3. Liga
Sieglos in der 3. Liga: Missglückte Saisonstarts und ihre Folgen

Für vier Teams aus der 3. Liga ist in dieser Saison noch Geduld gefragt: Der SC Verl, der FC Hansa Rostock, der SV Waldhof Mannheim und der TSV 1860 München haben nach dem 3. Spieltag keinen Sieg auf dem Konto. Für die "Löwen" steht sogar noch kein Punkt zu Buche. Welche Vereine blieben bisher am längsten sieglos? DFB.de wirft einen Blick auf die schlechtesten Saisonstarts - und ihre Folgen.
Dass Vereine nach drei Spieltagen noch keinen Punktgewinn verbuchen konnten, ist in der 3. Liga grundsätzlich nichts Außergewöhnliches. Seit der Einführung der Spielklasse zur Premierensaison 2008/2009 kam es lediglich in drei Spielzeiten (2010/2011, 2017/2018 und 2020/2021) vor, dass alle 20 Drittligisten zu diesem Zeitpunkt schon mindestens einen Zähler eingefahren hatten.
Nur sieben von 16 "Fehlstartern" steigen ab
Vor dem TSV 1860 München hatten bereits 16 andere Teams an den ersten drei Spieltagen ausschließlich Niederlagen kassiert. Mit den Stuttgarter Kickers (2008/2009), Holstein Kiel (2009/2010), der U 23 des SV Werder Bremen (2011/2012), dem SV Wacker Burghausen (2013/2014), FC Carl Zeiss Jena (2019/2020), TSV Havelse (2021/2022) und der SpVgg Bayreuth (2022/2023) konnte dabei nicht einmal die Hälfte der betroffenen Vereine im weiteren Saisonverlauf den Abstieg in die Regionalliga nicht mehr verhindern.
Gleich drei der späteren Absteiger blieben dabei auch im vierten aufeinanderfolgenden Spiel ohne Punktgewinn. Während die Stuttgarter Kickers im fünften Anlauf zumindest ein Remis holen konnten, kassierte der FC Carl Zeiss Jena anschließend auch noch die fünfte und sechste Niederlage in Serie. Für den TSV Havelse standen sogar nach dem 7. Spieltag ausschließlich Niederlagen zu Buche. Das Heimspiel gegen Türkgücü München (0:3) wurde wegen des späteren Zwangsabstiegs der Gäste allerdings aus der Wertung genommen.
Zwar sammelten die Stuttgarter Kickers und der FC Carl Zeiss Jena schon früher ihre ersten Punkte. Beide Vereine halten dennoch unfreiwillig einen Rekord für die 3. Liga. Sowohl die Schwaben als auch die Thüringer mussten jeweils bis zum 14. Spieltag auf ihren ersten Dreier warten.
Würzburger Kickers als positives Beispiel
Dass der Weg aber auch nach einem missglückten Saisonstart durchaus noch in die obere Tabellenregion führen kann, stellten vor allem die Würzburger Kickers unter Beweis. Obwohl den Unterfranken in den ersten drei Begegnungen der Saison 2018/2019 kein Punktgewinn gelang, beendete das Team des damaligen Trainers Michael Schiele die Spielzeit noch auf dem fünften Rang. Kickers Offenbach (2012/2013) und der Hallesche FC (2013/2014) ließen ebenfalls die Gefahrenzone im weiteren Saisonverlauf hinter sich, obwohl sie sogar vier Niederlagen zum Auftakt kassiert hatten.
Unter den aktuell noch sieglosen vier Drittligisten nimmt der SC Verl eine Sonderrolle ein: Für das Team von Trainer Alexander Ende sprang nämlich in jeder der drei Partien ein Zähler heraus. Bereits am Sonntag (ab 19.30 Uhr, live bei MagentaSport) könnte der Sportclub in der Partie bei der zweiten Mannschaft von Hannover 96 den Höchstwert für die meisten Unentschieden zum Start einstellen. Die SpVgg Unterhaching (2009/2010) und der SV Waldhof Mannheim (2020/2021) holten jeweils vier Remis zum Auftakt.
Neben dem SC Verl werden sicherlich auch der TSV 1860 München, der SV Waldhof Mannheim und der FC Hansa Rostock am kommenden Spieltag alles dafür tun, um nicht noch weiter am Aufstellen möglicher Negativrekorde zu "arbeiten", sondern möglichst ihre ersten Siege zu landen. Der FC Hansa ist bereits am Freitag (ab 19 Uhr, live bei MagentaSport) beim FC Viktoria Köln gefordert. Die Münchner "Löwen" treten am Samstag (ab 14 Uhr, live bei MagentaSport und im BR) zum bayerischen Duell beim FC Ingolstadt 04 an. Der SV Waldhof hat ebenfalls am Samstag (ab 14 Uhr, live bei MagentaSport sowie im SWR und SR) Heimrecht gegen den 1. FC Saarbrücken.
Kategorien: 3. Liga
Autor: mspw

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