DFB-Pokal der Frauen
Alle Zweitligisten weiter - SV Eutingen mit Kantersieg

Im DFB-Pokal der Frauen haben am Sonntag alle sechs Zweitligisten, die im Einsatz waren, ihre Playoffpartie gewonnen und sind in die erste Hauptrunde eingezogen. SG 99 Andernach, SC Sand, Turbine Potsdam, SV Meppen, FC Viktoria Berlin und FC Ingolstadt folgten somit dem VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC, die ihre Auftakthürde wie Regionalligist Schalke 04 bereits am Samstag meisterten. Für den höchsten Sieg der Playoffs sorgte jedoch der Verbandsligist SV Eutingen, der überraschend deutlich gegen den Regionalligisten Wormatia Worms gewann.
Von allen Zweitligisten hatte der FC Ingolstadt die größten Probleme. Lange führte der FCI beim 1. FFV Erfurt durch ein Eigentor (16.) mit 1:0, ehe Kira Hasenbein (90. +2) für den Regionalligisten traf und das Spiel in die Verlängerung brachte. Die Entscheidung fiel jedoch erst im Elfmeterschießen, in dem sich Ingolstadt mit 4:1 durchsetzte. Auch die SG 99 Andernach musste beim 2:1 (0:0)-Sieg gegen den Regionalligisten Fortuna Köln mächtig kämpfen. Isabel Pfeiffer (55.) und Carolin Schraa (59.) trafen für Andernach. Danielle Benders Treffer (79.) reichte nur noch zum Anschluss für die Fortuna. Der SV Mappen zog durch den Treffer von Genesis Soraya Castrellon (77.) mit 1:0 (0:0) gegen den FC St. Pauli in die erste Hauptrunde ein.
Sieben verschiedene Torschützinnen beim SC Sand
Deutlicher fiel hingegen der Sieg des SC Sand aus, der mit 7:0 (1:0) bei der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen gewann. Dabei trafen sieben unterschiedliche Spielerinnen: Melissa Chidera Ugochukwu (29.), Milena Fischer (51.), Pija Reininger (52.), Christina Alp (55.), Daniela Schwarz (80.), Maria Agerholm Olsen (86.) und Kim Beatrix Schneider (90.+1). Auch der dreimalige Pokalsieger Turbine Potsdam ließ dem FSV Babelsberg im Stadtduell keine Chance. Im Karl-Liebknecht-Stadion, in dem Turbine sonst seine Heimspiele austrägt, war heute der FSV Gastgeber. Julia Hüsch (25.), Laura Lindner (41.), Bianca Schmidt (55.) und Sofia Rejkjaer Noesgaard erzielten die Treffer zum 4:0 (2:0)-Erfolg für Potsdam. Viktoria Berlin setzte sich gegen den Zweitliga-Absteiger VfR Warbeyen mit 3:1 (1:0) durch. Melina Reuter (26.), Leyila Aydin (72.) und Kim Urbanek (79.) trafen für die Viktoria, Chelsea Homan (50.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Am deutlichsten machte es jedoch Verbandsligist SV Eutingen, der bei Wormatia Worms mit 10:0 (6:0) gewann. Tia Luz (12., 56., 61.) und Jana Rinderknecht (29., 32., 43.) erzielten einen Dreierpack, Lisa Baderschneider (70., 85.) traf doppelt, Nina Notter (7.) sowie Julia Chrzanowski (45.) je einmal. Der Hessenligist Blau-Gelb Marburg setzte sich mit 6:0 (3:0) gegen die Frauen des Chemnitzer FC durch. Janina Hutera (18., 59.) und Lara Maria Schürmann (26., 53.) trafen doppelt. Ann-Kathrin Kundermann (41.) und Hannah Maria Nickel (72.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Der Bremer Regionalligist ATS Buntentor feierte gegen den Berlinligisten SV Blau Weiss Berolina Mitte einen 3:0 (2:0)-Heimerfolg. Die Tore erzielten Verena Sabine Volkmer (19.), Lauren Amber Zago (54.) und die Berlinerinnen durch ein Eigentor (34.).
Magdeburg, Fürth und Karlsruhe siegen in Regionalligaduellen
In den Duellen zweier Regionalligisten setzte sich der 1. FC Magdeburg mit 3:0 (2:0) bei Holstein Kiel durch. Akane Miyoshi (10.) und Kira Bölke (37.) trafen vor der Pause, Neele Abraham (69.) sorgte für den Endstand. Außerdem gewann die SpVgg Greuther Fürth beim 1. FC Saarbrücken mit 3:1 (0:0). Luisa Wölfel traf kurz nach der Pause zur Führung (46.), ehe Judith Gruber mit einem Doppelpack (52., 67.) für die Vorentscheidung sorgte. Der Treffer von Chelsea Agyei (81.) reichte nur noch zum Anschluss. Zuletzt buchte der Karlsruher SC das Ticket für die erste Hauptrunde durch einen 8:0-(4:0)-Sieg gegen den TuS Issel. Die überragende Spielerin war dabei Melissa Zweigner, die gleich dreifach traf (23., 40., 50.). Paulina Rothenberger (49., 86.) erzielte einen Doppelpack. Nanoka Iriguchi brachte den KSC früh in Führung (8.), Giulina Kimmig (40.) und Mathilda Dillmann (70.) trafen ebenfalls für die Badenerinnen, die das klar bessere Team in der Partie waren, die wegen eines Gewitters unterbrochen wurde.
Die Auslosung der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals findet am Montag (17. August, 14 Uhr) am DFB-Campus in Frankfurt am Main statt. Losfee ist die ehemalige Nationalspielerin Kerstin Garefrekes. Als Ziehungsleiterin fungiert Heike Ullrich, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball. Die Auslosung wird live auf dem offiziellen YouTube-Kanal des DFB und auf DFB.TV übertragen. Für die Auslosung werden die 32 Mannschaften auf zwei Lostöpfe verteilt. In Topf 1 befinden sich die 16 Gewinner der Playoffs, Topf 2 umfasst die 14 Teams der Google Pixel Frauen-Bundesliga der Vorsaison sowie die beiden bestplatzierten Zweitligisten. Die erste Hauptrunde wird vom 26. bis 28. September 2026 ausgetragen.
Kategorien: DFB-Pokal der Frauen
Autor: dfb

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