Männer-Nationalmannschaft
Kimmich: "Wir laden den Gegner ein"

Nach dem 1:2 (1:1) der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador im dritten und letzten Gruppenspiel bei der FIFA Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko haben Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Spieler die Niederlage, die in der Tabelle ohne Folgen blieb, eingeordnet. DFB.de hat die Stimmen gesammelt.
Julian Nagelsmann: Wir hatten einen super Start. Wir müssen das mit viel mehr Überzeugung zu Ende spielen und haben dann angefangen, ein bisschen Harakiri zu spielen. Wir bekommen das 1:1 in der Umschaltsituation, da hängen wir dann zu tief hinten drin. In der zweiten Halbzeit haben wir viel gewechselt, aber auch bewusst, weil wir müde Beine hatten. Wir vertrauen jedem Spieler im Kader. Bei Ecuador ging es um alles, das hat man gemerkt, sie standen auf dem Gaspedal.
Joshua Kimmich: Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dann zu viele Ballverluste. Wir laden den Gegner ein und machen ihn stark. In der zweiten Halbzeit war es dann eine verdiente Niederlage. Wir wollten unbedingt gewinnen. Wir dürfen nicht in jedem Spiel ein, zwei Gegentore bekommen und müssen die Ballverluste minimeren.
Deniz Undav: Ich hatte das Gefühl, sie wollten das mehr als wir. Sie waren griffiger, mussten auch alles reinschmeißen. Sie hatten viele Balleroberungen, wir sind nicht in unsere Abläufe gekommen. Die Ecuadorianer haben immer durchgezogen, alles reingeworfen: Das war ein bisschen die Geschichte des Spiels. Wir müssen uns da mehr wehren, daraus müssen wir lernen.
Jamal Musiala: Sie haben mehr den Hunger gehabt, die Intensität und Aggressivität war bei ihnen hoch. Daraus können wir jetzt lernen, um uns für die wichtige Phase vorzubereiten, die jetzt kommt. So ein Spiel ist wichtig für uns alle. Wir dürfen jetzt auch nicht den Platz als Ausrede nehmen.
Kategorien: Männer-Nationalmannschaft, WM 2026
Autor: dfb

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