DFB-Sportgericht

75.000 Euro Geldstrafe für Borussia Mönchengladbach

10.02.2026
Pyrotechnik beim Derby gegen Köln: Geldstrafe für Borussia Mönchengladbach Foto: Getty Images

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro belegt. Davon kann der Verein bis zu 25.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. September 2026 nachzuweisen wäre.

Vor, während und nach dem Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln am 8. November 2025 zündeten Mönchengladbacher Anhänger insgesamt 55 Bengalische Feuer, 19 Rauchtöpfe und einen Blinker.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Die Geldstrafe kommt mittelbar fußballnahen Stiftungen zugute, da sich das Spendenvolumen des DFB traditionell im Schwerpunkt (aber nicht ausschließlich) an der Höhe der Ordnungsgelder orientiert. Bedacht werden Einrichtungen, die mit ihren Tätigkeiten mit den Satzungszwecken beziehungsweise der Zweckverwirklichung des DFB übereinstimmen.

62.000 Euro Geldstrafe für Bayer Leverkusen

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten Bayer Leverkusen im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen dreier Fälle unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Gesamthöhe von 62.000 Euro belegt. Davon kann der Verein bis zu 20.650 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. September 2026 nachzuweisen wäre.

In der 17. Minute des Bundesligaspiels gegen den 1. FC Heidenheim am 8. November 2025 zündeten Leverkusener Anhänger zwei Bengalische Feuer. Darüber hinaus entfachten Leverkusener Zuschauer in der 46. Minute des Bundesligaspiels gegen Borussia Dortmund am 29. November 2025 drei Bengalische Feuer sowie drei Rauchtöpfe. Während des DFB-Pokalspiels bei Borussia Dortmund am 2. Dezember 2025 zündeten Leverkusener Anhänger zudem insgesamt 54 Bengalische Feuer.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Die Geldstrafe kommt mittelbar fußballnahen Stiftungen zugute, da sich das Spendenvolumen des DFB traditionell im Schwerpunkt (aber nicht ausschließlich) an der Höhe der Ordnungsgelder orientiert. Bedacht werden Einrichtungen, die mit ihren Tätigkeiten mit den Satzungszwecken beziehungsweise der Zweckverwirklichung des DFB übereinstimmen.

Kategorien: DFB-Sportgericht

Autor: dfb