DER DFB
DFB-Statement zur Regionalliga-Reform

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nimmt das ablehnende Votum der befragten Klubs zur Reform der Regionalliga-Struktur mit Bedauern zur Kenntnis. Eine von den Präsidenten der DFB-Mitgliedsverbände eingesetzte Arbeitsgruppe hatte zwei verschiedene Lösungsansätze vorgelegt, um das Ziel "Meister müssen aufsteigen" zu erreichen. Letztlich fanden weder das "Regionenmodell" noch das "Kompassmodell" eine Mehrheit in allen Regionalverbänden.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf: "Wir respektieren das Vereinsvotum im Hinblick auf die beiden von der AG ausgearbeiteten Modelle. Der Abstimmungsprozess lag entsprechend ihrer Zuständigkeit bei den Regionalliga-Trägern. Das Ziel, ein Aufstiegsrecht für die Meister zu realisieren, bleibt unabhängig vom gestrigen Votum allerdings richtig. Vor diesem Hintergrund wird sich der DFB nunmehr aktiv in diesen Prozess einbringen und mit allen Beteiligten das Gespräch suchen. Der DFB-Bundestag hat bereits vor acht Jahren beschlossen, dass eine Regelung gefunden werden muss, die es allen Meistern der Regionalligen ermöglicht aufzusteigen. Dieses Ziel bleibt auch nach dem jetzt vorliegenden Votum der Klubs auf der Tagesordnung, denn nahezu alle haben hinterlegt, dass eine Beibehaltung des Status Quo keine Option ist."
Kategorien: DER DFB, 3. Liga
Autor: dfb
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