Vielfalt und Anti-Diskriminierung
Aktionen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 sind gestartet, und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist wie jedes Jahr aktiv dabei. Denn: Sport ist verbindend. Sport ist bunt. Sport ist vielfältig. Gemeinsames Bewegen schafft Brücken und überwindet Vorurteile. Sport hat viele Potenziale zur Überwindung von Rassismus.
In der Realität ist Rassismus aber auch im Sport wie in allen gesellschaftlichen Bereichen allgegenwärtig: In Strukturen, Blicken, Erwartungen, in der Sprache. Er zeigt sich, wenn Schwarze Spieler*innen auf Vorurteile reduziert werden, wenn Schiedsrichter*innen wegschauen, wenn Betroffene nicht ernst genommen werden. Wenn Teams und gesamte Vereine schweigen. Und wenn Sportvereine und Vorstandsämter nicht für alle gleich zugänglich sind.
"Fußball hat die Kraft, Menschen zusammenzubringen"
"Fußball hat die Kraft, Menschen zusammenzubringen", sagt Celia Šašić, DFB-Vizepräsidentin für Gleichstellung und Diversität. "Gerade deshalb tragen wir im Sport eine besondere Verantwortung, uns klar und entschlossen gegen Rassismus zu positionieren. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern uns jedes Jahr daran, dass Werte wie Respekt und Toleranz keine Selbstverständlichkeit sind. Wir müssen sie aktiv schützen und einfordern, um ein vielfältiges Miteinander im Sport zu ermöglichen. Daher nimmt der DFB auch in diesem Jahr an den Internationalen Wochen gegen Rassismus teil."
Der Aktionstag schafft einen gemeinsamen Anlass, niedrigschwellig aktiv zu werden und sich dabei von anderen Vereinen inspirieren zu lassen. Wir alle sind gefordert, uns tagtäglich und auf allen Ebenen ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mit einzelnen Aktivitäten im Netz, einer Veranstaltung im Vereinsheim oder – wenn die Mittel es erlauben –, auch einem größeren Programm über mehrere Tage.
Der Aktionstag #BewegtGegenRassismus am 28. März 2026 kann genutzt werden, innerhalb des Sportbereiches ein Zeichen zu setzen und sich klar gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit auszusprechen. Wo dies möglich ist, können die Internationalen Wochen gegen Rassismus auch zum sprichwörtlichen Sprungbrett werden, tiefer einzusteigen und sich inhaltlich, selbstkritisch und proaktiv dem eigenen Umgang mit Rassismus im Verein oder im Team zu widmen. Aus einzelnen Veranstaltungen können ganze Initiativen, Konzepte und idealerweise eine nachhaltige und längerfristige rassismuskritische Auseinandersetzung werden.
Wie kann man mitmachen?
Jede*r kann mitmachen: Vereine, Einzelpersonen oder Initiativen bewegen sich zusammen gegen Rassismus. Gemeinsame Wanderungen, Charityläufe, internationale Sportturniere, Filmabende und Tänze, Vorträge oder Fortbildungen, eine organisierte Sportveranstaltung oder HoolaHoop – es ist ganz den vielen Freiwilligen vor Ort überlassen, was sie als klares Zeichen gegen Rassismus setzen wollen. Alle Aktionen können in den Kalender der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus eingetragen und dort auch eingesehen werden. Die gemeinsamen Hashtags #BewegtGegenRassismus und #PinkGegenRassismus zeigen die Aktionen in den Sozialen Medien.
Dazu rufen der Deutsche Fußball Bund (DFB), die DFL Stiftung, die Deutsche Sportjugend im DOSB (dsj), der Deutsche Turner-Bund (DTB), Pink gegen Rassismus und die Stiftung gegen Rassismus auf. Mehr dazu und Hinweise zu weiteren Materialien finden sich hier.
DFB-Engagement gegen Rassismus
Wie bereits in den Vorjahren organisieren die DFL und die DFL Stiftung auch 2026 zum Aktionsspieltag ein digitales Transferfenster sowie zahlreiche Stadionaktionen gegen Diskriminierung. Als Termin wurde der 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewählt, der vom 20. bis 22. März stattfindet.
Ergänzend stellt der DFB im Rahmen des DFB-Punktespiels allen Vereinen kostenlose Banner zur Verfügung. Diese zeigen die zentralen Anlaufstellen der Landesverbände bei Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen. Die Banner können unter vielfalt@dfb.de bestellt werden. Weitere Informationen zu den jeweiligen Anlaufstellen der Landesverbände finden sich hier.
Kategorien: Vielfalt und Anti-Diskriminierung, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft, DER DFB, Menschenrechte
Autor: dfb

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