DFB-Pokal der Frauen
Simon: "Wir sind unheimlich stolz und glücklich"

Zum zweiten Mal nach 2012 hat der FC Bayern München den DFB-Pokal der Frauen gewonnen. Der Vorjahresfinalist gewann das Finale in Köln 4:2 gegen Werder Bremen. Nach dem Spiel hat DFB.de die Stimmen der Protagonisten gesammelt.
Carolin Simon (FC Bayern München): Gerade sind es zu viele Emotionen auf einmal, man kann es gar nicht fassen. Wir sind unheimlich stolz und glücklich. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, es ist etwas ärgerlich, dass wir unsere Chancen nicht besser genutzt haben, so haben wir das Spiel etwas zu lange offengelassen. Jetzt wird einfach gefeiert.
Lea Schüller (FC Bayern München): Am Ende haben wir 4:2 gewonnen, ich habe drei Mal getroffen, ich weiß gar nicht was ich sagen soll, es war ein überragendes Spiel. Wir haben auch in der ersten Halbzeit sehr dominant gespielt, es war aber saudumm, dann noch ein Tor in der Nachspielzeit zu kassieren. Nach der Meisterschaft waren wir noch Profi genug, uns nicht abzuschießen. Heute sieht das anders aus.
Alexander Straus (Trainer FC Bayern München): Ich bin sehr zufrieden, ich bin sehr stolz auf die Mädels und unseren Prozess. Ich bin sehr emotional und weiß gar nicht, was ich sagen soll. Nach ein oder zwei Weißbier kann ich es erst realisieren.
Thomas Horsch (Trainer SV Werder Bremen): Natürlich bin ich auch ein bisschen traurig, dass wir dieses Spiel verloren haben. Aber ich bin noch mehr stolz auf diese Mannschaft, dass sie es vor dieser Kulisse den Bayern auch schwer gemacht hat. Wir hatten Phasen, wo wir sie ein bisschen durcheinandergebracht haben. Am Ende setzt sich die Qualität aber durch. Die Silbermedaille bekommt einen Ehrenplatz. Wir waren Teilnehmer in diesem Pokalfinale und Teil dieses Ereignisses, wir sind sehr zufrieden, dass wir hier sein durften.
Rieke Dieckmann (SV Werder Bremen): Ich glaube, dass es in den nächsten Stunden und Tagen ein Trost sein wird, im Finale gewesen zu sein. Wir haben die Silbermedaille gewonnen. Es ist Wahnsinn, was wir in der Stadt und im Verein angerichtet haben. Aber aktuell überwiegt die Enttäuschung. Es war enorm wichtig, dass wir uns vor der Halbzeit ins Spiel zurückholen. Aber es ist natürlich ärgerlich, wenn wir zwei Tore gegen die Bayern schießen und uns dafür nicht belohnen. So ist es einfach bitter.
Kategorien: DFB-Pokal der Frauen
Autor: dfb

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