Google Pixel Frauen-Bundesliga

Fakten-Flash #17: Elfmeterfestival bei Cercis Jubiläum

10.02.2026
Trifft in ihrem 100. Bundesligaspiel: Hoffenheims Nationalspielerin Selina Cerci Foto: IMAGO/Zink

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück - und das so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 17. Spieltages.

Die TSG Hoffenheim eroberte am 17. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga den dritten Tabellenplatz, der am Saisonende die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb bedeuten würde. Kurios: Beim 3:0-Auswärtserfolg in Nürnberg bekamen die Kraichgauerinnen gleich drei Strafstöße zugesprochen, von denen zwei verwandelt wurden. Jeder Elfmeter wurde dabei von einer anderen Schützin ausgeführt.

Nachdem Valesca Ampoorter schon in der Anfangsphase mit dem ersten Versuch an FCN-Torhüterin Lourdes Romero gescheitert war, machte es Marie Steiner wenige Minuten später besser. Für den Endstand sorgte schließlich Selina Cerci in ihrem 100. Bundesligaspiel ebenfalls vom Punkt. Mit ihrem elften Saisontreffer zog die Nationalspielerin an der Spitze der Torjägerinnenliste mit Vanessa Fudalla (Bayer 04 Leverkusen) gleich.

Wesentlichen Anteil am neunten Saisonsieg hatte auch Hoffenheims Kapitänin Vanessa Diehm. Die U 23-Nationalspielerin spielte die meisten Pässe des 17. Spieltages (137) und brachte davon starke 96,4 Prozent (132 erfolgreiche Pässe) zu ihren Mitspielerinnen.

Harder macht 100 voll

Eine besondere Marke erreichte Pernille Harder, dänische Torjägerin von Spitzenreiter FC Bayern München. Die 33 Jahre alte Angreiferin steuerte einen Doppelpack zum 4:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg bei und schraubte ihre eindrucksvolle Ausbeute damit auf 100 Tore in der höchsten deutschen Spielklasse (nach nur 127 Partien). Ihren 68 Treffern für den VfL Wolfsburg (zwischen Januar 2017 und September 2020) ließ Harder inzwischen auch schon 32 Tore für den FC Bayern (seit Juli 2023) folgen. Nur 25 Spielerinnen haben in der Geschichte der Frauen-Bundesliga mehr als 100 Tore erzielt. Ebenfalls zwei Scorerpunkte sammelten in Freiburg Harders Teamkolleginnen Giulia Gwinn (zwei Torvorlagen) und Linda Dallmann (ein Tor, ein Assist).

Enges Duell in Frankfurt

Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen lieferten sich beim 1:0-Heimsieg der Hessinnen ein äußerst enges Spiel. Das beweisen auch die Statistiken des Verfolgerduells. Dabei warfen sich die Frankfurterinnen etwa in neun Leverkusener Torschüsse - die Werkself in acht. Auch andere Kategorien fielen ähnlich knapp aus. Bei den Eckbällen (6:5) und bei den Torschüssen (18:17) hatte ebenfalls die Eintracht die Nase vorn. Bei der Passquote (78 zu 73,3 Prozent) und bei den gewonnenen Zweikämpfen (53 zu 47 Prozent) verzeichnete Bayer 04 etwas bessere Werte, ging am Ende aber leer aus. In der Tabelle liegt Leverkusen noch einen Punkt vor der SGE, hat aber auch schon eine Partie mehr bestritten.

Carl Zeiss Jena effektiv

Im Kampf um den Klassenverbleib präsentierte sich der FC Carl Zeiss Jena äußerst effektiv. Lediglich neun Torschüsse reichten den Thüringerinnen für ihre beiden Treffer zum 2:1-Auswärtserfolg beim 1. FC Union Berlin. Die Eisernen kamen auf der Gegenseite auf 23 Torschüsse (Topwert des Spieltages), mussten sich aber mit einem Treffer begnügen.

Wrede wieder mit Topwert

Lotta Wrede, U 19-Nationalspielerin des Hamburger SV, führte bereits zum dritten Mal in Folge die meisten Zweikämpfe eines Spieltages. Sie gewann diesmal 24 ihrer insgesamt 41 Duelle (58,5 Prozent) und erzielte auch den 1:0-Führungstreffer gegen RB Leipzig. Am Ende konnte aber auch die 17-Jährige die 1:3-Heimniederlage in einer intensiven Begegnung nicht verhindern. Die beiden Teams lieferten sich 250 Zweikämpfe, von denen die Hamburgerinnen 134 (53,6 Prozent) für sich entschieden. RB Leipzig bediente sich dabei 17-mal eines Foulspiels (höchster Wert des Spieltages).

Tor mit erstem Ballkontakt

Ligaprimus FC Bayern München stellte beim 4:1 in Freiburg wieder einmal seine Dominanz unter Beweis. Das Team von Trainer José Barcala spielte die meisten Pässe des Spieltages (683), die meisten erfolgreichen Pässe (606) und auch die meisten erfolgreichen langen Pässe aus dem Spiel heraus (21). Dazu verzeichneten die Doublesiegerinnen die höchste Passquote bei langen Pässen aus dem Spiel heraus (55,3 Prozent), die höchste Flankenquote (35,3 Prozent) und die meisten Großchancen (sechs). Keine lange Anlaufzeit benötigte die neue Bayern-Stürmerin Edna Imade (zuvor Real Sociedad San Sebastian). Bei ihrem Debüt als Einwechselspielerin traf die Spanierin mit ihrem ersten Ballkontakt zum zwischenzeitlichen 3:1.

Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga

Autor: mspw