Google Pixel Frauen-Bundesliga

Fakten-Flash #6: Millionenpublikum sieht Bayern-Sieg in Frankfurt

05.10.2026
Spitzenreiter: Die Münchenerinnen bejubeln den Siegtreffer von Klara Bühl (l.) Foto: imago

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück. Die Saison 2026/2027 hat begonnen. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 6. Spieltages.

Mit dem 1:0-Auswärtserfolg bei der zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Frankfurter Eintracht setzte Doublesieger FC Bayern München am 6. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga ein weiteres Ausrufezeichen. Mit dem sechsten Saisonsieg baute das Team von Trainer José Barcala dank des Treffers von Nationalspielerin Klara Bühl nach einem mustergültigen Konter die Tabellenführung aus.

Der FC Bayern stellte dabei mit 848 Ballbesitzphasen, 660 Pässen und einer Passquote von 88,2 Prozent drei Bestwerte sämtlicher Teams in dieser Runde auf. Auch die Zweikampfquote von 56,1 Prozent war die beste aller Mannschaften.

Das Duell der beiden Topteams in dem mit 5750 Fans ausverkauften Stadion am Brentanobad stieß auch vor den TV-Geräten auf ein großes Interesse. Allein in der ARD verfolgten 1,28 Millionen Zuschauer*innen die Live-Übertragung. Das entsprach einem Marktanteil von 9,9 Prozent. Dazu kommen noch die Kunden von MagentaSport und DAZN, die das Spitzenspiel ebenfalls auf den Streamingplattformen verfolgten. Alle bekamen dabei nicht nur wegen der Spannung bis zur letzten Minute viel geboten. Mit 63,6 Minuten kam die Partie auch auf die höchste Nettospielzeit aller sieben Begegnungen an diesem Spieltag.

Jubilarin Huth fleißig

Beim 2:1-Heimsieg gegen den Hamburger SV stellte der VfL Wolfsburg mit 28 Torschüssen und 31 Flanken zwei Bestwerte an diesem Spieltag auf. Kapitänin Svenja Huth schlug allein 17 der 31 Wolfsburger Flanken - das war mit deutlichem Abstand der höchste individuelle Wert. Für Huth war es der 350. Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse. Damit liegt die langjährige Nationalspielerin nun auf dem alleinigen vierten Platz der ewigen Rekordspielerinnenliste. Zu Kerstin Garefrekes (360 Partien) auf Platz drei fehlen ihr nur noch zehn Begegnungen. Zumindest in dieser Saison sind dagegen Sandra Smisek (378 Spiele) und Rekordspielerin Melanie Hoffmann (395) noch nicht in Reichweite.

Leipziger Rekordsieg

RB Leipzig feierte beim 5:0 gegen Aufsteiger und Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 den höchsten Sieg seit der Zugehörigkeit zur Google Pixel Frauen-Bundesliga. Die Sächsinnen kamen dabei auf 18 Torschüsse und vier Großchancen. Mainz gab immerhin zwölf Torschüsse ab, blieb aber ohne Treffer. FSV-Angreiferin Vital Kats verbuchte allein sechs Abschlüsse - Höchstwert unter allen Spielerinnen.

Premiere für Hausicke

Der 1. FC Union Berlin gewann sein Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart 4:0, obwohl der VfB mehr Torschüsse (20:17), Ballbesitzphasen (700:588), Pässe (483:389) und Großchancen (4:3) verzeichnete. Stuttgart nutzte keine seiner vier Großchancen, Union verwertete zwei von drei. Mittelfeldspielerin Lina Hausicke, erst vor wenigen Wochen vom SV Werder Bremen nach Berlin gewechselt, erzielte mit vier Abschlüssen die ersten beiden Tore für ihren neuen Verein. Flügelspielerin Jill Janssens kam auf einen Treffer und eine Vorlage, Innenverteidigerin Samantha Steuerwald traf mit einem sehenswerten Distanzschuss.

Tomasiak äußerst aktiv

Der SC Freiburg gewann 1:0 beim 1. FC Köln, obwohl die Gastgeberinnen mehr Torschüsse (10:6), Ballbesitzphasen (761:555) und Pässe (548:343) verzeichneten. Bei dieser Partie lieferten sich die beiden Teams die meisten Luftzweikämpfe des Spieltages (43). Die meisten Zweikämpfe wurden beim 5:0 von RB Leipzig gegen den 1. FSV Mainz 05 geführt (263). Den höchsten individuellen Wert stellte Leverkusens Paulina Tomasiak mit 38 Duellen beim 3:2-Heimsieg (nach 0:2-Rückstand) gegen den SV Werder Bremen auf. Die Partie dauerte einschließlich Unterbrechungen 101,3 Minuten und hatte damit die höchste Bruttospielzeit.

Feiersinger 50-mal für FC

Laura Feiersinger bestritt bei der 0:1-Heimniederlage gegen den SC Freiburg ihr 50. Bundesligaspiel für den 1. FC Köln. Insgesamt war es für die Österreicherin bereits der 263. Einsatz in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Zuvor war Feiersinger für den FC Bayern München, den SC Sand und Eintracht Frankfurt am Ball.

Martret legt zweimal vor

Mit dem 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg kam die TSG Hoffenheim zu ihrem zweiten Dreier nacheinander und war dabei statistisch deutlich überlegen. 16:5 Torschüsse, 802:481 Ballbesitzphasen und 603:292 Pässe lauteten die Werte zugunsten der TSG. Laia Martret bereitete beide Hoffenheimer Tore vor und war damit die einzige Spielerin des Spieltages mit zwei Torvorlagen. Jonna van de Velde markierte das späte Siegtor und führte außerdem die Einzelwertungen bei den Ballbesitzphasen (143) und Pässen (123) an. Für die 24 Jahre alte Niederländerin war es der erste Treffer in der Bundesliga. Auch ihre Landsfrau Lobke Loonen (Bayer 04 Leverkusen) sowie Michelle Weiß (SV Werder Bremen), und Sára Pusztai (RB Leipzig) waren erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse erfolgreich.

Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga

Autor: mspw