Stiftungen
"Luftholen vom Krieg": Ferienfreizeit für ukrainische Kinder

Seit fast vier Jahren herrscht in der Ukraine Krieg. Besonders betroffen sind neben den Soldat*innen an der Front auch Kinder und Jugendliche, die unter den Folgen der anhaltenden Kämpfe leiden. In der vergangenen Woche hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) daher im Rahmen seiner Partnerschaft mit dem Ukrainischen Fußball-Verband (UAF) und in enger Kooperation mit der DFB-Stiftung Egidius Braun, die bereits seit ihrer Gründung im Jahr 2001 in der Ukraine engagiert ist, für 24 ukrainische Jugendspieler eine Fußballfreizeit ermöglicht.
Unter dem Motto "Luftholen vom Krieg" stand für die Teilnehmer*innen, die aus besonders umkämpften Frontregionen stammen, neben Trainingseinheiten in der Sportschule Grünberg sowie am DFB-Campus auch ein Treffen mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und der Besuch des Pokalspiels zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund auf dem Programm. Zudem beantwortete Hanno Balitsch, ehemaliger Bundesligaprofi unter anderem für Bayer Leverkusen, Hannover 96 und 1. FC Nürnberg sowie aktuell Trainer der U 18-Nationalmannschaft, viele spannende Fragen der Kids zum Leben als Fußballprofi.
"Absolutes Highlight"
Bei den ukrainischen Kindern war die Begeisterung naturgemäß riesig. "Die Führung am Campus fand ich unglaublich spannend", sagte etwa der elfjährige Matviya aus der 38.000 Menschen zählenden Stadt Dubno im Nordwesten des Landes. "Außerdem hat es großen Spaß gemacht, auf so professionellen Plätzen zu trainieren und zu spielen."
Und sein Mitspieler Ivan, der in der Nachwuchsabteilung des FK Oleksandriya spielt, meinte: "Für mich war der Besuch des Pokalspiels ein absolutes Highlight. So eine großartige Atmosphäre hatte ich zuvor noch nie erlebt. Die Mannschaften haben auf dem Rasen alles gegeben - und mit Dortmund hat das Team, dem ich die Daumen gedrückt habe, auch noch gewonnen."
Kategorien: Stiftungen, DER DFB
Autor: yl

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