Schiedsrichter

Vertrag verlängert: Kircher bleibt Schiri-Chef

22.07.2026
Verlängert um vier Jahre: Knut Kircher bleibt Schiri-Chef Foto: Thomas Böcker/DFB

Knut Kircher bleibt Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH. Der 57-Jährige hat seinen Vertrag um vier Jahre verlängert.

Als Nachfolger von Lutz Michael Fröhlich hatte Kircher die Position an der Seite von Florian Götte (Geschäftsführer Management und Organisation) im Juli 2024 übernommen. Seitdem hat sich im Bereich der Elite-Schiedsrichter*innen viel getan: Auf dem Rasen der Bundesliga und 2. Bundesliga kamen die Stadion-Durchsagen und die halbautomatische Abseitstechnologie, abseits des Platzes wurde mit Dr. Felix Brych, der mittlerweile als Sportlicher Leiter der 2. Bundesliga fungiert, das "Spitzencoaching“ ins Leben gerufen – mit dem klaren Ziel, Top-Talente im Profibereich zu identifizieren und noch intensiver zu fördern. Der Austausch mit den Klubs und Trainern wurde verstärkt.

Knut Kircher sagt: "Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir der DFB und die Bundesliga als Gesellschafter schenken. Ich bin dankbar, den eingeschlagenen Weg fortführen zu dürfen und werde gemeinsam mit allen Beteiligten weiter aktiv an der positiven Entwicklung der Unparteiischen arbeiten.“

Ansgar Schwenken, Bundesliga-Direktor Spielbetrieb & Fans: "Mit Knut Kircher als Geschäftsführer hat die Schiri GmbH in den letzten Jahren das gesamthafte Spitzencoaching sowie die Talententwicklung gezielt weiter ausgebaut, zudem wird umfassend im kontinuierlichen Austausch mit der Bundesliga und der Kommission Fußball an einer einheitlichen Regelauslegung und -anwendung gearbeitet. Diese positive Entwicklung und verlässliche Zusammenarbeit wollen wir gemeinsam mit Knut Kircher langfristig fortsetzen.“

Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident: "Ich freue mich darüber, dass wir den Vertrag mit Knut Kircher frühzeitig verlängern und damit für Stabilität und Kontinuität in der weiteren Entwicklung und Ausrichtung der DFB Schiri GmbH sorgen konnten. Es liegen künftig große Aufgaben vor uns, die wir gemeinsam mit ihm angehen und bewältigen möchten, beispielhaft seien die Eingliederung der Schiedsrichterinnen der beiden höchsten Frauenspielklassen in die GmbH und der Umzug des VAR Centers von Köln nach Frankfurt genannt.“

Kategorien: Schiedsrichter, DER DFB

Autor: dfb