Julius Hirsch Preis
Videos: Die Gewinner des Julius Hirsch Preises 2025

Im seinem Jubiläumsjahr feiert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit der heutigen Verleihung auch das Jubiläum 20 Jahre Julius Hirsch Preis. Mit dem 2005 in Erinnerung an den im KZ Auschwitz ermordeten jüdischen Nationalspieler gestifteten Preis werden dieses Jahr das Ludwig-Marum-Gymnasium im baden-württembergischen Pfinztal, das Kooperationsprojekt "Nordstadtliga Dortmund" des Jugendamts Dortmund, der AWO Streetwork und des Fan-Projekts Dortmund sowie der FC Mainaustrasse aus München geehrt. Unter der Leitung von DFB-Präsident Bernd Neuendorf stimmte eine prominent besetzte Jury über die Auszeichnungen ab.
Der erste Preis geht an den Seminarkurs der 11. Klasse des Ludwig-Marum-Gymnasiums Pfinztal, das mit der Entwicklung der "Julius-Hirsch-Event-Box" ein innovatives Beispiel für schulisches Engagement im Bereich der Erinnerungskultur setzt. Die Box enthält praxiserprobte Veranstaltungsformate, von Fußballturnieren über Theaterprojekte bis hin zu öffentlichen Präsentationen, die - verbunden mit der Vita von Julius Hirsch - praktische Anregungen für Aktivitäten gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung geben. "Das Engagement der Schülerinnen und Schüler setzt Impulse und schafft Angebote, die auch andere Schulen inspirieren können", begründet Bernd Neuendorf die Auszeichnung. "Im Jubiläumsjahr des Preises ist das ein starkes Signal: Erinnerung braucht Initiative."
Gewinner im Video-Porträt
Das Ludwig-Marum-Gymnasiums Pfinztal im YouTube-Video
Das Kooperationsprojekt "Nordstadtliga Dortmund" im YouTube-Video
Der FC Mainaustrasse aus München im YouTube-Video
Kategorien: Julius Hirsch Preis, DER DFB
Autor: dfb

Stellungnahme des DFB-Präsidiums
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich im Rahmen seiner heutigen Sitzung mit den öffentlichen Diskussionen um einen möglichen Boykott der WM 2026 beschäftigt. Die Erklärung im Wortlaut.
.jpg%3F1769515456)
Ein Leben für die Schiedsrichterei: Trauer um Eugen Strigel
Der DFB trauert um seinen ehemaligen Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel, der im Alter von 76 Jahren gestorben ist. Strigel war über Jahrzehnte hinweg eine prägende Persönlichkeit des deutschen Schiedsrichterwesens.

Erinnerungstag: Der Fußball gedenkt der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Ein Ort, an dem Leid, Entrechtung und Mord Alltag waren. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten nimmt die Fußballfamilie diesen Gedenktag zum Anlass, innezuhalten.