Google Pixel Supercup der Frauen
Neue und alte Gesichter beim Supercup

Wenn der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg im Google Pixel Supercup der Frauen aufeinandertreffen, geht es nicht nur um den ersten Titel der neuen Saison. Während einige Spielerinnen bereits bestens wissen, wie sich ein Supercup anfühlt, könnten andere erstmals in diesem Wettbewerb auf dem Platz stehen. DFB.de blickt auf die neuen und alten Gesichter beim Duell der beiden Topteams.
Für Klara Bühl ist der Google Pixel Supercup der Frauen mit besonders guten Erinnerungen verbunden. Als der Wettbewerb 2024 nach 27 Jahren Pause seine Rückkehr feierte, avancierte die Nationalspielerin direkt zur Matchwinnerin. In Dresden erzielte Bühl bereits in der neunten Minute das einzige Tor des Spiels und bescherte dem FC Bayern mit dem 1:0 gegen den VfL Wolfsburg den ersten Supercup-Titel der neuen Ära. Auch ein Jahr später war Bühl wieder dabei. Beim 4:2 der Münchnerinnen gegen Wolfsburg in Karlsruhe kam die Offensivspielerin in der zweiten Halbzeit ins Spiel und durfte anschließend zum zweiten Mal den Supercup feiern. Zwei Austragungen, zwei Einsätze, zwei Titel – mehr Erfahrung in der noch jungen Geschichte des wiedereingeführten Wettbewerbs geht kaum.
Auch auf Wolfsburger Seite gibt es Spielerinnen, für die der Supercup längst kein Neuland mehr ist. Allen voran Svenja Huth. Die langjährige VfL-Spielerin stand sowohl 2024 in Dresden als auch 2025 in Karlsruhe in der Startelf. Nun könnte für die 35-Jährige der dritte Supercup-Einsatz in Folge hinzukommen. Ähnliches gilt für Janina Minge. Die Mittelfeldspielerin gehörte in beiden bisherigen Supercups zur Wolfsburger Startformation. 2025 hinterließ sie zudem auch auf der Anzeigetafel ihre Spuren: Per Elfmeter verkürzte sie in der Schlussphase gegen die Bayern. Huth und Minge stehen damit exemplarisch für die Wolfsburger Erfahrung. Auch Lena Lattwein war in den bisherigen beiden Auflagen jeweils im Einsatz. Beim FC Bayern können neben Bühl unter anderem Magdalena Eriksson, Linda Dallman, Sarah Zadrazil, Jovana Damnjanović, Franziska Kett und Pernille Harder auf Einsätze in beiden bisherigen Supercup-Partien zurückblicken.
Supercup-Premiere für Mattner und Co.
Die Ausgangslage ist für die Routinierten auf beiden Seiten dennoch unterschiedlich: Während die Münchnerinnen die Trophäe bislang zweimal mit nach Hause nahmen, wartet Wolfsburg nach den Niederlagen 2024 und 2025 noch auf den ersten Triumph seit der Wiedereinführung des Wettbewerbs.
Während Bühl und Co. bereits wissen, wie es ist, die Supercup-Trophäe in den Händen zu halten, beginnt für einige ihrer neuen Teamkolleginnen ein neues Kapitel. Eine von ihnen ist Sarah Mattner. Die 20-Jährige wechselte im Sommer vom österreichischen Serienmeister SKN St. Pölten nach München und könnte nun erstmals im Google Pixel Supercup der Frauen zum Einsatz kommen. Unerfahren auf großer Bühne ist Mattner deshalb keineswegs. Mit St. Pölten sammelte sie bereits internationale Erfahrung und gewann nationale Titel. Der Supercup wäre für sie dennoch eine Premiere im deutschen Vereinsfußball – und gleich die Chance auf die erste Trophäe im Bayern-Trikot.
Mattner ist dabei nicht das einzige neue Gesicht im Münchner Kader. Auch Sophie Proost, Regina van Eijk und Kassandra Potsi könnten erstmals Supercup-Luft schnuppern. Sie alle gehören zu den neuen Gesichtern, die im Sommer in die Vorbereitung des Deutschen Meisters gestartet sind.
Viele Neue in Wolfsburg
Beim VfL Wolfsburg hat sich der Kader ebenfalls verändert. Gleich mehrere Spielerinnen könnten erstmals in diesem Wettbewerb zum Einsatz kommen. Zu den Neuzugängen gehören unter anderem Lieske Carleer, Katharina Piljic, Cecilie Floe Nielsen, Julia Landenberger und Lou Bogaert. Weronika Arasniewicz, Anny Kerim-Lindland, Judit Pujols, Camilla Küver und Sophia Kleinherne waren im vergangenen Jahr zwar schon beim VfL, verfolgten den Supercup aber nur von außen.
Ihre Supercup-Premiere bestreiten einige der Wolfsburgerinnen keineswegs ohne Erfahrung auf höchstem Niveau. Katharina Piljic und Julia Landenberger bringen beispielsweise trotz ihres jungen Alters bereits reichlich Einsätze in der Google Pixel Frauen-Bundesliga mit. Lieske Carleer und Lou Bogaert kommen aus den Niederlanden beziehungsweise aus Frankreich nach Wolfsburg und haben bereits internationale Erfahrung gesammelt.
Der erste Titel der Saison
Für sie und die weiteren VfL-Neuzugänge könnte der Supercup damit gleich zu Beginn ihrer Zeit in Wolfsburg die erste Gelegenheit bieten, einen Titel zu gewinnen. Wie schnell aus einem neuen Gesicht ein bekanntes werden kann, zeigen einige Spielerinnen, die im vergangenen Jahr erstmals dabei waren. Cora Zicai, Ella Peddemors, Thea Bjelde, Kessya Bussy, Stina Johannes und Smilla Vallotto standen 2025 für Wolfsburg im Supercup auf dem Platz, hatten die Austragung 2024 aber noch verpasst.
Gleiches gilt für Ena Mahmutovic, Stine Ballisager, Momoko Tanikawa, Alara und Vanessa Gilles auf Seiten des FC Bayern. Auch Lena Oberdorf feierte 2025 eine besondere Supercup-Premiere. Nach ihrer langen Verletzungspause wurde die Nationalspielerin gegen ihren ehemaligen Klub Wolfsburg in der 62. Minute eingewechselt. Es war zugleich ihr erster Pflichtspieleinsatz für den FC Bayern.
Kategorien: Google Pixel Supercup der Frauen
Autor: mah/yr
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FAQ zum Google Pixel Super Cup der Frauen: Das müssen Fans wissen
Am Samstag läutet der Google Pixel Supercup der Frauen zwischen Doublegewinner FC Bayern München und Vizemeister VfL Wolfsburg die Saison 2026/2027 ein. DFB.de beantwortet im FAQ die wichtigsten Fragen dazu.

Wück und Ullrich überreichen Trophäe
Am Samstag (ab 19.30 Uhr) spielen der FC Bayern und der VfL Wolfsburg in Ingolstadt im Google Pixel Supercup der Frauen um den ersten Titel der Saison. Den Pokal werden DFB-Vizepräsidentin Heike Ullrich und Bundestrainer Christian Wück überreichen.

FC Bayern gegen Wolfsburg: Tickets für Google Pixel Supercup der Frauen
Die Paarung für den Google Pixel Supercup der Frauen am 15. August (ab 19.30 Uhr) steht fest: Meister und Pokalsieger FC Bayern München trifft auf Vizemeister VfL Wolfsburg. Karten für die Partie in Ingolstadt gibt's im DFB-Ticketshop.