich über das Tor. In der Schlussphase durfte dann die eingewechselte Weronika Zawistowska nach einer Kopfballvorlage der ebenfalls erst später ins Spiel gekommenen Pauline Bremer jubeln. Die polnische Nationalspielerin traf überlegt zum 0:4-Endstand (88.).
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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