DFB-Pokal
5:0 beim HEBC: BVB sicher in Runde zwei

Borussia Dortmund hat das vorletzte Ticket für die zweite Runde des DFB-Pokals 2026/2027 gebucht. Beim Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club, kurz HEBC, aus der Oberliga Hamburg setzte sich der Bundesligist vor 45.917 Zusehenden im Hamburger Volksparkstadion - Rekord für ein Spiel mit Beteiligung eines Fünftligisten - mit 5:0 (4:0) durch. HEBC-Kapitän Janek Wrede unterlief zunächst ein Eigentor zur BVB-Führung (33.), Daniel Svensson erhöhte unmittelbar danach (36.), Samuele Inacio sorgte per Doppelpack für den Halbzeitstand (41., 45.+2). Nach der Pause legte Fabio Silva (59.) nach.
Der HEBC verteidigte von Beginn an leidenschaftlich. Die ersten Dortmunder Abschlüsse von Marcel Sabitzer (3.) und Inacio (5.) verfehlten das Tor, auf der Gegenseite versuchte sich Robert Schick erfolglos nach einem Konter (6.). Die Gastgeber versuchten, im Umschaltspiel mit langen Bällen Chancen zu kreieren, der BVB hatte erwartungsgemäß klar mehr vom Spiel.
Inacio kam der Dortmunder Führung aus spitzem Winkel nahe, traf aber in der elften Minute nur das Außennetz. Ansonsten tat sich der Bundesligist schwer, gegen tief stehende Hamburger zu klaren Gelegenheiten zu kommen. Die kam dann in der 25. Minute, doch HEBC-Keeper Jannik Schoon parierte glänzend gegen Felix Nmechas Schuss aus 12 Metern.
Erst Eigentor bricht den Bann
Schoon stoppte wenig später auch den Distanzschuss von Mathis Albert aufs kurze Eck (30.). Aber es wurde nun immer enger: Sabitzer köpfte kurz darauf nur um Zentimeter vorbei (32.). Zur Führung musste dann aber das Heimteam mithelfen: Abwehrchef Wrede rutschte unglücklich in eine Hereingabe von Julian Ryerson und traf ins eigene Tor.
Ryerson legte auch das zweite Tor der Borussia auf, diesmal traf Svensson per Direktabnahme aus kurzer Distanz. Noch vor der Pause fiel der dritte Dortmunder Treffer durch Inacio, der durch Schoons Beine ins kurze Eck einschoss. Schoon rettete danach gut gegen Alberts nächsten Schuss (44.), doch Inacios passgenauer Versuch tropfte vom Innenpfosten zum Halbzeitstand ins Netz.
Silva mit dem Endstand
In der zweiten Hälfte blieb der BVB dominant und hätte durch Waldemar Anton fast gleich nachgelegt, sein Kopfball verfehlte das Tor aber hauchzart (52.). Auch Carney Chukwuemeka brachte den Ball nicht am zur Pause für Schoon eingewechselten neuen Hamburger Keeper Nils Ahmann vorbei (54.). Das schaffte Silva nach leichtfertigem Ballverlust des Heimteams kurz vor der Stundenmarke per überlegtem Flachschuss ins lange Eck.
Joey Veerman schrammte mit seinem Schuss kurz darauf am halben Dutzend für den BVB vorbei, traf nur das Außennetz (61.). Der HEBC warf in der Defensive weiter alles in die Waagschale, ließ den Favoriten kaum zu klaren Torabschlüssen kommen. Erst Konstantinos Karetsas prüfte Ahmann aus 17 Metern (81.) und auch Silva scheiterte an einer starken Reaktion des Torhüters (85.). So hatte das Ergebnis bis zum Schlusspfiff Bestand.
Kategorien: DFB-Pokal
Autor: sid/js

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