DFB-Pokal der Frauen

DFB-Pokalhalbfinale der Frauen live im TV und Stream

02.04.2026
Nur noch ein Sieg bis Köln: Das Halbfinale im DFB-Pokal der Frauen steht bevor Yuliia Perekopaiko/DFB

Osterzeit ist Pokalzeit. In den Spielen des FC Carl Zeiss Jena gegen den VfL Wolfsburg am Ostersonntag (ab 16.15 Uhr) und zwischen Titelverteidiger FC Bayern München und der SGS Essen am Ostermontag (ab 15.30 Uhr) werden die beiden Finalteams im DFB-Pokal der Frauen ermittelt. Wo sind die Spiele im TV oder Stream zu sehen? Das FAQ auf DFB.de liefert Antworten auf diese und andere Fragen.

Wo werden die Spiele übertragen?

Wie schon bei den vier Viertelfinalbegegnungen ist Sky auch im Halbfinale bei beiden Spielen live auf Sendung, zudem sind die Partien im Web bei Sky Go und WOW zu sehen. Das Duell zwischen den Pokalsiegerinnen des FC Bayern München und der SGS Essen am Ostermontag zeigt der Pay-TV-Sender Sky exklusiv. Die Partie am Ostersonntag zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem früheren Seriensieger VfL Wolfsburg ist zusätzlich im Free-TV live in der ARD sowie in der ARD-Mediathek zu sehen.

Was kann man von den Halbfinals erwarten?

Im Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und Carl Zeiss Jena treffen die beiden besten Offensiven, die noch im Rennen um den Pokal sind, aufeinander. Die Wölfinnen jubelten bislang über 15 Tore, Jena erzielte zehn Treffer. Der FC Bayern und die SGS Essen haben dagegen als einzige Teams bisher noch kein Gegentor hinnehmen müssen. Auch die Historie zeugt von spannenden und torreichen Pokalhalbfinals: In den vergangenen zehn Jahren fielen in allen Halbfinals in Summe 85 Tore. Das entspricht durchschnittlich 4,25 Toren pro Partie. Im gleichen Zeitraum wurden fünf von 20 Halbfinalspielen nicht in der regulären Spielzeit entschieden, sondern gingen in die Verlängerung oder ins Elfmeterschießen. Im vergangenen Jahr musste die Verlängerung das Nordderby-Halbfinale zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen entscheiden, die Gäste gewannen damals 3:1

Wann standen die Teams zuletzt im Halbfinale?

Titelverteidiger Bayern München steht zum fünften Mal in Folge in der Runde der besten vier Teams. Im Vorjahr führte Pernille Harder die Münchnerinnen mit drei Treffern beim 3:2 über die TSG Hoffenheim ins Pokalfinale. Der VfL Wolfsburg, zwischen 2015 und 2024 Serien-Pokalsieger, schied im vergangenen Jahr bereits im Viertelfinale aus und steht nach einem Jahr Pause wieder unter den letzten Vier. Damals zeigten die Wölfinnen - mit drei Toren von Vivien Endemann - beim 9:0 der SGS Essen ihre Grenzen auf. Deutlich länger wartet Carl Zeiss Jena (damals noch als FF USV Jena) auf die erneute Halbfinal-Teilnahme. 2009/2010 besiegten die Thüringerinnen in ihrem letzten Halbfinale die SGS Essen mit 3:0, scheiterten im Finale aber am FCR 2001 Duisburg.

Wie steht es um die Torkrone?

Die Törjägerinnenliste wird aktuell noch von Emma Kusch und Nina Penzkofer (beide 1. FC Ingolstadt) mit jeweils fünf Toren angeführt. Von den verbleibenden vier Teams schoss nur eine Spielerin mehr als zwei Tore im laufenden Wettbewerb – Olivia Alcaide (drei Tore) vom FC Carl Zeiss Jena.

Wie geht es nach dem Halbfinale weiter?

Seit 2010 hat sich das Kölner RheinEnergieSTADION als Finalort etabliert. Auch in diesem Jahr stehen sich dort an Christi Himmelfahrt, 14. Mai 2026 (ab 16 Uhr, live im ZDF und bei Sky), die beiden besten Pokalteam in dieser Saison gegenüber. Für das Endspiel wurden bereits mehr als 25.000 Tickets abgesetzt.

Werden die Spiele zentral vermarktet?

Wie bereits in der Saison 2024/2025 werden die Viertel- und Halbfinalspiele zentral vom DFB vermarktet. Auch durch diese Maßnahme ist es möglich, den Umsatz und damit die Gewinnausschüttung an die teilnehmenden Vereine zu steigern. Für die insgesamt sechs Spiele haben folgende Partner Rechte erworben: VolkswagenTARGOBANKFLYERALARMfreenet, Bitvavo, ERGO und Tipico.

Wie geht es in der Saison 2026/2027 weiter?

Für den DFB-Pokal bedeutet die Aufstockung auf 14 Teams in der Google Pixel Frauen-Bundesliga, dass sich ab der Folgesaison 2026/2027 die 21 Pokalsieger der Landesverbände sowie acht Zweitligisten und drei Aufsteiger aus der Regionalliga für die Play-offs qualifizieren. Die erste Hauptrunde im DFB-Pokal wird dann von den 16 Play-off-Gewinnern, den 14 Erstligisten und den zwei besten Zweitligisten gespielt.

Kategorien: DFB-Pokal der Frauen

Autor: dfb