DFB-Sportgericht
DFB-Sportgericht: Geldstrafe gegen MSV Duisburg

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Drittligisten MSV Duisburg wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zu einer Geldstrafe in Höhe von 65.850 Euro verurteilt. Von der Geldstrafe kann der Verein bis zu 21.950 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. September 2026 nachzuweisen wäre.
Unmittelbar vor Beginn des Drittligaspiels bei Viktoria Köln am 21. Dezember 2025 hatten Duisburger Anhänger nach den Feststellungen des Sportgerichts elf Rauchkörper und acht Blinker gezündet. Zudem wurden aus insgesamt elf Batterien heraus zahlreiche pyrotechnische Gegenstände abgeschossen. Im weiteren Spielverlauf wurden im Duisburger Zuschauerbereich zehn Bengalische Feuer gezündet, nach dem Spiel zwei weitere.
Die Geldstrafen kommen mittelbar fußballnahen Stiftungen zugute, da sich das Spendenvolumen des DFB traditionell im Schwerpunkt (aber nicht ausschließlich) an der Höhe der Ordnungsgelder orientiert. Bedacht werden Einrichtungen, die mit ihren Tätigkeiten mit den Satzungszwecken beziehungsweise der Zweckverwirklichung des DFB übereinstimmen.
Kategorien: DFB-Sportgericht
Autor: dfb

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