DFB-Pokal der Junioren
Hertha BSC schaltet Pokalsieger Stuttgart aus

Die U 19 von Hertha BSC hat der möglichen Titelverteidigung des VfB Stuttgart im DFB-Pokal der Junioren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Berliner zogen durch das 4:3 im Elfmeterschießen (2:2, 2:2, 1:1) bei den Schwaben in das Viertelfinale ein.
Die frühe Stuttgarter Führung durch Konstantinos Karangelis (2.) hielt nicht lange. Marko Bajars (14.) glich schon wenig später aus. Mit seinem zweiten Treffer brachte Marko Bajars (47.) die Berliner kurz nach der Pause erstmals in Führung. Aber auch die Gäste lagen nicht lange vorne, Neno Zezelj (53.) gelang die schnelle Antwort.
Weitere Treffer fielen nicht, die Entscheidung musste im Elfmeterschießen her. Dort konnte Berlins Torhüter Lennox Ballwanz die Versuche von Felix Neunhoeffer und Konstantinos Karangelis abwehren, so dass Noah Wosnitza als letzter Schütze den Einzug in die nächste Runde perfekt machen konnte. Nach dem Ende der Partie handelte sich Stuttgarts Schlussmann Tom Walz wegen einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte ein.
Gleich elf Tore in Hannover
Im torreichsten Achtelfinale behielt Hannover 96 gegen den Hamburger SV während der regulären Spielzeit 6:5 (2:4) die Oberhand. Den ersten Treffer der Hausherren durch Kapitän Kevin Ahlberg (11.) konnte Andrej Vasiljevic (22.) ausgleichen. Und auch auf das erneute Führungstor der Hannoveraner von Endi Krasniqi (26.) hatte Maximilian Schmid (38.) eine Antwort parat. Mehr noch: Thierry Sedlatschek (41.) und Andrej Vasiljevic (45.+2) drehten für den HSV noch vor der Pause das Spiel.
Im zweiten Durchgang bewies aber auch Hannover 96 Comeback-Qualitäten. Der eingewechselte Nino Debitsch (51.) und Bilal Bengharda (55.) stellten innerhalb weniger Minuten den Ausgleich her. Denis-Ioan Miu (71.) und Mika Hoffmann (90.) legten den Grundstein für den Einzug in die nächste Runde. Der Hamburger SV kam zwar durch Jonathan Bommes (90.+4, Foulelfmeter) noch einmal heran, der Ausgleich fiel aber nicht mehr.
Besonders viele Treffer fielen auch beim 6:4 nach Verlängerung (4:4, 3:3) des 1. FC Kaiserslautern gegen Bayer 04 Leverkusen. Bei den zwei zurückliegenden Teilnahmen (2023/2024 und 2025/2026) war für den FCK im Achtelfinale noch Endstation. Auch in dieser Saison sah es zwischenzeitlich nicht danach aus, als würden die Pfälzer weiterkommen. Die Gäste aus Leverkusen gingen durch Dustin-Jeremy Buck (5.) und Gabriel Minutillo (28.) zweimal in Führung. Louis Mohr (10.) und Titus Henseler (30.) konnten aber jeweils ausgleichen, ehe Nichita Cucuruz (32.) das Spiel sogar drehte.
Aber auch Bayer 04 Leverkusen meldete sich nach einem Rückstand zurück. Die erneute Führung, die Burak Kir (41.) und Clinton Wilson (55.) herausschossen, hatte bis kurz vor Schluss Bestand. Dann ermöglichte Titus Henseler (90.+5) dem FCK mit seinem zweiten Treffer aber noch die Verlängerung. Dort ließen erneut Louis Mohr (93.) und der eingewechselte Hamza Ohran (110.) die Hausherren jubeln.
Hoffenheim im Viertelfinale
Im dritten Anlauf hat die TSG Hoffenheim wieder das Viertelfinale erreicht. Der DFB-Pokalsieger der Saison 2023/2024 setzte sich nach Verlängerung 3:1 (1:1, 1:0) beim Karlsruher SC durch. Krystof Cizek (41.) ließ die TSG auf ein Weiterkommen in der regulären Spielzeit hoffen. Der Ausgleich des KSC ging auf das Konto von Muhammed Öztürk (61.). In der Verlängerung hatten die Hoffenheimer dank der Treffer von Nevio Ostheimer (92.) und erneut Krystof Cizek (119.) das bessere Ende für sich.
Der 1. FC Heidenheim wiederholte seine Teilnahme am Viertelfinale aus der Vorsaison. Das Team von Trainer und Ex-Profi gewann 3:0 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach. Kapitän Jan Failer (61.) brachte den Nachwuchs des Zweitligisten auf Kurs. Nevio Bove (73.) und Julian Eble (78.) ließen den Erfolg innerhalb weniger Minuten deutlicher ausfallen.
Bereits am Samstag hatten sich der 1. FC Magdeburg (2:0 gegen den 1. FSV Mainz 05), der FC Bayern München (4:0 beim MSV Duisburg) und Vorjahresfinalist VfL Wolfsburg (2:1 beim 1. FC Köln) für die Runde der verbliebenen acht Teams qualifiziert. Die Viertelfinalspiele gehen am 13. Dezember 2026 über die Bühne. Das Halbfinale steht am 20. März 2027 an, das Finale am 28. Mai 2027.
Kategorien: DFB-Pokal der Junioren
Autor: mspw

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