DFB-Pokal
Kaiserslautern, Stuttgart, Frankfurt und Karlsruhe in Runde zwei
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In der ersten Runde um den DFB-Pokal siegte der 1. FC Kaiserslautern gegen Drittligist Waldhof Mannheim im Derby nach Verlängerung 1:0 (0:0). Eine Überraschung verpasste Drittligist Preußen Münster, der dem Karlsruher SC nach Halbzeitführung noch 1:2 (1:0) unterlag. Eintracht Frankfurt siegte in Krefeld gegen den Oberligisten SC St.Tönis deutlich mit 11:0 (10:0). Der VfB Stuttgart war beim FC Hansa Rostock am späten Abend 4:0 (2:0) erfolgreich.
Die erste Chance der Partie hatten in Mannheim die Gastgeber in der zwölften Minute. Kushtrim Asallari scheiterte mit seinem Schuss jedoch an Gästekeeper Julian Krahl (12.). Auch der 1. FC Kaiserslautern kam kurz darauf zu seiner ersten Möglichkeit. Der Versuch von Marlon Ritter ging allerdings über das Tor (19.). Die größte Chance in der zweiten Halbzeit für Waldhof Mannheim hatte Maximilian Thalhammer, doch Krahl entschärfte die Situation (61.). Knapper wurde es beim Versuch des eingewechselten Goncalo Gregorio, der einen Schuss an den Pfosten setzte und damit die Lauterer Führung verpasste. Auch Ritter hatte mit einem satten Distanzschuss in der Nachspielzeit eine weitere gute Möglichkeit für die Gäste (90.+6).
Die kampfbetonte Partie fand in der regulären Spielzeit keinen Sieger. Die Verlängerung wurde nach einer 30-minütigen Unterbrechung von Schiedsrichter Robert Schröder angepfiffen. Beide Mannschaften konzentrierten sich auf die Defensive. Kunze hatte dann die große Chance zur Gäste-Führung, doch Mannheims Verteidiger Owono keumo klärte per Kopf auf der Linie (111.). Ibrahim Konate erlöste die Lautern-Fans mit einem sehenswerten Schuss ins rechte Eck des Mannheimer Tores (120.). Terence Boyd kam in der Nachspielzeit nochmal zu einem guten Abschluss für die Mannheimer, doch Krahl hielt den Ball und damit den Sieg fest.
Karlsruhe dreht Partie in Münster
Der Karlsruher SC siegte nach Rückstand bei Preußen Münster. Die besseren Chancen zu Beginn der Partie hatte der Zweitligist aus Karlsruhe. Marcel Frankes Kopfball wurde von SCP-Torhüter Morton Behrens erfolgreich pariert (14.). Anschließend agierten die Gastgeber selbstbewusster und erarbeiteten sich in der 29. Minute durch einen Schuss von Charalambos Makridis die beste Chance (29.). Den Aufwand belohnte mit der Führung Montell Ndikom per Linkschuss (35.) aus 17 Metern.
Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste den Druck. Louey Ben Farhat (53.), Moritz Broschinski (57.) und erneut Farhat (61.) scheiterten jedoch bei ihren Versuchen. In der 70. Minute erzielte Marvin Wanitzek dann den verdienten Ausgleich für den KSC. In der 81. Minute schob Jung freistehend im Strafraum zur 2:1-Führung ein. In der Nachspielzeit sah Samuel Althaus die Rote-Karte (90.+5) und nahm den Preußen damit die letzte Hoffnung auf einen späten Lucky Punch.
Stuttgarter Pejcinovic trifft dreifach
Der VfB Stuttgart siegte am späten Freitagabend beim FC Hansa Rostock. Dzenan Pejcinovic brachte die Gäste mit einem präzisen Flashschuss ins rechte untere Eck in Führung (18.). Stuttgarts Abwehrspieler Julian Chabot traf anschließend nur den Pfosten (25.). Erneut war es dann Pejcinovic in der 37. Minute, der den Spielstand auf 2:0 erhöhte. Kurz darauf verpasste Yannick Michaelis mit einer Direktabnahme den Anschlusstreffer für den Drittligisten.
Mit der 2:0-Führung im Rücken kontrollierte der Pokalfinalist der letzten Spielzeit die Begegnung in der zweiten Halbzeit gegen engagierte Rostocker. Tiago Tomas belohnte die Gäste mit dem dritten Treffer der Schwaben an diesem Abend aus kurzer Distanz (74.). Pejcinovic erhöhte den Spielstand nach Hereingabe von Vagnoman auf 4:0 (82.). Auch wenn der FC Hansa Rostock insgesamt eine gute defensive Leistung bot, nutzte der Bundesligist seine Chancen konsequent.
Frankfurt feiert Schützenfest
Mit einem überlegenen Auftritt überzeugte Eintracht Frankfurt bei Fünftligist SC St. Tönis. Nach einer Ecke besorgte Jonathan Burkardt per Kopf die frühe Führung (4.) für die Gäste. Auch der zweite Treffer fiel in der 11. Minute nach einem Eckstoß, die Robin Koch erfolgreich verwertete. Nur sechs Minuten später erhöhte Ayoube Amaimouni-Echghouyab nach Zuspiel mit Burkardt auf 3:0 (17.). Nach einem tollen Angriff legte Burkhardt mit einem weiteren Kopfbaltreffer nach (29.). Uzun erhöhte zweimal freistehend im Strafraum über die Linie (34./ 36.). Jonathan Burkardt und Elias Baum erzielten die nächsten Franfurter Treffer (41./ 44.), ehe Younes Ebnoutalib und Mario Götze für den Halbzeitstand sorgten (45.+1/ 45.+5). 10:0 - Rekordführung zur Halbzeit in der DFB-Pokalgeschichte!
In der zweiten Halbzeit flachte die Partie dann deutlich ab. Der fünfmalige DFB-Pokalsieger aus Frankfurt kam durch Kesugi (61.) und Amaimouni-Echghouyab (65.) zu weiteren Chancen, blieb jedoch im zweiten Durchgang torlos. Auch die Bemühungen des Oberligisten für einen Ehrentreffer wurden nicht belohnt. Faris Chaibi erzielte vor dem Schlusspfiff das einzige Tor im zweiten Durchgang (87.) und beschert der SGE damit den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte im DFB-Pokal.
Kategorien: DFB-Pokal
Autor: dfb

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