Vielfalt und Anti-Diskriminierung
DFB setzt beim CSD Frankfurt erneut Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt

Wenn Mitte Juli tausende Menschen für Gleichberechtigung und Akzeptanz in Frankfurt am Main auf die Straßen gehen, ist auch der Feutsche Fußball-Bund (DFB) wieder mit dabei. Gemeinsam mit der Bundesliga, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Deutschen Sportjugend (dsj), dem Deutschen Turner-Bund (DTB), der Sportjugend Hessen, dem Sportkreis Frankfurt, SportPride und dem LSVD⁺ - Verband Queere Vielfalt setzt der DFB am Christopher Street Day (CSD) ein Zeichen und unterstreicht damit sein Engagement für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe.
Der CSD Frankfurt steht in diesem Jahr unter dem Motto "Demokratie braucht keine Alternative". Damit rücken die Veranstalter*innen die Bedeutung demokratischer Werte für ein freies und vielfältiges Miteinander in den Mittelpunkt. Der CSD Frankfurt findet von Donnerstag bis Sonntag statt, Höhepunkt ist die Demonstration am Samstag. Bereits um 11 Uhr beginnt die Kundgebung auf dem Römerberg, bevor sich der Demonstrationszug um 12 Uhr durch die Frankfurter Innenstadt in Bewegung setzt.
"Der CSD ist ein Symbol für unsere Demokratie"
Für den DFB ist die Teilnahme weit mehr als ein symbolischer Akt. Fußball verbindet Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Lebensentwürfen. Damit sich Menschen unabhängig von ihrer Identität im Sport entfalten können, braucht es faire Rahmenbedingungen und gleiche Chancen für alle. "Der CSD steht für Vielfalt, er ist ein Symbol für unsere Demokratie", sagt Celia Sasic, DFB-Vizepräsidentin für Gleichstellung und Diversität. "Als DFB stehen wir fest an der Seite aller Menschen, die sich für Respekt, Offenheit und ein faires Miteinander einsetzen. Fußball wird überall auf der Welt gespielt, Fußball bringt die unterschiedlichsten Menschen zusammen - wir haben die Verantwortung, die verbindende Kraft des Fußballs zu schützen und noch stärker zur Entfaltung zu bringen."
Der Einsatz gegen Diskriminierung und für eine Kultur des Miteinanders gehört seit vielen Jahren zum Selbstverständnis des DFB. Neben der Teilnahme am Christopher Street Day engagiert sich der Verband mit verschiedenen Projekten für ein wertschätzendes Umfeld, sowohl auf als auch neben dem Platz. Dazu zählen unter anderem das Spielrecht für trans*, intergeschlechtliche und nicht-binäre Personen im Amateurfußball, Maßnahmen für ein genderneutrales Stadionerlebnis sowie Projekte zur Förderung diskriminierungssensibler Sprache im Fußball. Auch das queere Mitarbeitenden-Netzwerk stärkt die Sichtbarkeit und Vernetzung queerer Menschen innerhalb des Verbandes.
Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen möchte der DFB ein klares Signal senden: Sport verbindet Menschen - unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.
Kategorien: Vielfalt und Anti-Diskriminierung, DER DFB, Gleichstellung und Diversität
Autor: ph

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