Frauen im Fußball
Erfolgsprojekt DFB-Assist: Zweite Projektphase läuft

Das Projekt DFB-Assist ist eine Erfolgsgeschichte: Als Teil der DFB-Strategie FF 27 gestartet, um mit den Landesverbänden eine individuell auf sie zugeschnittene Strategie im Bereich Frauen- und Mädchenfußball zu erarbeiten, läuft nunmehr die zweite Projektphase. Nachdem alle 21 Landesverbände ihre eigenen Strategien verabschiedet haben, gilt es nun bei der Umsetzung zu beraten und zu unterstützen. Am vergangenen Samstag fand beim Google Pixel Supercup der Frauen ein erstes Netzwerktreffen der zweiten Phase mit den Verantwortlichen der Landesverbände statt, um das weitere Vorgehen in Workshop-Einheiten und im intensiven Austausch zu erarbeiten. DFB.de beantwortet die wichtigsten Fragen rund um DFB-Assist im FAQ.
Was ist DFB-Assist?
DFB-Assist ist ein Angebot der Verbandsentwicklung an die 21 Landesverbände mit der Zielsetzung, landesverbandsspezifische Strategien für die Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs im Amateurbereich zu entwickeln. DFB-Assist ist Teil der "Strategie Frauen im Fußball FF27".
Was ist beim Projekt DFB-Assist bisher passiert?
Nach einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase wurden die Landesverbände durch verschiedene Workshops mit den Inhalten von DFB-Assist vertraut gemacht. Nachdem DFB-Assist zunächst mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) sowie dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband SHFV) als Pilotverbände gestartet wurde, haben mittlerweile alle Landesverbände die Strategieentwicklung abgeschlossen. Bis Ende 2025 werden die 21 Landesverbände ihre Vision, Schwerpunkte, Handlungsziele und -maßnahmen für die folgenden Jahre veröffentlichen. Damit endet die erste Projektphase.
Wie sieht die zweite Projektphase des DFB-Assist aus?
Nachdem die Landesverbände ihre individuellen Strategien ausgearbeitet und veröffentlicht haben, beginnt die zweite Phase des DFB-Assist. In dieser geht es um die Umsetzung der für die Strategie entwickelten Handlungsmaßnahmen. War der DFB in der ersten Projektphase noch in der Strategieentwicklung gemeinsam mit den Landesverbänden aktiv, so liegt die Rolle des DFB nun in der stetigen Evaluation, der unterstützenden Begleitung der Umsetzung und in der Vernetzung der Landesverbände mit ähnlichen Zielsetzungen.
Über welche Inhalte verfügen die einzelnen Strategien der Landesverbände?
Alle Strategien sind darauf ausgelegt, die Anzahl von Frauen und Mädchen im Fußball zu steigern. Durch die individuellen Entwicklungen auf Grundlage von datenbasierten Analysen zeichnen sich die Strategien dennoch durch eine hohe Individualität aus. Der SHFV hat als einen Schwerpunkt in der Strategie die Steigerung der aktiven Spielerinnen um 25 Prozent angegeben. Hierfür organisiert er beispielsweise Schnupperturniere für fußballbegeisterte Mädchen. Als weiteren Schwerpunkt möchte der SHFV den Anteil der weiblichen Teilnehmer*innen an den Kindertrainerzertifikat-Kursen auf 30 Prozent erhöhen. Hierzu wurden gezielte Kampagnen und Ansprachen von Eltern, Fans und Spielerinnen geplant.
Den Schwerpunkt legen die Landesverbände auf die Gewinnung von allen Funktionsgruppen im Fußball, vor allem Spielerinnen und Trainerinnen. Außerdem wollen die Landesverbände die insgesamte Sichtbarkeit für Mädchen- und Frauenfußball steigern und Strukturen verbessern. Dafür soll zum Beispiel die Anzahl von Aktionsspieltagen erhöht und mit Umfragen die Zufriedenheit überprüft und Bedarfsabfragen erstellt werden.
Welche Inhalte wurden beim Netzwerktreffen geteilt?
An dem ersten DFB-Assist-Netzwerktreffen nahmen, mit Ausnahme von drei Landesverbänden, alle Projektteilnehmer mit jeweils zwei Vertretern pro Landesverband teil. Das Treffen im Vorfeld des Supercups der Frauen diente als symbolischer Abschluss der ersten Projektphase und Beginn der zweiten Projektphase. Dabei lag der Fokus auf dem Austausch zwischen den verschiedenen Landesverbänden, der Vorstellung der eigenen Strategien und geplanten Maßnahmen.
Kategorien: Frauen im Fußball, FF27, Google Pixel Supercup der Frauen
Autor: as

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