Google Pixel Frauen-Bundesliga

Fakten-Flash #16: Wieder in Leipzig - Sara Doorsoun meldet sich zurück

03.02.2026
Gibt knapp neun Monate nach ihrem Abschied aus Frankfurt ihr Comeback in der Liga: Sara Doorsoun (l.) Foto: IMAGO

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück - und das so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 16. Spieltages.

Genau an dem Ort, an dem sie am 11. Mai 2025 ihre vorerst letzte Partie in der Google Pixel Frauen-Bundesliga bestritten hatte, meldete sich die langjährige Nationalspielerin Sara Doorsoun am 16. Spieltag der laufenden Saison 2025/2026 in der höchsten deutschen Spielklasse zurück.

Knapp neun Monate nach dem 2:0-Auswärtssieg mit Eintracht Frankfurt bei RB Leipzig zum Abschluss der zurückliegenden Saison lief die 34 Jahre alte Innenverteidigerin, die zwischenzeitlich ein halbes Jahr beim Angel City FC in den USA unter Vertrag stand, erstmals wieder für die Hessinnen auf. Diesmal reichte es in Leipzig "nur" zu einem 2:2.

Dabei agierte Sara Doorsoun in ihrem insgesamt 281. Bundesligaspiel (Platz 29 der "ewigen" Bestenliste, gemeinsam mit Jennifer Zietz) gewohnt zuverlässig und brachte 95,7 Prozent (67 von 70) ihrer Pässe zu einer Mitspielerin. An diesem Spieltag kamen nur Leipzigs Torhüterin Elvira Herzog (27 von 28/96,4 Prozent) und Freiburgs Mittelfeldspielerin Meret Felde (32 von 33/97 Prozent) auf eine bessere Passquote als Frankfurts Rückkehrerin, waren allerdings auch deutlich seltener am Ball. Die meisten Pässe spielte Doorsouns Teamkollegin Lisanne Gräwe (91), von denen 81 (87,1 Prozent) auch ankamen.

Jubiläum für Janina Minge

Ein besonderes Jubiläum feierte DFB-Vizekapitänin Janina Minge. Beim 2:1-Heimsieg des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln absolvierte die 26 Jahre alte Defensivspielerin ihren 200. Einsatz in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Es war ihre 36. Erstligapartie im Trikot der Wölfinnen. Zuvor hatte Minge zwischen 2015 und 2024 insgesamt 164 Begegnungen für den SC Freiburg bestritten.

Fudalla trifft und bereitet vor

Mit Eileen Campbell (1. FC Union Berlin), Vanessa Fudalla (Bayer 04 Leverkusen) und Lineth Beerensteyn (VfL Wolfsburg) trafen drei Spielerinnen am 16. Spieltag jeweils doppelt und waren damit auch entscheidend an den Siegen ihrer Teams beteiligt. Besonders bemerkenswert: Der niederländischen Nationalstürmerin Beerensteyn reichten dafür beim 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln zwei Torschüsse aus. Dafür legten Campbell und Fudalla jeweils noch ein weiteres Tor für ihre Mitspielerinnen auf. In der Torjägerinnenliste belegt Vanessa Fudalla mit elf Saisontreffern jetzt Platz eins, in der Liste der Topscorerinnen ist sie mit 15 Punkten Zweite hinter Bayern Münchens Nationalstürmerin Klara Bühl (18). Fudallas Leverkusener Mitspielerin Kristin Kögel gelangen zwei Assists, Leipzigs Victoria Krug glänzte beim 2:2 gegen Eintracht Frankfurt als Vorbereiterin und Torschützin.

Wölfinnen gegen Köln effektiv

In einem äußerst engen Duell bezwang der VfL Wolfsburg den 1. FC Köln 2:1. Dabei schossen die Gäste aus dem Rheinland gleich 21-mal auf das gegnerische Tor. Das war der Höchstwert an diesem Spieltag, gefolgt vom SC Freiburg mit 15 Torschüssen. Der Tabellenzweite aus Wolfsburg schoss dagegen lediglich achtmal auf das Kölner Gehäuse, verwertete jedoch beide Großchancen durch Doppelpackerin Lineth Beerensteyn und fuhr so den fünften Sieg in Serie ein.

Freigang trifft am Geburtstag

Nationalspielerin Laura Freigang bestritt in der Partie bei RB Leipzig (2:2) ihr 160. Spiel für Eintracht Frankfurt in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Dabei gelang der Offensivspielerin der Treffer zur 1:0-Führung in ihrem Jubiläumsspiel, das außerdem auf einen ganz besonderen Tag fiel - ihren 28. Geburtstag.

Doorn sehr zweikampfstark

Wie schon am 15. Spieltag war erneut Lotta Wrede vom Hamburger SV die Spielerin mit den meisten geführten (57) und gewonnenen Zweikämpfen (36). Die U 19-Nationalspielerin wurde bei der 0:2-Heimniederlage gegen den SC Freiburg auch öfter als jede andere Spielerin am 16. Spieltag gefoult (siebenmal). Relativ betrachtet schnitt Innenverteidigerin Lisa Doorn von der TSG Hoffenheim besonders stark ab und gewann beim 0:0 gegen Werder Bremen 14 ihrer 16 Zweikämpfe (87,5 Prozent). Bei Kopfballduellen performte Caroline Kehrer, Angreiferin von Bayer 04 Leverkusen, am besten und gewann beim 4:0-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg elf ihrer 15 Luftzweikämpfe (73,3 Prozent). Auf Mannschaftsbasis lieferten sich der Hamburger SV und SC Freiburg die meisten Zweikämpfe (261), von denen der HSV 132 (50,6 Prozent) für sich entschied. Die drei Punkte nahmen allerdings die Breisgauerinnen mit auf die Heimreise.

Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga

Autor: mspw