2. Frauen-Bundesliga
Neue Rekordkulisse! Union Berlin jubelt vor 6676 Fans

Der Tabellenzweite 1. FC Union Berlin hat mit einem Rekordspiel seine ohnehin schon gute Ausgangslage im Aufstiegsrennen der 2. Frauen-Bundesliga erneut verbessert. Vor 6676 Fans im Stadion An der Alten Försterei - noch nie wurde eine Partie der zweithöchsten Spielklasse von mehr Zuschauer*innen verfolgt - setzte sich das Team von Trainerin Ailien Poese am 21. Spieltag 4:0 (1:0) gegen den FC Ingolstadt 04 durch.
Dina Sophia Orschmann (19.) sorgte für die Halbzeitführung der Berlinerinnen, die ihre eigene Besucherbestmarke von 6181 Zuschauer*innen am 5. Spieltag gegen den FC Bayern München II (3:0) noch einmal übertreffen konnten. Im zweiten Durchgang konnten sich Antonia-Johanna Halverkamps (58.), erneut Orschmann (62.) sowie Kapitänin Lisa Heiseler (64.) mit ihrem 13. Tor in der laufenden Spielzeit zum vierten Heimsieg nacheinander in die Torschützenliste eintragen.
"In der Halbzeit haben wir angesprochen, dass wir in den Zweikämpfen wacher und insgesamt präsenter auftreten müssen", sagte Union-Trainerin Ailien Poese. "Das haben wir nach der Pause gut umgesetzt und sind deutlich besser in die Duelle gekommen. Insgesamt war es eine sehr souveräne Vorstellung."
Nürnberg nur einen Sieg vom Aufstieg entfernt
Der 1. FC Nürnberg steht sogar schon kurz vor der direkten Rückkehr in die Google Pixel Frauen-Bundesliga. Der souveräne Spitzenreiter gewann 6:1 (2:0) gegen den SC Sand. Schon bei einem weiteren Sieg am Ostersonntag, 20. April (ab 14 Uhr), beim SC Freiburg II wären die Nürnbergerinnen nicht mehr von einem Aufstiegsrang zu verdrängen.
Gegen den SC Sand läutete Kapitänin Luisa Guttenberger (7./44.) mit einem Doppelpack den sechsten Dreier in Serie ein. Jacqueline Baumgärtel (77./80.), Nastassja Lein (82.) und Torjägerin Medina Desic (85.) mit ihrem 16. Saisontreffer ließen den Erfolg im zweiten Durchgang noch deutlicher ausfallen. Für den Treffer der Gäste war Sarah Klotz (78.) verantwortlich.
Der Hamburger SV stellte seine gute Form erneut unter Beweis und festigte den dritten Rang. Das Team von Trainer Marwin Bolz fuhr beim 1:0 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt II den bereits fünften Sieg aus den vergangenen sieben Begegnungen ohne Niederlage ein.
Nachdem die Partie aufgrund einer Verzögerung bei der Anreise der Frankfurterinnen um eine Viertelstunde verlegt worden war, sah es lange Zeit nach einem Unentschieden aus. Dann aber unterlief U 19-Nationalspielerin Emily Wallrabenstein, die in der Saison 2021/2022 mit den Hamburgerinnen die Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft gewonnen hatte, gegen ihren Ex-Klub in der Nachspielzeit (90.+3) ein Eigentor. Der Nachwuchs des Bundesligisten ging somit erstmals nach zuvor drei Siegen nacheinander leer aus.
Meppen und Bochum lassen Punkte liegen
Der Tabellenvierte SV Meppen liegt nun zwei Zähler hinter den Hamburgerinnen zurück. Der SVM musste sich mit einem 1:1 (0:1) beim abstiegsbedrohten FSV Gütersloh zufriedengeben. Ronja Leubner (43.) ließ den FSV zwischenzeitlich auf den ersten Sieg seit Mitte November hoffen. Den Emsländerinnen gelang aber durch Virag Nagy (61.) noch der Ausgleich. Durch den ersten Punktgewinn nach zuvor zehn Niederlagen liegen die Gütersloherinnen fünf Zähler hinter der sicheren Zone.
Seit jetzt vier Partien wartet der fünftplatzierte VfL Bochum auf einen Sieg. Das Team von Trainerin Kyra Malinowski kam nicht über ein 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach hinaus. Kiki Scholten (58., Handelfmeter) brachte die Mönchengladbacherinnen sogar in Führung. Anna-Luisa Figueira Marques (66.) sicherte dem VfL mit ihrem 13. Saisontor zumindest noch einen Zähler.
Im Kampf um den Klassenverbleib ist der SG 99 Andernach ein wichtiger Erfolg gelungen. Das Team des Trainergespanns mit Isabelle Hawel und Thomas Strotzer behauptete sich 1:0 (0:0) beim Mitkonkurrenten SC Freiburg II und verkürzte den Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz auf einen Punkt. Carolin Schraa (57.) sorgte mit ihrem Treffer dafür, dass Andernach nach dem jüngsten 1:0 gegen den FSV Gütersloh direkt die volle Ausbeute nachlegen konnte.
Der SV 67 Weinberg hat durch einen Punktgewinn das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz verhindert. Bei der im Jahr 2025 noch unbesiegten zweiten Mannschaft des FC Bayern München sprang ein 0:0 heraus. Für die Münchnerinnen stehen damit 16 Zähler aus den acht Begegnungen seit der Winterpause zu Buche.
Kategorien: 2. Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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