DFB-Pokal
2:0 gegen St. Pauli: Drittligist Essen steht in Runde zwei

Drittligist Rot-Weiss Essen hat in der ersten Runde des DFB-Pokals für die nächste Überraschung gesorgt und Bundesligaabsteiger FC St. Pauli dank eines 2:0 (1:0)-Heimsiegs ausgeschaltet. Die beiden Bundesligisten SC Freiburg und SC Paderborn 07 stehen dagegen in Runde zwei: Freiburg setzte sich 5:1 (1:0) bei Drittligist Fortuna Düsseldorf durch, Paderborn 4:2 (2:1) bei Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck.
Essen und St. Pauli begegneten sich an der Essener Hafenstraße auf Augenhöhe, die große Führungschance bot sich nach 19 Minuten Martijn Kaars, der den Ball freistehend in Rücklage aber über das leere Essener Tor bugsierte. Und Kaars hatte auch in der 31. Minute das 1:0 auf dem Fuß, zielte aber aus zehn Metern erneut zu hoch.
Wie man es besser macht, zeigte Marek Janssen wenig später auf der Gegenseite: Der Essener Angreifer scheiterte zwar zunächst an Pauli-Keeper Ben Voll (33.), traf aber bei seinem zweiten Versuch kurz darauf per Kopf aus kurzer Distanz (36.). Branimir Hrgota (42.) und erneut Kaars (45.+2) vergaben danach zweimal den Ausgleich. Und wieder war RWE bei der Chancenverwertung konsequenter. Kurz nach Wiederbeginn setzte Samir Telalovic eine scharfe Hereingabe aus 13 Metern zum 2:0 in den Winkel (53.).
Freiburg souverän in Düsseldorf
Freiburg musste gegen zunächst mutig attackierende Gastgeber bis zur 18. Minute warten, schlug dann aber eiskalt zu: Patrick Osterhage brachte einen Ball von der Torauslinie an den Fünfmeterraum, wo Lukas Höler gedankenschnell mit der Fußspitze einschob. Der Europa-League-Finalist des Vorjahres hätte danach auch auf 2:0 erhöhen können, doch Fortuna-Keeper Louis Lord behielt gegen Yuito Suzuki im Eins-gegen-Eins die Oberhand (28.).
Auch nach der Pause blieben die Breisgauer überlegen, vergaben aber durch Vincenzo Grifo (49.) und Höler (52.) das zweite Tor. Das besorgte dann Joker Igor Matanovic in der 71. Minute und Lukas Kübler erhöhte kurz darauf (74.). Der Fortuna gelang durch Fabian Schleusener zumindest noch der Anschlusstreffer (76.), den Jordy Makengo aber wieder konterte (80.). Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit Matanovic (90.+4).
Lübeck verkauft sich teuer
In Lübeck belohnte Jano ter Horst (22.) die dominante Anfangsphase des Bundesligaaufsteigers mit einem Abstauber nach einem Eckball. Santiago Castaneda legte nach einem weiteren Standard scheinbar entscheidend nach (41.), doch Moritz Kretzer (43.) brachte den Außenseiter mit einer sehenswerten Direktabnahme aus 16 Metern wieder zurück ins Spiel.
In Halbzeit zwei stemmte sich der Regionalligist mit Macht gegen die Niederlage, doch der nächste Treffer fiel erneut für den SCP, als Stefano Marino einen Abpraller zum 3:1 einnetzte (61.). Gabriel Vidovic legte zehn Minuten später zum 4:1 nach (71.), ein Eigentor von Tjark Scheller brachte Lübeck danach noch den zweiten Treffer (75.).
Kategorien: DFB-Pokal
Autor: dfb

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