Google Pixel Frauen-Bundesliga
Fakten-Flash #21: Sechster Dreierpack für Freigang

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück - und das so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 21. Spieltages.
Mit drei Treffern (bei gerade einmal fünf Torschüssen) hatte Kapitänin Laura Freigang entscheidenden Anteil am 4:1-Heimsieg von Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV. Dadurch festigten die Hessinnen am 21. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga den dritten Tabellenplatz, der am Saisonende die erneute Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb bedeuten würde.
Für die 28 Jahre alte Nationalspielerin, die seit 2020 für Frankfurt am Ball ist, war es bereits der sechste Dreierpack in der höchsten deutschen Spielklasse. Gleichzeitig ist sie mit nun 166 Bundesligapartien für die Eintracht auf den neunten Platz in der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste geklettert. Vor ihr rangiert Steffi Jones mit 199 Einsätzen, auf Platz eins liegt Tina Wunderlich mit 283 Spielen. Mit 96 Treffern für Frankfurt ist Laura Freigang bereits die viertbeste Torschützin des Klub. Vor ihr liegt Renate Lingor mit 101 Toren auf Platz drei. Führende ist Rekordnationalspielerin Birgit Prinz mit 244 Toren.
Eintracht Frankfurt musste am Wochenende noch auf ihre Stürmerin Remina Chiba verzichten - allerdings aus gutem Grund. Die Japanerin weilte noch beim Asia Cup, den sie mit ihrem Team durch einen 1:0-Finalsieg gegen Australien gewinnen konnte. Ihre Frankfurter Teamkollegin Hayley Raso belegte damit den zweiten Platz.
Vereinsrekord für SGS Essen
Trotz der deutlichen Niederlage gegen den souveränen Spitzenreiter FC Bayern München (0:5) gab es für die SGS Essen auch einen Grund zur Freude. Die 4843 Zuschauer*innen im Stadion an der Hafenstraße sorgten für einen neuen Vereinsrekord bei einem Bundesligaspiel (bisher 4642 Fans). Während die SGS weiterhin einen Abstiegsplatz belegt, stellten die Münchnerinnen erneut ihre Dominanz unter Beweis. Sie kamen an diesem Spieltag einmal mehr auf die höchste Ballbesitzdauer (40,4 Minuten), die meisten Pässe (834), die meisten erfolgreiche Pässe (768), die höchste Passquote (92,1 Prozent), die höchste Passquote bei langen Pässen (58,8 Prozent), die meisten erfolgreichen Flanken (zehn) und die höchste Zweikampf-Quote (58,4 Prozent). Allerdings war der FC Bayern nach der frühen Roten Karte für Essens Kapitänin Jacqueline Meißner wegen einer Notbremse (8.) fast während der gesamten Spielzeit in Überzahl.
Bremens "gebrauchter Tag"
Nach dem 1:4 am Montagabend beim 1. FC Union Berlin sprach Lina Hausicke, Spielführerin des SV Werder Bremen, von einem "gebrauchten Tag". In der Tat lief viel gegen die Grün-Weißen. So vergab Nationalspielerin Larissa Mühlhaus beim Stand von 1:0 für Union einen Foulelfmeter und scheiterte auch mit dem Nachschuss an der glänzend reagierenden Torhüterin Nadine Böhi. Wenig später unterlief Verena Wieder ein Eigentor zum 2:0 und in der Nachspielzeit sah die eingewechselte Amira Arfaoui auch noch wegen groben Foulspiels die Rote Karte. Larissa Mühlhaus verpasste durch den vergebenen Strafstoß einen möglichen alleinigen Rekord. Aktuell steht sie - genau wie Pernille Harder (damals VfL Wolfsburg) in der Saison 2019/2020 - bei acht verwandelten Elfmetern. Der nächste Treffer vom Punkt würde eine neue Bestmarke bedeuten. Sieben Partien bleiben Mühlhaus noch.
Svenja Huth hinter Birgit Prinz
Ex-Nationalspielerin Svenja Huth vom VfL Wolfsburg ist durch ihre beiden Einsätze im Nachholspiel beim FC Carl Zeiss Jena (2:0) und bei der TSG Hoffenheim (1:0) in der Rekordspielerinnenliste der Google Pixel Frauen-Bundesliga an Anne van Bonn vorbeigezogen und liegt mit nun 338 Einsätzen auf dem sechsten Platz. Fünfte ist Birgit Prinz mit 342 Partien, könnte daher noch in der laufenden Saison von Svenja Huth überholt werden. Sechs Partien stehen für die Wölfinnen aus. Bundesliga-Rekordspielerin ist Melanie Hoffmann mit 395 Einsätzen.
Pernille Harder in Führung
Trotz eines am Ende nur knappen 1:0-Heimsieges von Bayer 04 Leverkusen gegen den FC Carl Zeiss Jena gaben die Rheinländerinnen die meisten Torschüsse des Wochenendes ab (24). Auf individueller Ebene versuchte es Bayer-Torjägerin Vanessa Fudalla alleine siebenmal, blieb jedoch ohne Treffer. Dadurch konnte sich Pernille Harder (FC Bayern München) mit ihrem Doppelpack beim 5:0 in Essen in der Torjägerinnenliste vorbeischieben. Pernille Harder, die schon 2018 und 2020 Torschützenkönigin war (jeweils im Trikot des VfL Wolfsburg), hat jetzt 14 Saisontore auf dem Konto, Vanessa Fudalla kommt auf 13.
RB Leipzig dribbelstark
RB Leipzig ist gut aus der Winterpause gekommen. Nach der Auftaktniederlage gegen den FC Bayern München (0:3) blieben die Sächsinnen zuletzt sechsmal in Serie ungeschlagen. So lange war das Team seit dem Aufstieg in die Frauen-Bundesliga im Jahr 2023 noch nie ohne Niederlage. Besonders erfolgreich waren die Leipzigerinnen bei ihrem 2:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg bei den Dribblings. Bei 13 von 15 Dribblings setzten sich RB-Spielerinnen durch.
Linda Dallmann rückt auf
Nationalspielerin Linda Dallmann, die ihren Vertrag beim FC Bayern vor wenigen Tagen verlängert hat, erzielte beim 5:0-Auswärtserfolg gegen ihren Ex-Klub SGS Essen ihr 44. Bundesligator für die Münchnerinnen. Damit liegt sie nun gemeinsam mit ihrer ebenfalls noch aktiven Teamkollegen Jovana Damnjanovic auf dem fünften Platz in der vereinsinternen Bundesliga-Rekordtorjägerinnenliste des Deutschen Meisters. Zu Pavlina Scasna auf Platz vier fehlt beiden nur noch ein Tor. Führende ist Nina Aigner mit 107 Toren. Gleichzeitig bestritt Linda Dallmann ihr 130. Bundesligaspiel für Bayern München und liegt damit vereinsintern auf Platz acht. Bei noch sechs ausstehenden Spielen könnte sie in der laufenden Saison Viktoria Schnaderbeck (131 Spiele) und Katharina Baunach (135) noch überholen. Für ihren vorherigen Verein SGS Essen hatte Linda Dallmann übrigens sogar schon 157 Partien in der höchsten Spielklasse absolviert und 28 Treffer erzielt.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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