Google Pixel Frauen-Bundesliga
Leipzig setzt Aufwärtstrend mit 2:0 gegen Jena fort

RB Leipzig ist in der Google Pixel Frauen-Bundesliga weiter auf dem Weg nach oben. Das Team von Trainer Jonas Stephan fuhr zum Abschluss des 9. Spieltages einen 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten FC Carl Zeiss Jena ein und verbesserte sich durch den zweiten Dreier nacheinander auf den achten Rang. Die Gäste aus Thüringen müssen dagegen weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten.
Die isländische Nationalspielerin Emilia Asgeirsdottir (20.) brachte die Leipzigerinnen auf dem Trainingsgelände am Cottaweg schon während der ersten Halbzeit auf Kurs. Nach der Pause baute die Österreicherin Annabel Schasching (76.) den Vorsprung per Foulelfmeter aus. Jena weist mit zwei Punkten auf dem Konto weiterhin vier Zähler Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz auf.
Stephan: "In allen Spielphasen gut"
"Wir haben in allen Spielphasen ein gutes Spiel gezeigt und dem Gegner kaum etwas angeboten", lobte RB-Trainer Jonas Stephan. "Dennoch ist ein 1:0 immer ein gefährliches Ergebnis. Erst der Elfmeter hat uns die Sicherheit gegeben, um den Sieg sehr souverän nach Hause nach Hause zu bringen. Wir freuen uns sehr über die drei Punkte."
Torschützin Emilia Asgeirsdottir erklärte: "Als Stürmerin ist es ein unglaubliches Gefühl, Tore zu schießen. Am Ende hilft es dem Team, drei Punkte zu holen. Wir sind mit viel Energie in die zweite Halbzeit gegangen, hätten aber mehr Lösungen finden müssen. Aber es war gut, dass wir kein Gegentor bekommen haben und die Führung ausbauen konnten."
Kästner setzt auf Rotation
RB Leipzigs Cheftrainer Jonas Stephan hatte nach dem überzeugenden 4:2-Auswärtssieg am Montagabend beim SC Freiburg keinen Grund, Umstellungen vorzunehmen. Er setzte auf eine unveränderte Startformation. Abwehrspielerin Victoria Krug trug dabei erneut die Spielführerinnenbinde, da die beiden etatmäßigen Kapitäninnen Giovanna Hoffmann und Sandra Starke ebenso verletzungsbedingt fehlen wie Marleen Schimmer, Lara Marti und Diana Nemeth.
Auf eine erhebliche Rotation setzte dagegen Jenas Trainer Florian Kästner, der mit Bente Fischer, Noemi Gentile, Gwendolyn Mummert, Josephine Bonsu, Elena Mühlemann und Merza Julevic gleich sechs neue Spielerinnen von Beginn an brachte. Für Kapitänin Merza Julevic war es der erste Startelfeinsatz nach überstandener Schulterverletzung.
Beim Anpfiff auf der Bank saßen diesmal Nike Andersson, Felicia Sträßer, Anja Heuschkel, Lisa Gora, Steffi Schmid und Torjägerin Isabella Jaron, die in den zurückliegenden Tagen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war. Neben den langzeitverletzten Hannah Mesch, Hannah Lehmann (beide Aufbautraining) und Fiona Gaißer (Reha nach Kreuzbandriss) musste auch Anna Margraf (muskuläre Probleme) passen.
Aluminium-Pech für Jenas Juckel
Die Gastgeberinnen, bei denen Gina Chmielinski ihr 100. Bundesligaspiel bestritt, waren von Beginn an spielbestimmend und drängten auf den Führungstreffer. Nachdem Jenas Kapitänin Toma Ihlenburg bei einer Rettungsaktion beinahe ein Eigentor unterlaufen wäre, führte der folgende Eckball zur verdienten Führung. Lisa Baum brachte den Ball nach innen, Delice Boboy verlängerte am ersten Pfosten per Kopf und in der Mitte ließ sich Emilia Asgeirsdottir aus kurzer Entfernung die Chance zum 1:0 (20.) nicht entgehen, lenkte die Kugel ebenfalls mit dem Kopf in die lange Ecke.
RB Leipzig blieb auch in der Folgezeit am Drücker, hatte allerdings Glück, dass Jenas Nelly Juckel mit einem sehenswerten Distanzschuss aus etwa 30 Metern nur die Oberkante der Latte traf. Auf der Gegenseite hatten jedoch erneut Emilia Asgeirsdottir, die in letzter Sekunde geblockt wurde, und Annabel Schasching, die FCC-Torfrau Jasmin Janning zu einer Glanzparade zwang, jeweils das mögliche 2:0 auf dem Fuß. Daher ging die Leipziger Führung zur Pause absolut in Ordnung.
Schasching sicher vom Punkt
Zur Pause reagierte Gästetrainer Florian Kästner und brachte mit Felicia Sträßer (für Nelly Juckel) und Isabella Jaron (für Merza Julevic) zwei frische Offensivspielerinnen. Die Gäste versuchten dann auch, mehr Druck auszuüben und erarbeiteten sich zumindest einige Standardsituationen vor dem Leipziger Tor. Wirklich gefährlich wurde es zunächst aber nicht. Auf der Gegenseite brachte Delice Boboy einen Kopfball nach einer Hereingabe von Lisa Baum nicht in Richtung Tor.
Die Entscheidung für RB Leipzig brachte dann ein Foulelfmeter, den Annabel Schasching souverän zum 2:0 (76.) verwandelte. Zuvor hatte Bente Fischer RB-Angreiferin Delice Boboy an der Strafraumgrenze mit einem harten Einsteigen zu Fall gebracht.
Insgesamt gab es im zweiten Durchgang auf beiden Seiten nur wenig Torannäherungen. Der FC Carl Zeiss Jena gab sich zwar nicht auf. Es fehlten jedoch die Mittel, um die stabile Leipziger Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen. So blieb es am Ende bei der siebten Niederlage im neunten Saisonspiel.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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