2. Frauen-Bundesliga
0:0 in Kiel: Kölner U 21 macht Aufstieg perfekt

Die U 21 des 1. FC Köln geht in der kommenden Spielzeit erstmals seit der Saison 2022/2023 wieder in der 2. Frauen-Bundesliga an den Start. Der Meister der Frauen-Regionalliga West machte im Rückspiel der Aufstiegsspiele mit einem 0:0 beim Nord-Titelträger Holstein Kiel die Rückkehr in die zweithöchste deutsche Spielklasse perfekt. Vor eigenem Publikum hatte sich das Team von Trainerin und Ex-Nationalspielerin Verena Hagedorn im Hinspiel 4:0 durchgesetzt.
Bei hochsommerlichen Temperaturen im Kieler Stadion Waldwiese lieferten sich die beiden Teams von Beginn an eine umkämpfte Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Wie schon im ersten Duell blieben die Kielerinnen jedoch über 90 Minuten ohne zählbaren Erfolg und konnten damit nicht mehr die erhoffte Wende einleiten.
In der Schlussphase hatte FC-Torjägerin Emily Tichelkamp, die im Hinspiel einen Dreierpack geschnürt hatte, sogar noch den Siegtreffer für die Gäste auf dem Fuß, traf aber nur den Pfosten. Dennoch kannte die Freude bei den Kölnerinnen nach dem Abpfiff keine Grenzen.
Hertha BSC nach 4:1 im Vorteil
Ein weiterer Aufsteiger wird im Duell zwischen dem 1. FC Saarbrücken als Meister der Frauen-Regionalliga Südwest und dem Nordost-Titelträger Hertha BSC ermittelt. Die Berlinerinnen gehen dabei nach einem 4:1-Auswärtserfolg im Hinspiel mit einem deutlichen Vorsprung in das entscheidende zweite Aufeinandertreffen am Sonntag, 21. Juni (ab 14 Uhr), im heimischen Stadion auf dem Wurfplatz.
Die Aufstiegsspiele zur 2. Frauen-Bundesliga werden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Besteht nach Austragung des Hin- und Rückspiels zwischen beiden Teams Punktgleichheit, so entscheidet die Tordifferenz. Steht auch hiernach kein Sieger fest, geht es nach dem Rückspiel in die Verlängerung. Die Anzahl der auswärts geschossenen Tore hat bei Gleichstand keine Bedeutung mehr. Erzielt in der Verlängerung keine Mannschaft mehr Tore als die andere, entscheidet das Elfmeterschießen.
Kategorien: 2. Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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