DFB-Pokal
Hoffenheim dreht Spiel in Lübeck

Gewackelt, aber nicht gefallen: Die TSG Hoffenheim hat die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der Bundesligist aus dem Kraichgau setzte sich trotz eines Rückstands letztendlich doch souverän mit 4:1 (1:1) beim Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck durch. Auch Zweitligist 1. FC Magdeburg wurde beim 2:1 (1:0) auswärts gegen den klassentieferen SSV Jahn Regensburg seinen Erwartungen gerecht. Südwest-Regionalligist FC Homburg gelang beim 3:0 gegen Bundesliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98 eine dicke Überraschung.
Durch einen verwandelten Foulelfmeter durch Tarik Gözüsirin (35.) geriet Hoffenheim an der Ostsee in Rückstand, aber Hoffenheim gab durch Andrej Kramaric (42., 60., Handelfmeter), Marius Bülter (69.) und Julian Justvan (75.) die richtige Antwort. Magdeburg ging in Regensburg durch Luca Schuler (16.) in Führung. Nach dem erneuten Treffer durch Jean Hugonet (60.), machte es Dominik Kother für den Jahn noch einmal spannend (63.).
Lübeck trifft Aluminium
Beim Einstand von Sturm-Zugang Wout Weghorst tat sich Hoffenheim gegen den Drittliga-Aufsteiger aus Lübeck, der in der vergangenen Saison zum Auftakt den F.C. Hansa Rostock aus dem Wettbewerb gekegelt hatte, von Beginn an schwerer als erhofft. Zwar hatte der Bundesligist auch dem Kraichgau ein deutliches Chancenübergewicht, die besseren Gelegenheiten spielten sich aber die Norddeutschen heraus - und trafen dabei nach einer langen Flanke (4.) und einen Flugkopfball von Mats Facklam zweimal die Latte (21.). VfB-Torwart Philipp Klewin kratzte dafür auf der anderen Seite einen satten Schuss von Florian Grillitsch aus dem Torwinkel (23.). Auf den Lübecker Führungstreffer antworte die TSG mit wütenden Angriffen und wurde kurz vor der Pause mit dem Ausgleich belohnt.
Nach der Pause startete Lübeck wieder temporeich und hatte Chancen auf den zweiten Treffer. Doch mit dem verwandelten Hoffenheimer Foulelfmeter kippte die Partie immer mehr in die Richtung des Favoriten.
Im Duell der beiden letztjährigen Ligakonkurrenten in Regensburg gingen die auf dem Papier favorisierten Magdeburger mit der ersten Torgelegenheit in Führung. Der Zweitliga-Absteiger war aber ebenbürtig, kam vereinzelt zu Gelegenheiten und hatte durch Elias Huth aus fünf Metern die Riesenchance zum Ausgleich (33.). Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen - jedoch mit Feldvorteilen für den FCM. Trotz des knappen Spielstands geriet der Erfolg des Zweitligisten aber selten in Gefahr, Noel Eichinger vergab kurz vor Ende die beste Chance (89.).
Kategorien: DFB-Pokal
Autor: sid/bt

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