Google Pixel Frauen-Bundesliga
Klara Bühl schießt Bayern zum Sieg im Topspiel
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Der FC Bayern München hat sich in der Google Pixel Frauen-Bundesliga einen Vorsprung von fünf Punkten auf den ersten Verfolger Eintracht Frankfurt verschafft. Am 6. Spieltag entschied der Tabellenführer und aktuelle Deutsche Meister das direkte Duell 1:0 (1:0) für sich. Für die Frankfurterinnen war es die erste Saisonniederlage.
Vor 5.750 Zuschauer*innen im ausverkauften Stadion am Brentanobad machte Nationalspielerin Klara Bühl (18.) mit ihrem Treffer den Unterschied. Nach dem sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel ist der FC Bayern inzwischen schon seit 48 Ligapartien in Folge ungeschlagen und baute damit den eigenen Rekord weiter aus. Zuletzt gingen die zweimaligen Doublesiegerinnen am 12. Oktober 2024 (0:2 beim VfL Wolfsburg) leer aus, sind also seit fast zwei Jahren in nationalen Wettbewerben unbesiegt.
Franzi Kett: "Ein Kampfspiel"
"Es war ein Kampfspiel, Frankfurt hat es uns nicht leicht gemacht", sagte Bayern Münchens Linksverteidigerin und Nationalspielerin Franziska Kett im Interview bei der ARD. "Wir sind unglaublich froh, dass wir die drei Punkte einfahren konnten. Wir haben unfassbar gut gekämpft und den Sieg am Ende verdient nach München geholt."
Matchwinnerin Klara Bühl meinte: "Wir freuen uns über jeden Sieg, den wir einfahren. Das ist ein schönes Gefühl und gibt Selbstvertrauen. Wir können unglaublich stolz darauf sein, wenn wir die Spiele so nacheinander gewinnen. Das zeigt unsere Qualität und vor allem unsere Konstanz, die wir auf den Platz bringen. Es liegt eine intensive Phase mit vielen Reisen und Spielern hinter uns. Ich bin sehr froh, dass wir uns in einer so guten körperlichen Verfassung befinden, um diese Belastungen zu meistern."
FCB-Trainer José Barcala erklärte gegenüber MagentaSport: "Das Spiel war so intensiv, wie wir es erwartet hatten. Die zurückliegenden Wochen haben viel Kraft gekostet. Auch wenn es vielleicht nicht unser bestes Spiel war, bin ich sehr stolz auf das Team. Es war eine sehr gute Defensivleistung und wir haben unsere Chance konsequent genutzt."
Mühlhaus: "Alles investiert"
"Wir haben alles investiert und versucht", betonte Frankfurts Nationalspielerin Larissa Mühlhaus im Interview mit MagentaSport. "Leider haben wir es nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. Aber der FC Bayern hat auch eine extrem hohe Qualität. Ärgerlich ist, dass wir den Gegentreffer nach einer eigenen Ecke kassiert haben. Für mich war die Rolle auf der Sechserposition neu. Ich denke, ich habe es ganz gut gemacht, auch wenn am Ende ein wenig die Kraft für Offensivaktionen gefehlt hat."
Eintracht-Trainer Niko Arnautis sagte: "Wir haben einen sehr Job gemacht, unser Plan ist eigentlich aufgegangen. Rein taktisch haben wir sehr gut performt und sehr diszipliniert gespielt. Wir hatten einige vielversprechende Umschaltaktionen, bei denen dann oft der letzte Pass oder die letzte Flanke nicht angekommen. Dennoch waren wir sehr nah dran, zumindest ein Tor zu erzielen. Und so viele Chancen hatte Bayern München auch nicht. Das Team hat viel Leidenschaft und Energie auf den Platz gebracht. Auf die Entwicklung der zurückliegenden Monate können wir trotz der Niederlage stolz sein."
Damnjanovic muss passen
Bei Eintracht Frankfurt stand im Vergleich zum Einzug in das Achtelfinale um den UEFA Women's Europa Cup gegen FH Hafnarfjörður (4:1) Lina Altenburg wieder zwischen den Pfosten, Janne Krumme nahm auf der Bank Platz. Neu in der Startelf waren außerdem Hanna Bennison, Amanda Ilestedt, Paulina Krumbiegel und Larissa Mühlhaus. Sie ersetzen Dilara Açikgöz, Sara Doorsoun, Noemi Ivelj und Pia-Sophie Wolter.
