Google Pixel Frauen-Bundesliga
Dank Brunold: Freiburg zieht an Köln vorbei
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Der SC Freiburg ist in die obere Tabellenhälfte der Google Pixel Frauen-Bundesliga geklettert. Die Breisgauerinnen zogen am 6. Spieltag durch den 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg im direkten Aufeinandertreffen am 1. FC Köln vorbei und verbesserten sich zumindest vorerst auf Rang sechs. Die Kölnerinnen gingen in ihrem dritten Heimspiel erstmals nicht mit der vollen Punktausbeute vom Feld.
Vor 2.530 Zuschauer*innen im Franz-Kremer-Stadion gelang der österreichischen Nationalspielerin Carina Brunold (52.) der entscheidende Treffer. Durch den ersten Auswärtssieg der Saison hat der SC Freiburg nun zehn Punkte auf dem Konto. Der 1. FC Köln folgt mit einem Zähler weniger unmittelbar dahinter.
"Natürlich freuen wir uns sehr über diesen Sieg", erklärte Freiburgs Trainer Marco Konrad. "Wir wussten bereits im Vorfeld, dass Köln ein starkes Team ist. Von daher war eine sehr gute Leistung notwendig, um die drei Punkte mitzunehmen. Vor allem in der Arbeit gegen den Ball haben wir eine richtig gute Partie abgeliefert. Wir haben kaum Chancen zugelassen, das war ein sehr reifer Auftritt. Hinten heraus hatten wir noch die Gelegenheiten, um mit dem zweiten Tor alles klarzumachen. Insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung. Hier wächst gerade etwas zusammen, das Team agiert als Einheit. Das ist für uns der nächste Schritt in die richtige Richtung."
Degen in der Startformation
Britta Carlson, Cheftrainerin beim 1. FC Köln, entschied sich nach dem 2:1 im DFB-Pokal beim Zweitligisten Hertha BSC lediglich für eine Veränderung in der Startelf. Amelie Bohnen blieb zunächst auf der Bank. Ihren freien Platz in der Innenverteidigung nahm Celina Degen ein. Für die Kölnerinnen kam es zum Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Spielerin Alena Bienz. Die 23-jährige Schweizerin war im Sommer 2025 nach drei Jahren in Köln nach Freiburg gewechselt. Eine Vergangenheit im Breisgau hat dagegen Kölns Mittelfeldspielerin Sophie Nachtigall.
Der SC Freiburg startete im Vergleich zum DFB-Pokal-Spiel bei der SG 99 Andernach (2:1) mit drei Wechseln in der Anfangsformation. Torhüterin Anna Reimann, die schon zuvor jedes Meisterschaftsspiel bestritten hatte, rückte wieder für Lorena Barth zwischen die Pfosten. Außerdem liefen Alina Axtmann und Lisa Kolb anstelle von Mia-Lena Maas und Emma Memminger auf.
Ilayda Acikgöz an die Latte
Der 1. FC Köln verzeichnete in der Anfangsphase die größeren Spielanteile. Dora Zeller setzte sich auf der linken Seite durch und legte den Ball ins Zentrum zurück. Dort scheiterte Pauline Bremer aus kurzer Distanz an der gut reagierenden Freiburger Torhüterin Anna Reimann. Kurz darauf stand der Strafraum der Breisgauerinnen erneut im Fokus. Ein langer Einwurf wurde mit dem Kopf zu Laura Feiersinger verlängert, Reimann konnte den Ball aber rechtzeitig abfangen.
Im Verlauf der ersten Halbzeit fand der SC Freiburg besser in die Begegnung. Ein Versuch von U 23-Nationalspielerin Ilayda Acikgöz aus der Distanz landete an der Latte. Kurz darauf konnte Laura Vogt Freiburgs Carina Brunold erst im letzten Moment am Abschluss hindern. Bis zur Pause war aber wieder der 1. FC Köln einem Treffer näher. Einen Kopfball von Dora Zeller konnte Freiburgs Torhüterin Anna Reimann noch sehenswert abwehren.
Flanke senkt sich ins Tor
Für den zweiten Durchgang kamen bei beiden Teams neue Spielerinnen in die Begegnung. Beim 1. FC Köln ersetzte Amelie Bohnen die angeschlagene Kapitänin Marina Hegering in der Abwehr. Für den SC Freiburg standen nun Maj Schneider und Luca Birkholz anstelle von Selina Vobian und Amira Arfaoui auf dem Feld.
Auch der erste Abschluss nach der Pause gehörte den Kölnerinnen. Nach Vorarbeit von Laura Vogt traf Pauline Bremer aus spitzem Winkel das Außennetz. Stattdessen ging der SC Freiburg in Führung. Carina Brunold (52.) erwischte Kölns Torhüterin Lisa Schmitz mit einer Flanke auf dem falschen Fuß und die Hereingabe prallte von der Unterkante der Latte zum 0:1 ins Tor.
Der 1. FC Köln drängte schnell wieder nach vorne. Nach einer Kombination über die rechte Seite schoss Pauline Bremer erneut an das Außennetz. Einige Minuten später drückte Dora Zeller eine scharfe Hereingabe von Sophie Nachtigall knapp am Tor vorbei. Die größeren Spielanteile gehörten auch danach dem 1. FC Köln. Allerdings verteidigten die Freiburgerinnen die Angriffsversuche der Gastgeberinnen spätestens am Strafraum äußerst aufmerksam und ließen dadurch nur wenige klare Torchancen zu.
Mittlerweile schafften es die Freiburgerinnen auch selbst, mit Gegenstößen für Entlastung zu sorgen. Nach einem solchen Konter setzte sich Kapitänin Lisa Karl bis in den gegnerischen Strafraum durch, wo ihr Kölns Torhüterin Lisa Schmitz aber den Ball abnehmen konnte. Nach einem Steilpass war die eingewechselte Borbala Vincze frei durch. Ihren Abschluss konnte Lisa Schmitz aber sehenswert über die Latte lenken. Auch U 23-Nationalstürmerin Luca Birkholz verpasste gegen Schmitz einen zweiten Freiburger Treffer. Es blieb bis zum Ende beim knappen Erfolg der Breisgauerinnen.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw
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