DFB-Pokal der Frauen
1:0 gegen Frankfurt: Wolfsburg zieht ins Halbfinale ein

Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg steht im Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen 2025/2026. In einem spannenden Viertelfinale setzten sich die elfmaligen Titelträgerinnen 1:0 (1:0) gegen den Bundesligarivalen Eintracht Frankfurt durch. Vor 2183 Zusehenden im AOK Stadion markierte Svenja Huth in der 35. Minute den entscheidenden Treffer.
Die Frankfurterinnen starten schwungvoll in die Begegnung und verzeichneten schon in der vierten Minute die erste Topchance: Laura Freigang scheiterte nach feinem Steckpass von Geraldine Reuteler aus spitzem Winkel an Nationalmannschaftskollegin Stina Johannes. Doch auch die Gastgeberinnen meldeten sich schnell offensiv an: Camilla Küvers Kopfball nach einer Ecke klärte Reuteler auf der Linie (8.).
Es ging weiter hin und her, beide Teams gingen offensiv schnörkellos zur Sache. Die Wölfinnen übernahmen nun mehr und mehr die Spielkontrolle. Die nächste Chance hatte aber wieder die Eintracht, als Nina Lührßen nach einem starken Konter frei im Wolfsburger Strafraum auftauchte, erst geblockt wurde und dann am Tor vorbeischoss (24.). Und wieder antwortete das Heimteam, diesmal durch Lineth Beerensteyn (27.), die aus halbrechter Position den Ball nicht an Torfrau Lina Altenburg vorbeibrachte.
Huth bricht den Bann noch vor der Pause
Als sich das Spiel eigentlich gerade beruhigt hatte, fiel die VfL-Führung dann doch. Ein geblockter Befreiungsschlag von Elisa Senß landete bei Huth, deren Schuss von der Strafraumgrenze von Lührßen unhaltbar für Altenburg abgefälscht wurde. Kurz darauf stürmte Beerensteyn nach einem Abschlag aufs Frankfurter Tor zu, kam gegen Altenburg aber einen Schritt zu spät (39.).
Frankfurt mühte sich um eine Antwort: Freigang kam nach einer Eckenvariante am Strafraumrand frei zum Abschluss, setzte den Ball aber zu hoch an (43.). So ging es mit der Wolfsburger Führung in die Halbzeitpause.
Aus der kamen die Gastgeberinnen mit Schwung, Marthine Östenstad und Sara Doorsoun klärten aber jeweils vor Ella Peddemors (50.) beziehungsweise Beerensteyn (52.). Das Spiel verlagerte sich in der Folge immer mehr in die Wolfsburger Hälfte. Die Eintracht arbeitete intensiv am Ausgleich, fand aber zunächst keine Lücken im Defensivverbund. Bis zur 61. Minute, als Senß aus dem Getümmel abzog, Küver aber vor der Linie rettete.
Eintracht drückt ohne Erfolg
Der VfL lauerte nun mehr auf Umschaltmomente, war hauptsächlich defensiv beschäftigt, ließ aber kaum Abschlüsse zu. 20 Minuten vor Schluss verzeichneten die Gäste insgesamt 13:6 Torschüsse.
In der 82. Minute fuhren die Gastgeberinnen dann wieder einmal einen gefährlichen Konter, doch die scharfe Hereingabe von Huth verpasste Alexandra Popp um Zentimeter. Wolfsburg gelang nun mehr Entlastung, Frankfurt fand den Weg in die gegnerische Hälfte nicht mehr so häufig. So brachten die Wölfinnen den knappen Vorsprung am Ende über die Zeit.
Kategorien: DFB-Pokal der Frauen
Autor: sid/js

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