José Barcala, Trainer des FC Bayern München, nahm nach dem 2. Spieltag der Women's Champions League bei Benfica Lissabon (3:0) drei Wechsel vor. Angreiferin Jovana Damnjanovic stand aufgrund einer muskulären Verletzung nicht zur Verfügung. Außerdem blieben Linda Dallmann und Momoko Tanikawa zunächst draußen. Die freien Plätze im Team übernahmen Sophie Proost, Alara Sehitler und Edna Imade.
Mahmutovic packt sicher zu
Beide Teams lieferten sich von Beginn an intensive Duelle. Den ersten nennenswerten Torabschluss verzeichneten die Frankfurterinnen. Der Versuch von Nationalspielerin Larissa Mühlhaus geriet zentral, FCB-Torhüterin und DFB-Mitspielerin Ena Mahmutovic packte sicher zu. Einige Minuten später gab es das Duell erneut. Diesmal lenkte Mahmutovic den Schuss von Mühlhaus mit den Fingerspitzen noch am Tor vorbei.
Die folgende Ecke für die Eintracht hatte Auswirkungen auf den Spielstand, denn daraus entwickelte sich die Münchner Führung. Edna Imade klärte die Hereingabe der Frankfurterinnen per Kopf und leitete so einen Konter ein. Sophie Proost bediente mit einem herausragenden Zuspiel Klara Bühl, die schneller als ihre Gegenspielerin Paulina Krumbiegel war und mit ihrem Abschluss ins lange Eck zum 0:1 (18.) Eintracht-Torhüterin Lina Altenburg keine Chance ließ.
Nach der Führung übernahmen zunächst die Münchnerinnen die Kontrolle. Lina Altenburg musste bei einem Abschluss von Edna Imade aus der zweiten Reihe eingreifen. Vor der Pause drängten dann aber die Gastgerinnen auf den Ausgleich. Eine Flanke von Hayley Raso verpasste ihre Mitspielerinnen. Wenige Augenblicke später wurde Nina Lührßen von Ereleta Memeti bedient. Ihre flache Hereingabe verpasste Eintracht-Kapitänin und Nationalspielerin Laura Freigang um wenige Zentimeter. Die Frankfurterinnen blieben im Ballbesitz. Der Schuss von Hayley Raso wurde aber noch geblockt. Es blieb somit zur Pause bei der Führung für den FC Bayern.
Dunst verpsst Entscheidung
Den zweiten Durchgang nahmen beide Teams ohne personelle Veränderungen in Angriff. Das Tempo war dabei von Anfang an hoch. Eine Flanke von Klara Bühl brachte Edna Imade in aussichtsreicher Position nicht mehr kontrolliert auf das Tor. Fast im Gegenzug wurde ein Versuch von Laura Freigang noch zur Ecke geblockt. Die Standardsituation brachte zwar nichts ein. Wenig später musste Bayern-Torfrau Ena Mahmutovic bei einem Kopfball ihrer DFB-Teamkollegin aber erneut eingreifen.
Die Münchnerinnen wurden nach etwas mehr als einer Stunde durch eine Einwechselspielerin wieder gefährlich. Die Defensive der Frankfurterinnen konnte den Schuss von Linda Dallmann noch abfälschen, so dass der Ball auf dem Tornetz landete. Eine Flanke von Klara Bühl fing Lina Altenburg ab. Wenige Augenblicke später musste die Eintracht-Torhüterin eine Hereingabe von Franziska Kett mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Die Frankfurterinnen waren um den Ausgleich bemüht, für die gefährlicheren Aktionen sorgte aber der FC Bayern. Mit einem Doppelpass wurde Klara Bühl auf der linken Seite freigespielt. Nach ihrer flachen Hereingabe schoss Pernille Harder über das Tor.
In der Schlussphase erhöhte die Eintracht noch einmal den Druck. Die Direktabnahme von Larissa Mühlhaus ging drüber. Die Münchnerinnen konnten sich aber auch aus dieser Phase wieder befreien. Stattdessen verpasste die eingewechselte Ex-Frankfurterin Barbara Dunst den möglichen zweiten Treffer, als ein Schuss von ihr aus aussichtsreicher Position noch geblockt wurde. So blieb es beim knappen 1:0-Erfolg des FC Bayern.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw
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FAQ: Hier ist der 6. Spieltag im TV und Stream zu sehen
Die Google Pixel Frauen-Bundesliga geht in ihre letzten Duelle vor der Länderspielpause. Der 6. Spieltag wird am Sonntag mit der Partie VfL Wolfsburg gegen den Hamburger SV fortgesetzt. DFB.de hat alle Infos zu den Liveübertragungen.

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